Kirche lebt von Seelsorge Eine positive Bilanz zog MMMag. Hubert Nitsch, Kunstreferent der Diözese Linz: "Kirche lebt von Seelsorge und so hatte jede/r EremitIn eine/n BegleiterIn. So ergab sich eine starke Vernetzungsarbeit, die weitergetragen werden kann. Kirche kann sich weiterhin als Alternative zum Getriebe, in dem wir täglich stecken, in die Gesellschaft einbringen."
Turmeremit und Mittagsgebet werden fortgesetzt So wird das Mittagsgebet auch täglich, außer sonn- und feiertags, um 12.15 Uhr bis ca. 12.35 Uhr, fortgeführt. Es stellt eine Einladung dar, in der Mitte des Tages innezuhalten, zu singen, zu schweigen und zu beten. 25 verschiedene ehrenamtliche MitarbeiterInnen begleiten das Mittagsgebet. Auch das Turmeremitenzimmer wird wieder belegt werden, man kann sich weiterhin eine Woche zurückziehen und Auszeit nehmen. Keine Zwischenfälle Während des Projekt sei er nervös gewesen, so Nitsch, da es statistisch Zwischenfälle wie Krankheit oder einen Abbruch hätte geben müssen. Es sei aber nichts passiert und jede/r sei glücklicher heruntergekommen als hinaufgegangen. Ein erleuchtetes Fenster über der Stadt Von Seite der BegleiterInnen wünschte sich Susanne Gross, dass "das Lächeln bleiben möge". Alois Mayer wies darauf hin, das das einzelne erleuchtete Fenster im Turm ein Zeichen für die Stadt sei, innzuhalten, wenn man hinaufsehe. Außerdem erläuterte er, wie verschieden man beten, schweigen und singen könne. Dank an die zahlreichen Beteiligten Hubert Nitsch, verantwortlich für Idee und Konzept hinter dem Projekt Turmeremit, bedankte sich bei den Eremitinnen und Eremiten und den zahlreichen Beteiligten: Karin Perndl leistete die organisatorische Leitung, Hubert Frank bildete die wirtschaftliche Stütze, Sonja Mayr kümmerte sich um die Anmeldungen, Susanne Gross und Adi Trawöger organisierten die spirituelle Begleitung, Alois Mayer betreute das tägliche Mittagsgebet, Dompfarrer Maximilian Strasser und Dommeister Clemens Pichler waren für den Mariendom zuständig. Papierflieger vom Turm des Linzer Mariendoms Während des Treffens wurden von EremitInnen und BegleiterInnen Zettel mit Botschaften beschrieben, die anschließend als Papierflieger vom Turm des Linzer Mariendoms über die Stadt auf die Reise geschickt wurden. Projekt Turmeremit war Inspiration für zwei Bücher Zwei Bücher entstanden während des Projekts, aus denen während des Treffens vorgetragen wurde: Turmeremit. 395 Stufen in die Einsamkeit (dee, Konzept und Herausgeber: Hubert Nitsch) und Kuttenlos (Autor: Erich Wimmer). EremitInnen und BegleiterInnen gaben zusammenfassende Wortspenden ab: "Ein Wort genügt: Danke!" "Dank an die Linzerinnen und Linzer von einer niederösterreichischen Eremitin!" "Der Blick von oben - nicht im überheblichen Sinn - hat gut getan." "Eine Woche der Entschleunigung und des Darüberstehens ... ein Geschenk." "Es ist nicht überall Ruhe drinnnen, wo Pol draufsteht, was bleibt ist Glockenschlagklangdurchdringung." "Stille kann sehr laut sein, ins Innere ... und das ist wunderschön." "Millionen Sterne Hotel" "Eine Woche lang war ich prominentester Linzer." "Jedermann aus Salzburg war eine Frau." "Danke für den tollen Begleiter" "Die Stille ist nicht taubstumm." "Ich habe meine Geliebte gefunden ... die Stille." Links
Buchpräsentation: Turmeremit. 395 Stufen in die Einsamkeit http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&Article_ID=51336 Mittagsgebet in der Krypta des Linzer Mariendoms wird fortgesetzt http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&Article_ID=52590 Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas zieht Bilanz http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&Article_ID=52036 (sg)
2010-02-09 09:40:58
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