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Von li: Dir.in SR Isabella Kecht, Dr. Harald Prinz, Susanne Karzel |
Der Anteil der Katholischen Privatschulen am Schulwesen in OÖ beträgt 6 % mit steigender Tendenz, berichtet Privatschulreferenz Prinz: „Derzeit werden an den 55 katholischen Privatschulen in OÖ 11.511 SchülerInnen unterrichtet. 70 % von ihnen sind weiblich, da vor allem die Frauenorden im Schulwesen sehr engagiert sind. Nach Wien ist Oberösterreich das Bundesland mit den meisten Katholischen Privatschulen.“ In Sachen Religionszugehörigkeit haben die Katholischen Privatschulen eine Öffnung in den letzten Jahren vollzogen. Viele Schulen stehen auch Kindern anderer Religionen offen. Voraussetzung ist das Mittragen der grundsätzlichen Wertehaltung. 1 % der SchülerInnen ist muslimisch und sie schätzen, dass Religion in den Schulen einen hohen Stellenwert genießt. Die christliche Ausrichtung der Schulen beschränkt sich nicht auf den Religionsunterricht, so Prinz weiter. Die Auseinandersetzung mit Religion findet im schulischen Alltag statt. Katholische Privatschulen sind ein starkes Element in der heimischen Bildungslandschaft, in Qualität wird viel investiert und sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Direktorin Isabella Kecht beschrieb die Grundlagen der Arbeit: „Jedes Kind wird gemäß dem christlichen Menschenbild als Person und einzigartiger Mensch wahrgenommen. Dies spiegelt sich in der dialogischen Pädagogik aber auch in der Schulatmosphäre wider.“ Die Feste des Kirchenjahres aber auch das Fest von Franz von Assisi werde in der Volksschule Vöcklabruck zudem besonders gestaltet und gefeiert. Die Schulsprecherin der HLW Don Bosco in Vöcklabruck, Susanne Karzel berichtete warum sie die Schule gewählt habe: „Das Klima ist ein anderes. Es gibt kaum eine Schule, wo jede/r Schüler/in bereits beim Betreten des Gebäudes in der Früh gegrüßt wird.“ Die vielen zusätzlichen Angebote wie Chor, Peer Ausbildung im Rahmen des psychosozialen Netzwerkes oder Meditation seien sehr attraktiv.
Schulamt der Diözese Linz
(ej)
2010-02-08 13:06:01
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