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Podiumsdiskussion zum Thema Gewalt in der Schule im U-Hof
Mit der Podiumsdiskussion „Gewalt in der Schule“ am 18.11.2009 im Linzer Ursulinenhof haben das Bildungszentrum Haus der Frau und die Abteilung Beziehungleben ein Thema aufgegriffen, das uns in der heutigen Gesellschaft immer wieder begegnet, wenn von der Schule als Tatort der Gewalt berichtet wird und betroffene Eltern und LehrerInnen nach Ursachen des Verhaltens und nach konstruktiven Lösungen suchen.
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Wichtig ist, Gewalt in der Schule auf jeden Fall anzusprechen, ansonsten wird Gewalt verstärkt. Die klassischen Gewalttypen heut sind Schüler, die entweder aus der Ohnmacht heraus Gewalt anwenden oder Schüler, denen keine Grenzen gesetzt werden, die Demütigung als Machtinstrument einsetzen. Eine neue Form des Mobbing ist das cyber-mobbing, wodurch Menschen im Internet bloßgestellt werden. Die ExpertInnen am Podium informierten über die 5 wesentlichen Formen der Gewalt, bestehend aus physisch-körperlicher, psychischer, sexueller, struktureller und Mobbing. Als Schauplätze der Gewalt wurden Familiensysteme, Schule, Hort und Freizeitbereich genannt. Auf die Beratungsmöglichkeiten und Unterstützung wurde besonders von folgenden Vertreterinnen am Podium hingewiesen: Dr. Rupert Herzog von der Mobbing -Beratung des Landes OÖ, und Josef Hölzl von der Abt. Ehe und Familie und von der Plattform gegen die Gewalt in der Familie. Die Präsidentin des OÖ Elternvereines Edith Trinkl vertrat mit viel Engagement die Anliegen der Eltern. Mit großem Interesse verfolgte Mag.a Doris Hummer die Diskussion am Podium, da ihr als Landesrätin für Schule, Bildung und Frauen dieses Thema sehr am Herzen liegt. In ihrem Statement ging sie auf die OÖ Jugendstudie 2009 ein, aus der hervorgeht, dass Gewalt für den Großteil der Jugendlichen kein Weg der Konfliktlösung ist. (www.ooe-jugend.at – Download). Klaus Buttinger von den OÖN moderierte die Diskussionsrunde, die sowohl aus der Sicht der betroffenen Eltern als auch der engagierten PädagogInnen bestand.
Durch zahlreiche Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis entstand eine sehr intensive Diskussionsrunde zwischen Podium und Publikum, aus der wir uns folgendes mitnehmen sollten: Ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander und Zeit füreinander ist eine wichtige Basis für das Gelingen von Beziehungen , denn Erziehung ist Beziehung , wir müssen in der Gesellschaft von den schwächsten ausgehen, das sind Kinder und alte Menschen, in Krisensituationen sollen Beratungsangebot in Anspruch genommen werden, dann kann sich unsere Gesellschaft zu einem guten Leben miteinander entwickeln.
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v.l.: Landesrätin Mag.a Doris Hummer; Dr. Rupert Herzog, Mobbing-Beratung des Landes OÖ; Klaus Buttinger, OÖN; Josef Hölzl, Diözese Abt. Beziehung.leben; Edith Trinkl, Präsidentin des oö Elternvereins |
Homepage Haus der Frau
(ha)
2009-11-20 10:16:51
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