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Sakrale Kleinkunst



Tabernakel

Die Vorderseite des Tabernakels am Hochaltar zeigt einen vergoldeten Pelikan, der mit seinem Schnabel seine Herzseite aufreißt. Nach der Legende rettet dieser Vogel mit seinem Blute dem sterbenden Jungen das Leben. Dieser sterbende Vogel gilt als Symbol für den sich am Kreuze opfernden Christus.



Altarkreuz

Beachtenswert ist auch auf dem Tabernakel das mit Mosaiksteinen ausgestattete Altarkreuz von Meister Rauhkamp. Es soll ein Nachbild des altchristlichen Gemmenkreuzes sein, das bekanntlich statt dem Korpus des Gekreuzigten, mit Edelsteinen ausgestattet war.



Altarleuchter

In ähnlicher Weise sind auch die 6 großen und schweren Altarleuchter mit glänzenden Mosaiksteinen versehen und erweisen sich damit als würdige Lichtträger beim eucharistischen Opfer. Nicht vergessen seien auch die 5 siebenarmigen, schmiedeeisernen Leuchter, die mit 35 brennenden Kerzen an Hochfesten eine stimmungsvolle Beleuchtung im Presbyterium ergeben.



Ewiglichtampeln

Sie erinnern in ihrer Form an die tönernen Öllämpchen, die man in den Katakomben verwendet und aufgefunden hat.

 

Apostelkreuze

Die 12 Apostelkreuze an den Seitenwänden sind aus Marmor und werden im Haupt- und in den Seitenschiffen durch Kerzenleuchter hervorgehoben. Dort brennen an Hochfesten Kerzen, die durch ihr Licht zur Festlichkeit des Raumes beitragen.



Krippe

In der Weihnachtszeit steht 

am Josefsaltar eine schöne 

Südtiroler-Krippe mit 31 Figuren. 

Zum Schutz gegen unerwünschten 

Zugriff, ist der gesamte Krippenberg 

durch Plexiglas abgeschirmt.

 

Orgelempore

Auf der Rampe der Orgelempore steht die sinnvolle Aufschrift: "Unter dem Spiel der Laute ließ Cäcilia vor Gott ihren Gesang erklingen. So lasset auch eure Stimmen ertönen in Psalmen, Hymnen und geistbeseelten Liedern." Auf der Empore ist genügend Platz für den Kirchenchor und das Orchester. Her befindet sich auch die elektrisch betriebene, prachtvolle Orgel mit 3 Manualen, 49 klingenden Registern und 3.244 Pfeifen, aufgeteilt auf das Hauptwerk und das Brüstungspositiv. Von diesen Pfeifen sind 2.922 aus Zinn, die übrigen aus Fichten- oder Eichenholz. Die größte Pfeife mißt 5,20 m, die kleinste nicht einmal 2 cm. Die imposant klingende Orgel ist das Werk der Florianer Orgelbauanstalt unter Meister Wilhelm Zika. Die Orgelweihe fand am 23. 6. 1957 statt.

 

 

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