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Seit
Herbst 1997 gibt es sie, die Kinderliturgiegottesdienste. Inzwischen
ist für viele in unserer Pfarre deutlich geworden: Kinder sind
lebendige Kirche und müssen so wie Jugendliche oder Erwachsene
ihren Platz im Gottesdienst haben. Einmal im Monat ist dies eben bei
den Kinderliturgiegottesdiensten ganz besonders der Fall. Hier sollen
die Kinder den Gottesdienst als etwas erleben, das sie groß
und stark macht.
Freilich
ist eine Eucharistiefeier nicht zu 100% verstehbar - auch für
Erwachsene nicht. Es gibt auch den mystischen, geheimnisvollen Anteil
in der Liturgie, der sehr wichtig ist. Das Gefühl der
Ungewissheit und des nicht Mitkommens darf jedoch für die
Kinder nicht überwiegen. Daher ist es wichtig, dass die Kinder
selber immer wieder etwas tun dürfen und auch, dass es immer
wiederkehrende Rituale gibt, in denen die Kinder nicht nur
hören, sondern auch sehen und spüren, worum es geht:
Dazu gehört bei uns der Vater-unser-Kreis und auch ich, der
Fridulin.
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