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MIVA verzeichnet Spendenrekord trotz Wirtschaftskrise

STADL-PAURA (OÖ). Bei der am 05.02.2010 stattgefundenen MIVA-Kuratoriumssitzung konnte Direktor Franz X. Kumpfmüller eine positive Bilanz über das Arbeitsjahr 2009 ziehen.

Seit ihrem 60jährigen Bestehen verzeichnete die MIVA Austria im Vorjahr mit Spendeneinnahmen von annähernd 5 Millionen Euro das beste Jahr in ihrer Geschichte. Das entspricht einer Steigerung von 6,11% - nicht selbstverständlich in einem Krisenjahr, das aber für die MIVA, die angepasste Transportmittel zur Armutsbekämpfung bereitstellt, ein Jahr der Jubiläen war. Die ChristophorusAktion wurde zum 50. Mal unter dem Motto „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ durchgeführt und konnte sich um 4,65% auf 1,8 Millionen Euro steigern. Auch wiederholte sich zum 15. Mal die MaiAktion „Delegados de la Palabra“ wo um Fahrräder für Katechisten gebeten wird. Mit dem Ergebnis von knapp 108.000 Euro konnten 949 Fahrräder finanziert werden.

Im Vorjahr wurden insgesamt 323 Hilfsprojekte mit 1.280 Transportmittel in 59 Ländern der Welt unterstützt. Darunter waren neben den Fahrrädern 235 Autos, 73 Motorräder, 4 Mopeds, 4 Traktoren, 3 Boote, 2 Außenbordmotoren sowie 10 Eselskarren.

Seit der Gründung im Jahr 1949 wurden insgesamt 22.069 Transportmittel im Wert von über 113 Millionen Euro vom katholischen Hilfswerk MIVA finanziert. Die MIVA geht mit den Spendengeldern verantwortungsbewußt um. Jedes Projektansuchen wird geprüft und dem MIVA-Zuteilungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt. Finanziert wird jeweils nur die günstigste Variante von Ankauf und Transport. Mit 3,7% Werbekosten und 3,3% Verwaltungskosten zählt die MIVA zu einem der sparsamsten Hilfswerke Europas.

Das Erdbeben in Haiti stellt auch die MIVA vor eine besondere Herausforderung. Erste Transportmittel konnten bereits geliefert werden, weitere Hilfsmaßnahmen sind in die Wege geleitet und werden folgen.

Das Spendenkonto der MIVA: PSK 1.140.000


 

http://www.miva.at





(ha)
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