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Medieninformation
• KA-Stellungnahme: Erdbeben
und Reaktorkatastrophe in Japan
• KA plädiert für intensiveren ökumenischen
Dialog
• Margit Hauft wieder Präsidentin
der Kath. Aktion OÖ (KA)
Stellungnahme
der Katholischen Aktion OÖ
zum Erdbeben und zur Reaktorkatastrophe in Japan
15.3.2011
Die Katholische Aktion OÖ ist erschüttert und tief betroffen vom
unfassbaren Leid, das Millionen von Menschen in diesen Tagen durch das Erdbeben,
den Tsunami und die atomare Verstrahlung infolge der Reaktorkatastrophe in
Japan widerfährt.
Die aktuellen Ereignisse müssen ein Weckruf für alle VerantwortungsträgerInnen in Politik und Wirtschaft sein, rasch und entschieden an einem weltweiten Ausstieg aus der Hochrisikotechnologie Atomkraft zu arbeiten. Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, auf europäischer Ebene darauf zu drängen, dass für alle AKWs konkrete Ausstiegspläne erstellt werden, um damit die permanente grenzüberschreitende Gefährdung von Menschenleben zu stoppen. Der Umstieg auf klimafreundliche erneuerbare Energiequellen muss mit Nachdruck betrieben werden.
Viele Christinnen und Christen sind in diesen Tagen mit
tiefem Mitgefühl gedanklich bei den Opfern der Katastrophe. Es ist schmerzlich,
die große menschliche Not hilflos mitansehen zu müssen. Aus diesem
Grund regt die Katholische Aktion OÖ an, bei den Pfarrgottesdiensten
am 20. März 2011 eine Schweigeminute im Gedenken an das Unglück
in Japan abzuhalten und im Rahmen der Fürbitten das unvorstellbare Leid
anzusprechen.
Kath.
Aktion OÖ plädiert für intensiveren ökumenischen Dialog
7. Mai 2010
"Viele ChristInnen sind der Trennung müde": Nicht nur in diesem Punkt waren sich die TeilnehmerInnen an der Frühjahrskonferenz der Kath. Aktion OÖ mit Superintendent Dr. Gerold Lehner, dem Referenten des Studienteils, einig. Das gemeinsame Resümee nach den Beratungen lautete: "Das, was uns verbindet, ist viel stärker als das, was uns trennt."* (* Zitat: Papst Johannes XXIII.)
Der Superintendent der Evang. Kirche A.B. in OÖ betonte, dass Ökumene eine "Verpflichtung für alle Kirchen" sei, und nicht als "Hobby" einzelner Personen oder Gruppen betrachtet werden dürfe. Es sei notwendig, aneinander Anteil zu nehmen, miteinander zu teilen, was die Gemeinden bewegt, "im Schönen wie im Schwierigen und auch in dem, wo alle gemeinsam betroffen und herausgefordert sind". Eine Spaltung und die sie begleitende mangelnde Bereitschaft zur Versöhnung und wechselseitigen Anerkennung entspreche nicht dem Willen Christi.
Für die Präsidentin der Kath. Aktion OÖ, Margit Hauft, ist die Einstellung, die anderen christlichen Kirchen als Gegenüber mit gleichen Rechten zu betrachten, eine wichtige Voraussetzung für einen guten Dialog. Der Anspruch, allein im Besitz der ganzen Wahrheit zu sein, oder der Versuch, den anderen unbedingt die eigene Glaubensposition eintrichtern zu wollen, führe nicht zum Ziel, so Hauft.
Margit
Hauft als Präsidentin der Kath. Aktion OÖ (KA) wiedergewählt
KA-Konferenz am 11.11.2005
Die KA-Konferenz, das oberste beschlussfassende
Gremium der Katholischen Aktion Oberösterreich, hat am 11. November 2005
die personellen Weichen für die nächsten drei Jahre gestellt. Als
KA-Präsidentin wurde dabei Margit Hauft mit 100% der Delegiertenstimmen
in ihrem Amt bestätigt. Die Welserin, verheiratet und Mutter von vier
erwachsenen Töchtern, steht bereits seit 1999 ehrenamtlich an der Spitze
der offiziellen Laienorganisation der Katholischen Kirche in Oberösterreich.
Auch der bisherige Vizepräsident, der Windischgarstener Musikschullehrer
Bernhard Steiner und die bisherige Vizepräsidentin, die Linzer Lehrerin
Ursula Steiner wurden wiedergewählt. Gemeinsam mit Pfarrer Christian
Öhler als neuem Geistl. Assistenten und Generalsekretär Bernhard
Rudinger will nun das Führungstrio weiterhin die seelsorgliche Arbeit
in der Diözese Linz engagiert mittragen und mitgestalten.
Bei einem Studienteil im Rahmen der KA-Konferenz beschäftigten
sich die Vertreter/innen aller KA-Gliederungen und Foren mit Armut und Reichtum
in Österreich. Weil sowohl Armut als auch Reichtum - bei einem Rückgang
des Mittelstandes - in Österreich zunehmen, wurde dabei besonders Augenmerk
auf die Themenbereiche Grundeinkommen, Steuergerechtigkeit und Arbeitslosigkeit
gelegt.
KA-Präsidentin Hauft sieht einen wichtigen Auftrag der KA darin, entschieden
Partei für Benachteiligte zu ergreifen und auf der Grundlage der Katholischen
Soziallehre für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Die KA dürfe
nicht müde werden, mutig zu benennen, worauf es ankommt, ohne ängstlich
danach zu schielen, was gut ankommt, meint Hauft auch im Hinblick auf mögliche
Widerstände dabei.
Bischof Ludwig Schwarz, der bei der KA-Konferenz anwesend war, bestätigte die neu gewählten Repräsentant/innen umgehend und bezeichnete beim Abschlussgottesdienst die Katholische Aktion als "Herzstück in der Diözese".
Die Katholische Aktion
mit ihren Gliederungen
sehe ich als unverzichtbaren
Lungenflügel der Kirche
Dr. Bert Brandstetter, Präsident