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Der Pfarrhof Ansfelden wurde in der Zeit von 1696 -
1707 von Carlo Antonio Carlone erbaut. Bauherr war
Matthäus von Weißenberg, der 1689 in Ansfelden Pfarrer war und später
zum Probst des Stiftes St. Florian gewählt wurde.
Der Barock- baumeister, ein Mitglied der
be- rühmten Bau- meister- und Stukkateur-
familie, |
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schuf ein prachtvolles Gebäude, das das Ortsbild von
Ansfelden ganz entscheidend prägt. Der Pfarrhof war ursprünglich
auch als Sommerresidenz für die Pröbste von St. Florian gedacht,
da ja Ansfelden damals schon eine "Florianer Pfarre" war,
seelsorglich also dem Stift unterstellt war.
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Der
Barocksaal dient immer wieder als gediegener Rahmen für Konzerte und andere
kulturelle Veranstaltungen. Traditionell werden auch die Erstkommunion- Kinder
jährlich von der KFB nach ihrem großen Fest in diesem würdigen Rahmen
bewirtet.
In einem Raum der ehemaligen Kooperatoren-Wohnung im 1. Stock wird das Pfarrarchiv
mit Kirchenrechnungen seit dem 18.Jahrhundert, Bauakten aus dem 20. Jahrhundert, Trauungsakten aus dem 19. und 20.
Jahrhundert und anderes historisch interessantes mehr aufbewahrt.
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In der Pfarrkanzlei im Erdgeschoß finden sich die Matrikenbücher,
also die Aufzeichnungen der Ehschließungen, der
Taufen bzw. Geburten und der Verstorbenen. Die einträge reichen zurück bis ins Jahr 1629.
Der wohl berühmteste Eintrag ins Tauf- buch ist der von Anton Bruckner,
dem weltberühmten Komponisten, der am 24.September 1824 in Ansfelden getauft
wurde. |
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Der Pfarrhof dient natürlich neben seiner Eigenschaft als Wohn- und Arbeitsort
für unseren Pfarrmoderator und die Pfarrassistentin als Pfarrzentrum,
also als Veranstaltungs- und Beratungsort für verschiedenste pfarrliche
Gruppierungen. Neben größeren Räumen stehen hier auch kleinere
Besprechungsräume zur Verfügung. Erst vor wenigenJahren wurde zu diesem Zweck
auch das sogenannte "Stiegenzimmer" adaptiert. |
Kons. Josef Fuchshuber
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