



KA – Was ist das?
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Oberösterreich
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Mo - Do 13 - 16.30 Uhr
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ist uns wichtig!
• "Schlüsselübergabe"
in der KA OÖ
• Pakt für Vielfalt in Oberösterreich
unterzeichnet
• Margit Hauft: Bilanz über 13 Jahre als
KA-Präsidentin
• Steuersenkung
für Einkommensschwache statt für Spitzenverdiener
• Novermber 2011: Wechsel an der KA-Spitze
• KA OÖ bekräftigt: "Nein zur Atomenergie"
• Klare Haltung gegen rechtsextreme Umtriebe
notwendig!
• Facebook, Twitter und Co.: Kirche mischt online
mit
• Kath. Aktion OÖ lädt
zum Ökumenischen Kirchentag
• Margit Hauft wieder ORF-Stiftungsrätin
• KA-Präsidentin Margit Hauft wird 60 Jahre
alt
• 1. Europäische
Sozialtage Sozialtage
• Meine, deine unsere Welt auf ThemaTisch.at
• KA-Präsidentin Hauft: Abberufung des
Kommunikationsbüro-Leiters ist nicht nachvollziehbar
• Kath. Aktion OÖ betont die Bedetung Europas als "Friedens-
und Solidaritätsprojekt"
• Katholische Aktion fordert breite Bildungsreform
• EU-Barometer zur Europawahl
• Start der ökumenischen Aktion
Autofasten in Oberösterreich
• KA-Präsidentin Hauft für breiten
Dialog in der Diözese Linz
• Kath. Aktion OÖ sieht in Dechanten-Stellungnahme
ein wichtiges Signal für die Diözese Linz
• Neuer Vorstand
im Forum St. Severin
• Verteilungsgerechtigkeit
ist möglich!
• Margit Hauft als Präsidentin der Kath.
Aktion OÖ wiedergewählt / Stellungnahme der KA zur "Kreuz-Debatte"
• In Sichtweite Gottes?
• Nationalratswahl 2008: Kath. Aktion OÖ
ruft zur Wahlbeteiligung auf
• OÖ Journalistenforum wählt neuen Vorsitz
• Autofasten ökumenisch in Oberösterreich: Start
mit Tandemfahrt
• Autofasten in Oberösterreich
• Stellungnahme der Kath. Aktion OÖ
zur Seligsprechung von Franz Jägerstätter
• Informationen zur Seligsprechung von Franz Jägerstätter
• Papstbesuch: Reisebusse aus OÖ nach Mariazell
und Wien
• Fragen und Antworten zum Papst-Besuch
• Werteorientierte Unternehmenskultur
• Neue Vorsitzende der kfb
• Interesse
am Papstbesuch steigt von Tag zu Tag
• Ansturm auf Papst-Tickets hat begonnen...
• Buchpräsentation: Die heimliche Fahne
• Kath. Jungschar: Neue Vorsitzende und TAJUTAMI
• Zündholzbriefchen zum Christbaum
• Familien als Keimzelle - Familienwallfahrt
auf den Pöstlingberg
• Kath. Aktion OÖ will verstärkt Dialog
mit dem Islam suchen
• Moses für Führungskräfte
• Auftakt zur Sternsingeraktion 2006: Für
eine gerechtere Welt
• Margit Hauft wieder Präsidentin der
Kath. Aktion OÖ (KA)
• KMB-Diözesantag "Vater Sein - die Herausforderung"
• Kath. Aktion OÖ: Klares Nein zur EU-Dienstleistungsrichtlinie
• KA-Zusammenarbeit mit Bischof Dr. Ludwig
Schwarz
• Katholische Aktion heißt neun Diözesanbischof
willkommen
• Katholische Aktion (KA) bedauert Rücktritt
"ihres" Bischofs
• Stellungnahme der KA OÖ zur Wahl von Papst
Benedikt XVI.
• Österreichs Neutralität ist
ein wichtiger Beitrag zum Frieden
• SPAR-Sonntagsöffnung wäre bedenkliche
Weichenstellung
• KA für Temelin-Protest ohne Grenzblockaden
• Offen über Zölibat diskutieren Sozialforum
greift auch Themen des
• Sozialwortes aufEU-Erweiterung
• Katholische Atkion als "Orchester"
• Katholische Aktion OÖ lehnt Mel-Gibson-Film
ab
• Experimente mit dem Leben
• Weihnachtsbroschüre beim Christbaumkauf
• Katholische Aktion OÖ gegen Pensionsreform
• KA betroffen über Irak-Krieg
• Tschechiens geistiger Mehrwert
• Sonderzug für den Frieden
• Irak-Krieg
• Zuwanderung
• Beteiligung an Nationalratswahl
• Margit Hauft erneut zur KA-Präsidentin gewählt
• Unterschriften ohne Ablaufdatum
• Priesterinnenweihe
• Abfangjäger-AnkaufSozialstaatsvolksbegehren
• Parteiunabhängige Sozialstaatsdebatte
• Christ und Wirtschaft
• Sozialstaatsvolksbegehrens
• Therapeutisches Klonen: gegen Menschenwürde
• Trauer um Erzbischof Alois Wagner
• Anti-Atom-Initiative der KA
• AKW- Widerstand in Tschechien stärken
• Kath. Aktion kritisiert unzureichende Information bei
Anti-Temelin-Volksbegehrens
• Erweiterung der EU und Ausgrenzungspolitik
• Kath. Aktion kritisiert Veto-Politik
• 7 Gute Gründe für die Erweiterung der EU
• Afghanistan-Krieg
• Sozialstaat Österreich
• USA-Terror
• Geplante Einschränkungen bei der Familienzusammenführung
• Dialog über Homosexualität
"Schlüsselübergabe"
in der Katholischen Aktion Oberösterreich
4.11.2011
Die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich hat bei ihrer Diözesankonferenz am 4. November 2011 den früheren ORF-Journalisten Dr. Bert Brandstetter zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Brandstetter löst in dieser Funktion Margit Hauft ab, die in den vergangenen dreizehn Jahren die offizielle Laienorganisation der Katholischen Kirche vertreten hat.

Schlüsselübergabe des Präsidiums der
KA durch Margit Hauft zu Bert Brandstetter
"Mit Bert Brandstetter übernimmt ein Mann die Leitung der KA, der die Ereignisse in Kirche und Gesellschaft stets mit wachem Auge beobachtet hat und seine Erfahrungen nun zur Verfügung stellt", freut sich Hauft über ihren Nachfolger. Bei der "Schlüsselübergabe" nach der Wahl betonte der neue Präsident, er wolle daran arbeiten, dass Menschen von heute einen Nutzen für sich persönlich erkennen, wenn sie der Katholischen Kirche angehören und im Sinne der KA als engagierte Christinnen und Christen die Welt mitgestalten. Eine wichtige Aufgabe für die KA mit ihren in beinahe allen Pfarren tätigen Gliederungen sieht Brandstetter im "innerkirchlichen Dialog, der gerade jetzt dringend notwendig ist."
Bert Brandstetter wohnt in Neumarkt im Mühlkreis, wo er
zuletzt 35 Jahre den Kirchenchor geleitet hat, er ist verheiratet, Vater von
vier Kindern und dreifacher Großvater.
Als neue Vizepräsidentin wurde die Linzer Fachschullehrerin Erika Kirchweger
gewählt, die zugleich Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in
Oberösterreich ist. Der neue Vizepräsident heißt Stefan C.
Leitner, stammt aus Gunskirchen und ist Lehrer an der HAK Lambach.
Statutengemäß bedarf das Ergebnis der Wahl
des ehrenamtlichen Präsidiums noch der Zustimmung durch den Diözesanbischof.

Die neue Geschäftsführung
der Katholischen Aktion OÖ: v.l.: Dipl.Päd. Bernhard Rudinger (Generalsekretär),
Mag. Stefan C. Leitner, Dr. Bert Brandstetter, Erika Kirchweger, Mag. Christian
Öhler (Geistl. Ass.)
Video ansehen: Margit Hauft übergibt symbolisch den Schlüssel an ihren Nachfolger Dr. Bert Brandstetter ...
Zur Abschiedsrede von Margit Hauft (Video) ...
"Schlüsselübergabe"
in der Katholischen Aktion Oberösterreich
4.11.2011
Die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich hat bei ihrer Diözesankonferenz am 4. November 2011 den früheren ORF-Journalisten Dr. Bert Brandstetter zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Brandstetter löst in dieser Funktion Margit Hauft ab, die in den vergangenen dreizehn Jahren die offizielle Laienorganisation der Katholischen Kirche vertreten hat.

Schlüsselübergabe des Präsidiums der
KA durch Margit Hauft zu Bert Brandstetter
"Mit Bert Brandstetter übernimmt ein Mann die Leitung der KA, der die Ereignisse in Kirche und Gesellschaft stets mit wachem Auge beobachtet hat und seine Erfahrungen nun zur Verfügung stellt", freut sich Hauft über ihren Nachfolger. Bei der "Schlüsselübergabe" nach der Wahl betonte der neue Präsident, er wolle daran arbeiten, dass Menschen von heute einen Nutzen für sich persönlich erkennen, wenn sie der Katholischen Kirche angehören und im Sinne der KA als engagierte Christinnen und Christen die Welt mitgestalten. Eine wichtige Aufgabe für die KA mit ihren in beinahe allen Pfarren tätigen Gliederungen sieht Brandstetter im "innerkirchlichen Dialog, der gerade jetzt dringend notwendig ist."
Bert Brandstetter wohnt in Neumarkt im Mühlkreis, wo er
zuletzt 35 Jahre den Kirchenchor geleitet hat, er ist verheiratet, Vater von
vier Kindern und dreifacher Großvater.
Als neue Vizepräsidentin wurde die Linzer Fachschullehrerin Erika Kirchweger
gewählt, die zugleich Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in
Oberösterreich ist. Der neue Vizepräsident heißt Stefan C.
Leitner, stammt aus Gunskirchen und ist Lehrer an der HAK Lambach.
Statutengemäß bedarf das Ergebnis der Wahl
des ehrenamtlichen Präsidiums noch der Zustimmung durch den Diözesanbischof.

Die neue Geschäftsführung
der Katholischen Aktion OÖ: v.l.: Dipl.Päd. Bernhard Rudinger (Generalsekretär),
Mag. Stefan C. Leitner, Dr. Bert Brandstetter, Erika Kirchweger, Mag. Christian
Öhler (Geistl. Ass.)
Video ansehen: Margit Hauft übergibt symbolisch den Schlüssel an ihren Nachfolger Dr. Bert Brandstetter ...
Zur Abschiedsrede von Margit Hauft (Video) ...
Katholische
Kirche, Caritas und Katholische Aktion unterzeichneten Pakt für
Vielfalt in Oberösterreich
27.10.2011
Ausgangspunkt vor mehr als einem Jahr war die Entwicklung eines gemeinsames Bekenntnisses der ProjektpartnerInnen zur kulturellen Vielfalt in Oberösterreich. Das Ergebnis ist der Pakt für Vielfalt in Oberösterreich, der am 27. Oktober 2011 in den Linzer Redoutensälen von mehr als 50 PartnerInnen unterzeichnet wurde. Zu ihnen zählen auch die Katholische Kirche in Oberösterreich, die Caritas Oberösterreich und die Katholische Aktion Oberösterreich.

Bischof Dr. Ludwig Schwarz und KA-Präsidentin
Margit Hauft unterzeichnen den Pakt für Vielfalt.
Der Pakt für Vielfalt in Oberösterreich baut auf dem Integrationsleitbild des Landes Oberösterreich auf und ist ein konkreter Beitrag für ein gutes Zusammenleben und -arbeiten von Menschen verschiedenster kultureller Herkunft in Oberösterreich. Durch die Umsetzung der im Pakt definierten Ziele kann es gelingen, Vorurteile abzubauen, Bilder zu verändern und Toleranzspielräume zu erweitern. Mit einer neuen Kultur der Vielfalt soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem Unterschiede wertgeschätzt und respektiert werden.
In der Präambel des Pakts heißt es: Oberösterreich ist ein Einwanderungsland, dessen Bevölkerungsstruktur sich stets verändert hat und auch weiterhin verändern wird. Die Gesellschaft ist von der Vielfalt der hier lebenden Menschen geprägt. Für ein friedliches und konstruktives Zusammenleben und eine positive gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung braucht es Verständnis auf allen Seiten und gegenseitiges Aufeinanderzugehen. Es ist wichtig, die Menschen in einer pluralistischen Gesellschaft zu fördern und zu fordern, damit sie Fähigkeiten und Talente entfalten und zum Nutzen der Gemeinschaft einbringen können. Dies gilt für Oberösterreichs Bevölkerung im Ganzen ebenso wie für spezifische Gruppen oder Lebensbereiche. Die Entwicklung des Paktes für Vielfalt ist ein Beteiligungsprozess. Die Beteiligung möglichst vieler Partnerinnen und Partner ist eine wichtige Voraussetzung für dessen Erfolg.
PartnerInnen im Pakt für Vielfalt in Oberösterreich sind neben der Katholischen Kirche in Oberösterreich, der Caritas Oberösterreich und der Katholischen Aktion Oberösterreich zahlreiche Institutionen und Organisationen der öffentlichen Verwaltung, Interessenvertretungen, Glaubensgemeinschaften, Organisationen der Zivilgesellschaft, Vereine, Medien und Unternehmen. Sie alle bilden ein Netzwerk, das dem kontinuierlichen Austausch über Fragestellungen dient, die das Thema Vielfalt in Oberösterreich immer wieder aufwirft. Im Pakt heißt es: Es geht uns um Chancengerechtigkeit in Lebensbereichen wie zum Beispiel Bildung und Berufswahl, Arbeit und Einkommen, Religion und Weltanschauung, politische Meinung und Partizipation, Wahl des Wohnumfeldes oder Gewohnheiten und Freizeitverhalten. Dabei gelten für alle Menschen die gleichen Rechte und Pflichten, unabhängig von individuellen Merkmalen wie zum Beispiel Herkunft, Religion, Bildung, Alter, Familienstand oder Geschlecht. Die Unterschiede einzelner Individuen respektierend, betont der Pakt das Verbindende.
Pakt für Vielfalt herunterladen ...
Margit
Hauft: Bilanz über 13 Jahre Präsidentschaft der Katholischen Aktion
Oberösterreich
21.10.2011
Sie wurde als erste Frau an die Spitze der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich gewählt und war 13 Jahre lang Präsidentin der offiziellen Laienorganisation der Katholischen Kirche in Oberösterreich. Am 4. November 2011 legt Margit Hauft die KA-Präsidentschaft offiziell zurück. Auf Einladung des OÖ. Journalistenforums, eines Forums der KA, zog Margit Hauft am 21. Oktober 2011 im OÖ. Presseclub eine dankbare und positive Bilanz.

Marigt Hauft zieht bei der Pressekonferenz Bilanz
über 13 Jahre als Präsidentin der Kath. Aktion
Margit Hauft: Als ich vor nunmehr 13 Jahren erstmals zur KA-Präsidentin in Oberösterreich gewählt wurde, habe ich mir das nicht ausgesucht, aber ich habe Ja gesagt. Vielleicht war es gut, dass mir die Dimensionen dieser Aufgabe damals nicht in vollem Ausmaß bewusst waren, erinnerte sich Hauft an die Anfänge ihrer Präsidentschaft. Gestärkt habe sie immer das große Vertrauen und Zutrauen vieler Menschen: zum einen der Verantwortlichen der Gliederungen und Einrichtungen der KA, die sie gewählt hatten, zum anderen von Menschen wie Bischof Maximilian Aichern, der nicht nur ihre Wahl zur Präsidentin bestätigt, sondern die KA als eine Stimme der Kirche gesehen habe. Er habe ihr auch viele weitere Ämter zugetraut, so etwa den Vorsitz im Pastoralrat und die Leitung der Diözesanen Frauenkommission, betonte Hauft.
Es braucht Andockstellen für die Menschen
Hauft verwies auch auf Papst Johannes Paul II., der gesagt hatte: Die
Kirche braucht Laien, die in der Katholischen Aktion gelernt haben, die Radikalität
des Evangeliums in der Normalität des Alltags zu leben. Hauft betonte,
es brauche Leute und die gebe es in der KA , die versuchten,
die Gesellschaft aus ihrer christlichen Überzeugung heraus mitzugestalten.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Ich kann mich zurückziehen aus
der Welt oder mich einmischen ich bin für Letzteres, so
Hauft. Es brauche Andockstellen für die Menschen, wo das sichtbar werde,
was die Kirche an Schätzen zu bieten habe. In Pfarren, aber auch in anderen
Knotenpunkten wie Bildungseinrichtungen, Betriebsseelsorgestellen etc. sei
Kirche ganz nah bei den Menschen. Durch die KA bekommt das, was die
Kirche sagt, Hände und Füße, unterstrich Hauft. Das
Verhältnis zur Kirchenleitung sei von gegenseitiger Akzeptanz und Vertrauen
und von kritischer Loyalität geprägt. Es sei der KA wichtig, den
Weg als Volk Gottes gemeinsam zu gehen und diözesane Schwerpunkte mitzutragen.
Bischof Ludwig Schwarz schätze die KA ebenso wie sein Vorgänger,
Bischof Aichern, so Hauft.
Gesellschaftspolitische Relevanz
Die KA habe hohe gesellschaftliche Akzeptanz und Relevanz. So gebe es regelmäßig
Werkstattgespräche mit den Spitzen der im Landtag vertretenen
Parteien über gesellschaftspolitische Themen. Die KA agiert gesellschaftspolitisch,
nicht parteipolitisch, betonte Hauft. Als Beispiel nannte sie die Rolle
der KA in der Allianz für den freien Sonntag: Die gute
Verbindung der KA zu den Sozialpartnern hat dazu geführt, dass viele
der Allianz beigetreten sind.
Wer sich einsetzt, setzt sich aus
Die Standpunkte der KA und ihrer Präsidentin hätten in den 13 Jahren
ihrer Präsidentschaft unterschiedliche Reaktionen ausgelöst, so
Hauft. Das zeigt, das die KA auffällt und als lebendig wahrgenommen
wird. Sie blicke dankbar auf die vergangenen 13 Jahre zurück, auf
den Rückhalt durch persönliche Kontakte, durch das Gebet, durch
die Familie. Ihrem Nachfolger bzw. ihrer Nachfolgerin, der/die am 4. November
gewählt wird, wünsche sie ein tragfähiges Netz, in das er/sie
sich hineinfallen lassen könne, und die Fähigkeit, verletzende,
menschenverachtende Kritik, wie sie aus manchen Kreisen komme, auf die Seite
stellen zu können und ihr die richtige Größenordnung zu geben.
Mein Vorgänger Eduard Ploier hat zu mir gesagt: Wenn du etwas übernimmst,
mach es mit deinem Werkzeug. Und das wünsche ich auch der Person, die
mir nachfolgt: dass sie mit ihrer eigenen Handschrift die Geschichte der KA
weiterschreibt und so mitmischt in Kirche und Gesellschaft.
Katholische
Aktion OÖ:
"Steuersenkung für Einkommensschwache statt für Spitzenverdiener!"
16.9.2011
Deutliche Kritik an den Plänen von Finanzministerin Fekter, Steuererleichterungen für Besserverdienende einzuführen, übt die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich. "Steuergeschenke für Besserverdienende vergrößern die soziale Schieflage in Österreich" so KA-Präsidentin Margit Hauft. Ziel einer Steuerreform müsse es hingegen sein, einen wirksamen Beitrag zur Armutsbekämpfung bei den Klein- und Kleinstverdienern zu leisten.
Die Katholische Aktion OÖ spricht sich für eine Senkung des Einstiegssteuersatzes auf 25 % aus, um die Belastung für geringere Einkommen zu reduzieren. Gleichzeitig sollte durch eine Ausweitung der Tarifstufen in Verbindung mit neuen Bemessungsgrundlagen auch der Mittelstand entlastet werden, so Hauft.
November 2011: Wechsel an der
Spitze der Katholischen Aktion OÖ
12.4.2011
Im November dieses Jahres wird es zu einem Wechsel an der Spitze der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich kommen. KA-Präsidentin Margit Hauft wird nach zwölf Jahren die Leitung der offiziellen Laienorganisation der Katholischen Kirche in der Diözese Linz abgeben und bei der nächsten Neuwahl des Präsidiums nicht mehr kandidieren.
Die 61-jährige Welserin, die in der Nachfolge von Eduard Ploier im Jahr 1999 zur höchsten Repräsentantin und Sprecherin der katholischen Laien in Oberösterreich gewählt wurde, hat bereits vor ihrer letzten Wahl im Jahr 2008 bekannt gegeben, dass sie nach Ablauf dieser Funktionsperiode nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Hauft begründet diesen Schritt damit, dass sie mehr Zeit mit ihrer Familie, insbesondere mit ihren Enkelkindern, verbringen möchte, wofür zuletzt aufgrund der ehrenamtlichen Tätigkeit als KA-Präsidentin wenig Zeit blieb.
Derzeit steht noch nicht fest, wer sich im November 2011 der Wahl zum neuen KA-Präsidenten bzw. zur neuen KA-Präsidentin stellen wird. "Wir führen Gespräche mit mehreren Personen", verrät der Generalsekretär der Katholischen Aktion OÖ, Bernhard Rudinger, "und wir freuen uns, dass sich Margit Hauft in gewohnter Weise noch mit voller Kraft bis zum Ende ihrer Funktionsperiode für wichtige KA-Themen einsetzen wird."
Katholische Aktion OÖ
bekräftigt "Nein zur Atomenergie"
28. Februar 2011
Anlässlich der derzeit stattfindenden Eintragungswoche für das Volksbegehren "Raus aus EURATOM" bekräftigt die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich ihre ablehnende Haltung gegenüber der Atomenergie: Die österreichische Regierung müsse endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Bevölkerung mit großer Mehrheit eine Energiegewinnung durch Atomkraftwerke ablehnt. Aus diesem Grund gebe es in unserem Land auch wenig Verständnis dafür, wenn die europäische Atomindustrie mit hohen Millionenbeträgen aus österreichischen Steuergeldern unterstützt wird.
Die Finanzmittel aus Österreich, die derzeit an die europäische Atomgemeinschaft EURATOM gezahlt werden, sollten besser in den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen investiert werden, betont die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft. Es sei ein "klimapolitisches Gebot der Stunde", Windenergie, Photovoltaik, Biomasse und Kleinwasserkraft verstärkt zu fördern, sowie entschlossenere Effizienzmaßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs zu setzen, so Hauft.
Die Katholische Aktion OÖ unterstützt in diesem
Sinne das Ziel des aktuellen Volksbegehrens, eine Volksabstimmung über
den EURATOM-Ausstieg Österreichs zu erreichen.
Klare
Haltung gegen rechtsextreme Umtriebe notwendig!
Polizei und Strafjustiz müssen konsequent vorgehen
21. Februar
2011
"Auch in Oberösterreich wurden viele katholische Christen, Priester und Laien, durch das NS-Regime verfolgt. Manche wurden wie Franz Jägerstätter ermordet", sagt Margit Hauft, Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich. "Wir sind es nicht nur ihnen, sondern allen Opfern des Nationalsozialismus schuldig, eine absolut klare Haltung gegen heutige rechtsextreme Umtriebe zu zeigen!"
Ein wichtiger Bestandteil dieser klaren Haltung der demokratischen Gesellschaft sei die konsequente Anwendung des NS-Verbotsgesetzes durch Polizei und Strafjustiz. "Leider gibt es da immer wieder Defizite", stellt die KA-Präsidentin fest. "Wenn zum Beispiel gegen einschlägige Gruppen wie NVP und "Bunte" eineinhalb Jahre nach den Anzeigen durch die Wahlbehörden keine Ergebnisse vorliegen, ist das einfach nicht zu akzeptieren. Damit tut die Strafjustiz so, als ginge es um Bagatelldelikte und nicht um menschenverachtende Aktivitäten. Die Katholische Aktion Oberösterreich ruft im Sinne des Rechtsstaates alle Verantwortlichen - besonders die Justizministerin und die zuständigen Staatsanwälte - zu raschem Handeln auf!"
Facebook,
Twitter und Co.: Kirche mischt online mit
22.10.2010
Facebook, Twitter und Co - auch die Kirche
mischt bereits online mit: Die Kirche habe längst begonnen, sich im Web
2.0 zu präsentieren, erklärte Andrea Mayer-Edoloeyi, Initiatorin
des Web-2.0-Forums "ThemaTisch.at" der Katholischen Aktion Oberösterreich
(KA-Ooe), im Rahmen eines Pressegesprächs des Oberösterreichischen
Journalistenforums.
"Die Tragfähigkeit des christlichen Glaubens erweist sich im alltäglichen
Beziehungsleben", betonte sie: "Immer mehr Menschen gestalten ihre
Beziehungen auch über Social Media, und daher müssen wir als Christen
auch dort präsent sein." Am 30. Oktober lädt die Diözese
Linz zum "Barcamp" in der Landeshauptstadt.
Mayer-Edoloeyi sieht Social Media als "bottom-up"-Bewegung, in der auf spontane Weise religiöse Ansichten, Meinungen, Gefühle oder Einladungen zu Veranstaltungen geteilt werden, die nicht zentral gesteuert sind. Die Nutzung werde zu einer "Bewegung der Laien", meinte die Initiatorin von "ThemaTisch.at", einem Online-Forum, das die KA-OOe seit 2009 betreibt. Papst Benedikt XVI. habe Christen in den vergangenen Jahren ermutigt, in Social Media zu wirken, sagte Mayer-Edoloeyi.
"Dabei sein ist aber mehr als online sein", erklärte der Chefredakteur der Kirchenzeitung der Diözese Linz, Matthäus Fellinger. Er sah für die Kirche zwei Herausforderungen im Web: Einerseits müsse sie aktiv in diesem Medium kommunizieren und präsent sein; andererseits müsse die Kirche diese Entwicklungen auch medienkritisch begleiten und reflektieren. Die Glaubenskommunikation in Social Media müsse jedenfalls durch das Zeugnis und das Leben realer und nicht nur "digitaler" Personen gedeckt sein: "Die Kommunikationsräume im Internet ersetzen die Kommunikationsräume in Spitälern, Schulen, Kirchen und Kaffeehäusern nicht", betonte Fellinger: "Leibhaftige Kommunikation mit einem höchstmöglichen Grad an Verbindlichkeit und Verlässlichkeit darf nicht aus den Augen geraten."
Kirche lädt zum "Barcamp"
Um Menschen mit Social Media und Web 2.0 vertraut zu machen, lädt die Diözese Linz am 30. Oktober zum ersten "Barcamp". Es handelt sich dabei um eine offene Veranstaltung ("Open Space"), bei der sich Menschen austauschen, vernetzen und voneinander lernen können. Jeder kann in diesem Rahmen durch inhaltliche Impulse, einer Diskussionsteilnahme oder praktische Anregungen etwas beitragen. Eine Anmeldung ist bis 25. Oktober unter www.barcamp.at möglich.
Kath.
Aktion OÖ lädt zu Teilnahme am Ökumenischen Kirchentag ein
Vom 12. - 16. Mai 2010 findet in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt. Bis zu 200.000 Personen werden bei diesem weltweit einzigartigen Treffen von Christinnen und Christen aller Konfessionen erwartet. Die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich organisiert am 14. Mai 2010 Busfahrten in die bayrische Landeshauptstadt. Wer dabei sein möchte, sollte sich bald anmelden.
Das Programmangebot reicht von Workshops und Präsentationen an Ständen über Gottesdienste und Konzerte bis hin zu Kabarettvorstellungen, Vorträgen, Bibelarbeiten und Podiumsdiskussionen in Messehallen für mehrere tausend Zuhörende. Auch für Jugendliche und Kinder gibt es entsprechende Angebote. Ein besonderer Höhepunkt wird eine orthodoxe Vesper in ökumenischer Gemeinschaft auf dem Münchner Odeonsplatz sein, bei dem 1000 Tische aufgestellt werden und 10.000 Menschen gesegnetes Brot und Wasser teilen, sowie gemeinsam singen, beten und biblische Texte lesen werden.
"Die Teilnehmer/innen an unserer Fahrt können ihr Tagesprogramm individuell zusammenstellen", betont KA-Generalsekretär Bernhard Rudinger. Die Eintrittskarte gilt für alle Veranstaltungen und berechtigt zusätzlich zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Gebiet des Münchner Verkehrsverbundes. Die Kosten für die Busfahrt inkl. Tagungsmappe und Eintrittskarte betragen 59 € (ab Linz, Wels) bzw. 55 € (ab Vöcklabruck, Ried, Braunau).
Anmeldung unter 0732 / 7610 - 3411 oder kath.aktion@dioezese-linz.at
Margit
Hauft wieder ORF-Stiftungsrätin
28.1.2010
Die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich,
Margit Hauft, wird für eine dritte Funktionsperiode zur Stiftungsrätin
des ORF bestellt.
Der Stiftungsrat, der sich im Februar neu konstituiert, ist der Aufsichtsrat
des Unternehmens und hat auch neun LandesvertreterInnen. Margit Hauft vertritt
Oberösterreich bereits seit acht Jahren im Stiftungsrat. Offiziell bestellt
wird sie von der Landesregierung auf Vorschlag des Landeshauptmanns Josef
Pühringer. "Margit Hauft hat sich als engagierte, kritische und
sehr kompetente Stiftungsrätin erwiesen. Oberösterreich hat in ihr
auch weiterhin eine exzellente Vertretung. Als Stiftungsrätin ist sie
natürlich dem Gesamtunternehmen verpflichtet, hat das aber in der Vergangenheit
bestens mit den Interessen des Landes Oberösterreich in Einklang gebracht",
begründet der Landeshauptmann seine Entscheidung.
KA-Präsidentin
Margit Hauft wird 60 Jahre alt
9.11.2009
Margit Hauft, die Präsidentin der Katholischen Aktion (KA)
Oberösterreich und Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs
wird am 13. November 2009 60 Jahre alt.
Die Welserin wurde in der Nachfolge von Eduard Ploier im Jahr 1999 - als damalige
Vorsitzende der Kath. Frauenbewegung (kfb) in Oberösterreich und neue
kfb-Vorsitzende auf Österreichebene - als erste Frau an die Spitze der
offiziellen Laienorganisation der Katholischen Kirche in Oberösterreich
gewählt. In dieser Funktion hat sie in den vergangenen zehn Jahren die
seelsorgliche Arbeit in der Diözese Linz entscheidend mitgestaltet. Bis
2008 war sie auch als geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrates
wesentlich an der Planung und Durchführung von pastoralen Konzepten und
Programmen beteiligt. Von 1997 bis 2003 leitete sie die neu gegründete
Frauenkommission der Diözese Linz. Bischof Ludwig Schwarz würdigte
das Wirken Haufts beim Wechsel an der Spitze des Pastoralrates im Vorjahr
indem er betonte: "Sie sind eine wichtige Stimme und Sie haben immer
treffliche Perspektiven für die Zukunft aufgezeigt. Ihr Anliegen ist
eine zeitgemäße Seelsorge. Sie waren immer loyal zur Kirche, auch
wenn Sie öfter kritische Fragen gestellt haben."
Margit Hauft sieht sich als Sprachrohr für die Anliegen von Laien in der Kirche und als Anwältin einer menschenfreundlichen Kirche. Sie ist neben ihrer Funktion als KA-Präsidentin, die sie ehrenamtlich ausübt, auch als Erwachsenenbildnerin tätig. Sie hält regelmäßig Vorträge und Seminare zu persönlichkeitsbildenden und religiösen Themen in ganz Österreich. Zusätzlich zu den kirchlichen Aufgaben vertritt sie als parteiunabhängige Entsandte das Land Oberösterreich im ORF-Stiftungsrat. Als Vereinsobfrau von "Land der Menschen - Aufeinander Zugehen OÖ" ist ihr das Miteinander aller Menschen in Oberösterreich ohne Rassismus, Angst und Fremdenfeindlichkeit ein großes Anliegen.
Margit Hauft stammt aus Wels. Nach der Matura 1969 arbeitete
sie im väterlichen Betriebsberatungsbüro als Buchhalterin. 1971
begann sie die Religionslehrerausbildung und unterrichtete eineinhalb Jahre
als Religionslehrerin an zwei Welser Volksschulen, bevor sie 1973 mit der
Geburt ihrer ersten Tochter die außerhäusliche Berufstätigkeit
beendete. Von 1982 bis 1992 leitete Margit Hauft ehrenamtlich das kfb-Bildungs-
und Begegnungszentrum "Treffpunkt der Frau" in Wels.
Margit Hauft ist verheiratet, hat vier Töchter und drei Enkelkinder.
Fotos zur Geburtstagsfeier am 20. November im Pfarrzentrum Auwiesen ...
1.
Europäische Katholische Sozialtage
Oktober 2009
Bei den 1. Europäischen Katholischen
Sozialtagen in Danzig haben mehr als 600 TeilnehmerInnen aus 29. Ländern,
darunter VertreterInnen der Kath. Aktion OÖ, neue Strategien zur Sicherung
des Gemeinwohls in Europa gefordert.
In der Schlussdeklaration kommt zum Ausdruck, dass es persönliches und
gemeinsames Engagement braucht für eine neue Solidarität zwischen
den Generationen, zwischen den BürgerInnen Europas und zwischen Europa
und der Welt.
Die Präsidentin der Kath. Aktion OÖ, Margit Hauft, maß dem
Veranstaltungsort Danzig eine besondere Signalwirkung zu. Das Aufgreifen des
Themas Solidarität an diesem Ort sei ein
Signal der katholischen Kirche in Europa, dass der Kampf der Menschen um ihre
Lebenschancen, um Freiheit, Eigen-verantwortung und Gerechtigkeit, richtig
und wichtig ist. In diesem Sinne sollte das europapolitische Profil der Kirche
und das, wie sie sich bereits auf unterschiedlichen Ebenen in die europäische
Politik einbringt, auf nationaler Ebene thematisiert und deutlicher gemacht
werden. Anstatt über gegenwärtige Probleme zu jammern, müsse
man den Christen ihre Möglichkeiten nahebringen, aus ihren Werthaltungen
heraus Ideen einzubringen und neue Wege zu gehen.

Karina Neuhofer, Vorsitzende der Kath. Jugend OÖ spricht als Vertreterin
der Kath. Aktion OÖ am Bodium bei den 1. Europäischen Katholischen
Sozialtagen in Danzig/Polen.
PDF zum Download "Solidarität ist die Zukunft Europas"
Meine,
deine, unsere Welt auf ThemaTisch.at
29.9.2009
http://ThemaTisch.at,
ein neues Projekt der Katholischen Aktion, lädt ein zum Gespräch
am virtuellen runden Tisch. Themen aus Gliederungen und Foren der Katholischen
Aktion (KAB, KFB, KMB, KJ, KHJ, Forum St. Severin, ...), die Menschen, die
sowieso schon im Internet unterwegs sind, interessieren, werden aufgegriffen
und sind Basis für eine offene Blog-Community.
Begleitend mischt sich http://ThemaTisch.at
auch in sozialen Netzwerken im Internet wie Facebook und Twitter ein. Themen
engagierter ChristInnen von arbeitsfreiem Sonntag über Entwicklungspolitik
bis zur Frage nach gesellschaftlichen Utopien sind damit auch präsent
bei Menschen, die wenig oder keinen Kontakt zur Kirche haben. Eine Basis für
Kommunikation und vielleicht wird mehr daraus
Neugierig geworden? Lust mitzumachen? Dann ab zu http://ThemaTisch.at!
KA-Präsidentin
Hauft: Abberufung des Kommunikationsbüro-Leiters ist nicht nachvollziehbar
14.7.2009
Die Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich
sieht die Diözese Linz derzeit in einer Besorgnis erregenden Situation:
"Es ist kein Geheimnis, dass Bischof Ludwig Schwarz von ultrakonservativen
Gruppen sehr stark unter Druck gesetzt wird", stellt Margit Hauft fest.
So sei etwa auf gewissen Internet-Seiten und durch direkte Interventionen
bis in den Vatikan bereits seit längerer Zeit die Abberufung des Leiters
des diözesanen Kommunikationsbüros gefordert worden. Ob durch die
nun erfolgte Personalentscheidung des Linzer Bischofs eine Entspannung in
der Diözese eintritt, bezweifelt die KA-Präsidentin. Der Einsatz
für Glaubensverkündigung und lebendige Pfarren sei ein besonderes
Verdienst von Ferdinand Kaineder gewesen. Er hat sich immer als Sprecher der
gesamten Diözese und nicht einzelner Gruppen gesehen und ist gleichzeitig
in voller Loyalität zum Bischof gestanden. Damit, so Hauft bildlich,
"ist es auch in stürmischen Zeiten gelungen, das Schiff der Kirche
in Oberösterreich gut und ausgewogen auf Kurs zu halten."
Für viele haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen auf allen Ebenen,
die in den vergangenen Jahren in ihrer Arbeit vom Kommunikationsbüro
unterstützt wurden, sei die Abberufung des "Pressechefs" deshalb
"vollkommen unverständlich und nicht nachvollziehbar", betont
Hauft.
Kath. Aktion OÖ betont die Bedeutung Europas als Friedens- und Solidaritätsprojekt
Stellungnahme der KA zur EU-Wahl 2009
2. Juni 2009
In der aktuellen EU-Wahlwerbung werde zu wenig deutlich, dass die Europäische Union das größte Friedensprojekt aller Zeiten ist und als staatenübergreifendes Solidaritätsprojekt gerade jetzt eine enorme Bedeutung hat. Zu diesem Schluss kommt die Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich, Margit Hauft, angesichts der bisher im Wahlkampf vorherrschenden Themen. Während es im Hinblick auf die gegenwärtigen globalen Wirtschafts- und Finanzprobleme sowie auf ökologische und demographische Herausforderungen höchst notwenig wäre, über menschengerechte Lösungen nachzudenken, dominieren Ausgrenzungs- und Abrechnungsparolen die Tagespolitik, kritisiert Hauft.
Die Katholische Aktion Oberösterreich ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 7. Juni 2009 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Jede Stimme sei eine Möglichkeit, auf die im EU-Parlament vertretenen Werte und Inhalte Einfluss zu nehmen, so Hauft. ChristInnen können die Programme und inhaltlichen Positionen der wahlwerbenden Parteien vor dem Hintergrund des Evangeliums und der katholischen Soziallehre beurteilen und danach ihre Wahlentscheidung fällen, betont die oberösterreichische KA-Präsidentin.
Wahl zum Europaparlament 2009:
Stellungnahme des Vorstandes der Katholischen Aktion OÖ
Am 7. Juni 2009 entscheiden die Österreicherinnen und Österreicher über ihre künftigen VertreterInnen im Europäischen Parlament. Der Wahlausgang bestimmt, wer in den nächsten Jahren über europäische Gesetze und den Haushalt der EU entscheidet sowie die EU-Institutionen kontrolliert.
Die Katholische Aktion Oberösterreich sieht die Wahl als Chance, die Europäische Union wieder verstärkt im öffentlichen Bewusstsein als Friedens- und Solidaritätsprojekt in Erinnerung zu rufen. Derzeit gilt es vor allem im Hinblick auf die gegenwärtigen globalen Wirtschafts- und Finanzprobleme sowie auf ökologische und demographische Herausforderungen, Nationalstaaten übergreifend menschengerechte Lösungen zu finden.
Von den neu zu wählenden EU-ParlamentarierInnen erwartet sich die Katholische Aktion OÖ deshalb entschiedenes Engagement unter anderem bei folgenden Themen:
Umsetzung der Grundrechtecharta
Die Grundrechtecharta, die den europäischen BürgerInnen Freiheiten
und Rechte garantiert, wird erst nach der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages
durch die Mitgliedsstaaten rechtsverbindlich. Unabhängig davon muss es
zu jeder Zeit ein vorrangiges politisches Ziel sein, den in der Grundrechtecharta
definierten Schutz der Familie sowie der Rechte von Kindern, älteren
Menschen und Menschen mit Behinderungen genauso wie den Zugang zu Sozialleistungen
gesetzlich zu garantieren. Gleiches gilt für bioethische Prinzipien wie
das Verbot von reproduktivem Klonen und der Verwendung des menschlichen Körpers
zu kommerziellen Zwecken.
Menschenwürdige Arbeitsplätze
Ein globalisierungsbedingter Wandel der Arbeitswelt führt europaweit
zunehmend zu prekären Arbeitsverhältnissen und wachsendem Druck
auf ArbeitnehmerInnen. Durch die geforderte erhöhte Flexibilität
ergeben sich zwangsläufig negative Konsequenzen für das Familienleben
und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Arbeitsrecht in den Mitgliedstaaten
muss sich künftig am Grundsatz Gute Arbeit orientieren, faire
Löhne garantieren, Sicherheit und Gesundheitsschutz verstärkt berücksichtigen
und eine familienfreundliche Arbeitsorganisation beinhalten. Insbesondere
ist der arbeitsfreie Sonntag zu sichern.
Maßnahmen zum Klimaschutz und
zur Ernährungssicherheit
Der Lebensstil und die Produktionsmethoden in den Industriestaaten beruhen
gegenwärtig auf einer zügellosen Ausbeutung der verfügbaren
Ressourcen. Als Folge davon werden häufiger auftretende Dürren,
Stürme und Überschwemmungen zur Bedrohung der Weltbevölkerung,
besonders in den ärmeren Ländern. In der Umweltgesetzgebung müssen
deshalb wirkungsvolle Maßnahmen zum Klimaschutz und für den Erhalt
der biologischen Vielfalt gesetzt werden. In der Agrarpolitik ist der vermehrten
Erzeugung von Pflanzentreibstoffen Einhalt zu gebieten, die in manchen Ländern
zur Verminderung der Nahrungsmittel-Produktionsflächen und zu damit einhergehenden
erhöhten Lebensmittelpreisen führt.
Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen
und Förderung der Integration
Europa ist vom demographischen Wandel, der sich aus der Alterung und einem
gleichzeitigen Bevölkerungsrückgang ergibt, besonders stark betroffen.
Daher gilt es, dem Wohl der Familien und der jungen Generation eine besondere
Aufmerksamkeit zu widmen. Daneben ist besonders darauf zu achten, dass die
ökonomische Notwendigkeit einer geregelten Zuwanderung von geeigneten
Integrationsmaßnahmen begleitet wird. Die der EU zugrunde liegenden
Werte müssen auch in Bezug auf künftige Asylregelungen gelten und
Asyl suchenden Menschen den erforderlichen Schutz gewähren. Generell
muss im politischen Diskurs mehr Offenheit und Wertschätzung für
ImmigrantInnen Platz greifen.
Die Katholische Aktion Oberösterreich ruft alle Bürgerinnen
und Bürger auf, am 7. Juni 2009 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
ChristInnen können die Programme und inhaltlichen Positionen der wahlwerbenden
Parteien vor dem Hintergrund des Evangeliums und der katholischen Soziallehre
beurteilen und danach ihre Wahlentscheidung fällen.
Alle Stimmberechtigten können durch die Wahl Einfluss auf die im EU-Parlament
vertretenen Werte und Inhalte nehmen und so Verantwortung für das gemeinsame
Europa übernehmen.
Katholische
Aktion fordert breite Bildungsreform
20. Mai 2009
KAÖ-Präsidentin Derschmidt: Derzeitiges Schulsystem verfestigt bestehende soziale Ungleichheiten - Forderung nach gemeinsamer Schule der sechs- bis 15-Jährigen - Unterstützung der KAÖ durch ehemalige Landes- und Stadtschulräte
Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) fordert eine breite Bildungsreform,
die nicht in ideologischen oder parteipolitischen Grabenkämpfen versandet,
sondern Bildung als zentrales Zukunftsthema ernst nimmt. Dies betonte die
Vorsitzende der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Luitgard Derschmidt,
bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. Zugleich präsentierte
die KAÖ bei der Pressekonferenz die Broschüre "Auf dem Weg
zur gerechten Schule", in der konkrete Vorschläge zu einer nachhaltigen
Bildungsreform entfaltet werden.
Laut Derschmidt sei das derzeitige österreichische Schulsystem "alles andere als gerecht", insofern es Chancenungleichheiten etwa zwischen Kindern aus besser- und Kindern aus schlechter-verdienenden Elternhäusern nicht beseitige, "sondern weiter verfestigt". Es bestehe daher "keine Chancengleichheit für alle Kinder". Aus diesem Grund fordert die KAÖ eine gemeinsame Schule für alle sechs- bis 15-Jährigen, da nur so die Chancengleichheit zu gewährleisten sei. Innere Differenzierungen seien dabei freilich notwendig, so Derschmidt, über deren konkrete Ausgestaltung müsse weiter verhandelt werden.
Weiters fordert die KAÖ eine größere Ernsthaftigkeit
in der
Bildungsdebatte. Eine mögliche Bildungsreform müsse "jenseits
ideologischer Grenzen" und jenseits des "üblichen Parteienhickhacks"
geführt werden. Bildung müsse in ihrer ganzen Breite und nicht reduziert
auf die Schule betrachtet werden. Daher bedürfe es weiterer gezielter
Maßnahmen zur Elternbildung, da die "grundlegende Bildungsmotivation
schon im Kleinkindalter gefördert oder behindert wird", so Derschmidt.
"Inklusive Schule" für Bildungsgerechtigkeit
Als Modell für eine gemeinsame Schule der sechs- bis 15-Jährigen
schlägt die KAÖ das bereits seit 1994 international diskutierte
Modell einer "inklusiven Schule" vor. Diese zeichne sich dadurch
aus, dass sie in ihrer Schülerschaft die Bevölkerung repräsentiere.
Es können nicht angehen, so Gerald Faschingeder von der "ArGe Bildungsgerechtigkeit"
der KAÖ bei der Präsentation der Broschüre, dass sich "einzelne
Schulen zu Eliteschulen weiterentwickeln und andere dagegen zu Restschulen
werden". Im Sinne der angestrebten Bildungsgerechtigkeit brauche es daher
ein neues Schulsystem.
Das derzeit erprobte Modell der "Neuen Mittelschule" enthalte bereits einzelne Teile des Konzepts einer "inklusiven Schule", es befördere jedoch gerade dort nicht die Bildungsgerechtigkeit, wo es als weiteres Modell neben die bestehenden Schultypen gestellt werde, so Faschingeder. Außerdem sei die weitere Finanzierung nach der Erprobungszeit offen und daher eine bundesweite Ausweitung des Modells unwahrscheinlich.
Politische Unterstützung für KAÖ
Unterstützung erfährt die KAÖ in ihren Forderungen gleich durch zwei hochrangige Bildungspolitiker, den ehemaligen oberösterreichischen Landesschulrat Johannes Riedl und den ehemaligen Wiener Stadtschulrat Kurt Scholz. Laut Riedl stellen die in der Broschüre "Auf dem Weg zur gerechten Schule" vorgelegten Vorschläge der KAÖ einen "Türöffner und einen qualitativ hochwertigen Beitrag zur Erneuerung des Bildungsdiskurses und zur Orientierung in der Debatte" dar.
Riedl wies weiters darauf hin, dass eine grundlegende Reform der Schulstrukturen auch mit einer Reform des Unterrichts und der Lehrerausbildung einhergehen müsse. Die Schulautonomie müsse gestärkt und die derzeitige "hohe Regelungsdichte" zurückgefahren werden, so Riedl. Weiters zeige die Bildungsforschung, dass das derzeitige Notensystem nicht mehr alternativlos sei. So gebe es bereits gute Erfahrungen mit sogenannten "Pensenbüchern" oder "Leistungsmappen", in denen der Lernerfolg detaillierter nachvollziehbar sei. Auch schlug Riedl eine Reform des Besoldungssystems für Lehrer vor. Diskutiert werden könne hier etwa eine stärker leistungsorientierte Bezahlung, die auf einem "Benefit-System" für besondere zusätzliche Lehrleistung und Qualifikation aufbaue.
Jüngste Bildungsdebatte war "Staatsoperette"
Der ehemalige Wiener Stadtschulrat Kurt Scholz rief angesichts der jüngsten Bildungsdebatte zu einer neuen Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung auf. Die jüngste Debatte habe den Charakter einer "Staatsoperette" gehabt und nur ein "Zerrbild" einer ernsthaften Bildungsdebatte dargestellt, so Scholz. Es sei nun wichtig, die Debatte gerade an der Frage der Bildungsgerechtigkeit wieder aufzugreifen, da "wir in Österreich noch immer in der Fiktion leben, dass Begabung und Leistungsfähigkeit über Bildungskarrieren entscheiden". In Wahrheit - dies habe insbesondere die PISA-Studie deutlich gemacht - "entscheidet nicht die Begabung, sondern der Storch, die Geburt, über die Bildungschancen", so Scholz.
Der designierte neue Vorsitzende der Katholischen Jugend (KJÖ), Matthias Zauner, sprach sich für eine Fortsetzung der begonnenen Bildungsreform aus. Diese dürfe jedoch nicht über die Köpfe der Schüler hinweg vollzogen werden, sondern sollte unter Einbeziehung von Repräsentanten der Schüler erfolgen. Weiters fordert die KJÖ angesichts der vielfältigen politischen Ansprüche wie etwa einem auf 16 Jahre vorgezogenen Wahlrecht die Einführung des Unterrichtsfachs "Politische Bildung".
Die Broschüre "Auf dem Weg zur gerechten Schule. Fakten & Perspektiven" der KAÖ-Arbeitsgruppe Bildungsgerechtigkeit ist online abrufbar unter www.kaoe.at oder bestellbar bei der Katholischen Aktion Oberösterreich (Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz, Tel.: 0732/ 76 10-3411, Mail: kath.aktion@dioezese-linz.at).
Start der ökumenischen
Aktion Autofasten in Oberösterreich
25.2.2009
Für
ein soziales und gerechtes Europa!
EU-Barometer zur Europawahl
31.3.2009
Zwischen dem 4. und 7. Juni 2009 findet in den 27 Mitgliedslängern der
Europäischen Union die 7. Direktwahl zum Europaparlament statt.
Die KAB Deutschland (Kath. ArbeitnehmerInnenbewegung Deutschland) hat in Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Arbeitnehmerorganisationen eine Internetplattform aufgebaut. Schwerpunkt ist ein EU-Barometer, das Fragen sozialer Gerechtigkeit aufgreift. Dabei geht es um die Themen: Arbeit, soziale Sicherheit, Zusammenhalt, Bildung und Migration. Zu diesen Themenbereichen können die Besucher im Internet abstimmen. Die Abstimmungsergebnisse werden den Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl zugesandt, um die zentrale Stellung sozialer Fragen im Wahlkampf deutlich zu machen. Zudem liefert die Internetplattform wichtige Grundinformationen zur Europawahl und zu den Positionen der beteiligten Arbeitnehmerorganisationen.
Zum Start der Aktion Autofasten wurde am Aschermittwoch,
25.2.2009 am Linzer Bahnhofsvorplatz ein Auto verpackt. Die evangelische und
die katholische Kirche laden die Österreicherinnen und Österreicher
zum vierten Mal in der Fastenzeit zum "Autofasten" ein.
Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger, Umweltsprecher der Diözese Linz,
DI Ernst Huber, Umweltbeauftragter der evangelischen Kirche OÖ, Margit
Hauft, Präsidentin der Kath. Aktion OÖ und MMag.a Michaela Wagner,
Sozialreferat der Diözese Linz präsentierten die ökumenische
Aktion in OÖ zum Klimaschutz und halfen beim Verpacken des Autos.
Die Biobäckerei Mauracher unterstützt die Aktion in OÖ.

MMag.a Michaela Wagner, Sozialreferat der Diözese,
Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger, Umweltsprecher der Diözese Linz,
Linz, DI Ernst Huber, Umweltbeauftragter der evangelischen Kirche OÖ,
Margit Hauft, Präsidentin der Kath. Aktion OÖ
Klimaschutz und Mobilität: Kirchen rufen zum "Autofasten" auf!
Von Aschermittwoch (25. Februar) bis Karsamstag (11. April) sind alle aufgerufen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Fastenzeit hindurch verstärkt zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Autofasten tut Not!
Schöpfungsverantwortung darf nicht nur Lippenbekenntnis
bleiben, sondern muss sich im Lebensstil zeigen. Der Verkehrsbereich ist jener
Bereich, der in den europäischen Staaten allen Nachhaltigkeitsbemühungen
am meisten entgegen läuft. Der aktuelle UN-Klimabericht mahnt Österreich
zu mehr Klimaschutz, da es um 15 Prozent über dem Kyotoziel liegt. Hier
ist der Verkehr größtes Sorgendkind, da er zu den Hauptverursachern
des Treibhausgases Co2 zählt. Darüber hinaus könnten mit einem
Schritt in die richtige Richtung auch Arbeitsplätze geschaffen werden.
Eine VCÖ-Studie zeigt, dass eine Investition von 100 Millionen Euro in
die Verbesserung der Radfahrinfrastruktur um 50 Prozent mehr Arbeitsplätze
schaffen würde, als der gleiche Betrag für den Bau von Autobahnen.
Außerdem hat die Förderung des Radverkehrs ein Reduktionspotenzial
von 270.000 bis zu 499.000 Tonnen CO2 pro Jahr.
Diese Klimaschutzziele des Verkehrs können nur erreicht werden, wenn
mehr Verkehr auf Öffentliche Verkehrsmittel verlagert wird. Pro Personenkilometer
verursacht ein Auto rund 19 Mal so viele CO2-Emissionen wie die Bahn.
Diese und noch mehr Gründe sprechen für eine Teilnahme an der Aktion
Autofasten, da so jede und jeder einen persönlichen Beitrag zur Reduktion
der Schadstoffe leisten.
Autofasten tut gut!
Körperliche Bewegung, Entschleunigung, Begegnung, Gemeinschaft - all dies ist möglich durch und beim Autofasten. Und dazu werden auch noch Geld und Nerven gespart. Das bestätigen zumindest die Rückmeldungen der über 5500 Teilnehmer/innen des Jahres 2008.
Autofasten bedeutet nicht einen ausnahmslosen Verzicht auf das Auto, sondern einen bewussten Umgang damit in dieser 40-tägigen Übungszeit einzulernen. Autofasten verbindet dieses bewusste Hinterfragen des eigenen Mobilitätsverhaltens mit dem Ausprobieren von Alternativen. Wir alle haben die Verantwortung, für uns selbst und für kommende Generationen Sorge zu tragen. Autofasten ist eine gute Gelegenheit, in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, diese Verantwortung wahrzunehmen.
Autofasten bringts!
Einen Gewinn an Freiheit (vom Auto), die Erfahrung, etwas Neues ausprobiert zu haben das Wissen, der eigenen Gesundheit und der Allgemeinheit etwas Gutes getan zu haben, Einsparung von Autokosten (ein Autokilometer kostet auch bei Kleinstwagen mehr als 25Cent)
Daneben gibt´s auch Handfestes zu gewinnen:
1 Jahreskarte des OÖ Verkehrsverbundes, 1 Elektrofahrrad, Thermeneintritte,
Bio-Lebensmittelkörbe.
Wie nehme ich teil?
Wer sich am Autofasten 2009 beteiligen möchte, kann sich auf der Homepage www.autofasten.at oder schriftlich mit Name, Adresse und E-Mailadresse (wenn der elektronische Newsletter gewünscht wird) im Sozialreferat (Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz) anmelden. Alle angemeldeten Personen bekommen ein Aktionsheft mit vielen interessanten Informationen rund um das Thema Fairkehr, sowie praktische Tipps zugesandt.
Infos und Anmeldung:
MMag.a Michaela Wagner, Sozialreferat der Diözese Linz: Kapuzinerstr.
84, 4020 Linz, Tel.: 0732/7610-3251
Oder direkt im Internet unter http://www.autofasten.at
KA-Präsidentin
Hauft für breiten Dialog in der Diözese Linz
Hirtenbrief der Bischöfe "mutig, offen und hoffnungsvoll"
19.2.2009
Wien-Linz, 19.2.09 (KAP) Für einen breiten Dialogprozess
in
Oberösterreich hat sich die Präsidentin der Katholischen Aktion
der Diözese Linz, Margit Hauft, ausgesprochen. In einem Interview für
"Die Furche" erinnerte Hauft an den "Dialog für Österreich"
1998: "Dort war die gesamte Breite der Kirche bereit, miteinander zu
beraten. Und das würde ich mir wünschen". Notwendig dafür
sei allerdings die Bereitschaft aller Seiten zum Gespräch.
Auf die Frage nach dem Bild des Vatikans von der Diözese Linz betonte Hauft, dass der Katholischen Aktion "die breite Mitte der Kirche" ganz wichtig sei: "Daher finden wir es so schwierig, dass offensichtlich das Gute, das bei uns wächst, weniger gesehen wird". Man wisse aber auch um Personen, die etwa den emeritierten Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern "permanent in Rom vernadert haben".
Verständnis äußerte die KA-Präsidentin für die von Dechanten der Diözese Linz geäußerte Forderung nach einer genaueren Untersuchung der Bischofsernennung von Gerhard Wagner. Es sei wichtig, sich die Dinge "ruhig anzuschauen und zu benennen", so Margit Hauft. Kirchenrechtlich seien gute Bedingungen vorhanden, damit Ernennungen gut ablaufen könnten: "Wenn man feststellt, welche anderen Kanäle da wirksam geworden sind, kann das für ein anderes Mal hilfreich sein".
Mutiger Hirtenbrief
Als "sehr mutig, offen und hoffnungsvoll" bezeichnete Margit Hauft in der "Furche" den jüngsten Hirtenbrief der österreichischen Bischöfe: "Sie haben wahrgenommen, dass ihre Hirtensorge gefragt ist". Als KA-Präsidentin hätte sie in den Wochen zuvor mit hunderten Menschen Kontakt gehabt. Tenor, so Hauft, sei dabei gewesen: "Hoffentlich sagen unsere Bischöfe bald etwas".
Kath. Aktion OÖ sieht
in Dechanten-Stellungnahme ein wichtiges Signal für die Diözese
Linz
13.02.2009
Die Ernennung von Dr. Gerhard Maria Wagner zum Linzer Weihbischof hat im oberösterreichischen Kirchenvolk Irritationen ungeahnten Ausmaßes ausgelöst, stellen die diözesanen Verantwortlichen aus allen Gliederungen der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich übereinstimmend fest. In den Pfarren und Gruppen gibt es seit der Bekanntgabe dieser Entscheidung heftige Diskussionen von einigen BefürworterInnen mit einer deutlich größeren Anzahl von Personen, die sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Für die Kath. Frauenbewegung, genauso wie die Kath. Männerbewegung, die Kath. Jugend, die Kath. Jungschar und die Kath. ArbeitnehmerInnenbewegung sei damit eine für die Pastoralarbeit sehr schwierige Situation eingetreten, unter der insbesondere die ehrenamtlich Engagierten leiden.
Nach mehreren Interview-Aussagen von Pfarrer Wagner könne sich nun jede/r selbst ein Bild machen, betont die KA. Daneben müsse es aber auch zu denken geben, wenn gerade Dechanten, die den Windischgarstener Pfarrer und sein bisheriges pastorales Wirken besser kennen, fast geschlossen aus Sorge um die Glaubwürdigkeit der Kirche einer Bischofsweihe nicht zustimmen können. Seitens der KA erwarte und hoffe man, dass Diözesanbischof Ludwig Schwarz mit Unterstützung des Domkapitels bei den notwendigen klärenden Gesprächen in nächster Zeit als Anwalt des Kirchenvolkes und der von den Dechanten geäußerten Bedenken handelt.
Neuer
Vorstand im Forum St. Severin
13.01.2009
Einen neuen Vorstand hat das Forum St. Severin/Katholischer
Akademikerverband der Diözese Linz am Dienstag, 13. Jänner 2009
gewählt.
Dr.in Eva Drechsler übergibt nach zwölf Jahren ihren Vorsitz an
Dr. Paul Stepanek (Kultur Land OÖ). Die neuen Stellvertreter des Vorsitzenden
sind seine Vorgängerin Drechsler und DI DDr. Wolfgang Pflügl.

Neuer Vorstand Forum St. Severin: v.l.: Dr.in Eva
Drechsler, Dr. Paul Stepanek, DI DDr. Wolfgang Pflügl.
Im Forum St. Severin (fss) wollen künstlerisch, intellektuell
und spirituell interessierte Menschen miteinander Christ-Sein verwirklichen.
Die größeren jährlichen Veranstaltungen sind u.a. die Severin-Akademie
Anfang Jänner, der Aschermittwoch mit Künstlern u. Künstlerinnen,
der Künstlersonntag und die Begegnung in der Synagoge im Frühjahr,
die meist zweiteilige Konzertreihe Concert Spirituel sowie der Tag der Linzer
Hochschulen. Bei zahlreichen anderen Bildungsveranstaltungen kooperiert das
fss mit anderen Institutionen.
Zentrum vieler Veranstaltungen des fss ist die Ursulinenkirche in der Linzer
Landstraße. Dort feiern der geistliche Assistent Prof. Peter Paul Kaspar
und der Hochschulseelsorger Dr. Markus Schlagnitweit um 20.00 Uhr unter großer
Beteiligung die Eucharistie; jeden ersten Sonntag im Monat als Messe des fss
mit besonderer Musik und einer anschließenden Agape in der Sakristei.
Verteilungsgerechtigkeit ist möglich!
Das Forum Arbeit, Wirtschaft & Soziales der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) hat sich mit Blick auf die Kath. Soziallehre mit dem Thema Steuergerechtigkeit auseinandergesetzt und das österreichische Steuersystem nach dem Prinzip SEHEN - URTEILEN - HANDELN analysiert.
Dabei waren besonders Überlegungen zu einer gerechten Verteilung der Lasten und der Förderungen wichtig. Aus unserer Glaubensüberzeugung heraus sind wir der Meinung, zu den derzeitigen Entwicklungen nicht schweigen zu dürfen. Die soziale Ungleichheit wächst ständig und die Prekarisierungstendenzen haben längst die breite gesellschaftliche Mitte erreicht.
Wenn die Steuerlast gerecht verteilt wird, tut sie "weniger" weh. Das ist aber in Österreich nicht der Fall! Ausgerechnet die, die am meisten haben, tragen immer weniger dazu bei. Gewinne, Kapitaleinkommen und Vermögen werden kaum noch besteuert. Dem Staat fehlt dieses Geld und die Folge sind Löcher im Budget und schmerzhafte Sparpakete für alle. Durch ein gerechteres Steuersystem würden die Reichtumszuwächse und die Globalisierungsgewinne allen zugute kommen, die Staaten hätten Budgetüberschüsse. Statt weiteren Sparpaketen könnten wir die sozialen Sicherungsnetze ausbauen und ein besseres Angebot an öffentlichen Leistungen finanzieren.
Auch für die Allgemeinheit wird es durchschaubarer, dass unser Wirtschaftssystem in seiner neoliberalen Form Gerechtigkeit und Gemeinwohl gefährdet. Die derzeitige Finanzkrise macht es täglich deutlicher! Die weltweite Globalisierung und vor allem die weltweite Mobilität von Kapital führen dazu, dass auf der einen Seite die Reicheren immer schneller ihr Vermögen vermehren können und, auf der anderen Seite die täglich mehr werdenden Ärmeren, immer schneller auf der Strecke bleiben.
Gerade in der schwierigen Situation, wie sie die gegenwärtige Globalisierung der Wirtschaft darstellt, ist die Soziallehre der Kirche zu einer grundlegenden Weisung geworden. Es gibt einen dreifachen Auftrag für Christen: Sich in die Welt "einzumischen", Unrecht als Unrecht zu benennen und an gerechten gesellschaftlichen Strukturen mitzubauen.
Margit
Hauft als Präsidentin der Kath. Aktion OÖ wiedergewählt
Stellungnahme der KA zur "Kreuz-Debatte"
14.11.2008
Margit Hauft wird auch in den nächsten drei Jahren
Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich sein. Bei
der KA-Konferenz am 14. November 2008 haben die VertreterInnen aus den einzelnen
KA-Teilorganisationen der Welserin mit 100% der Delegiertenstimmen in überzeugender
Weise das Vertrauen ausgesprochen. Hauft steht bereits seit 1999 ehrenamtlich
an der Spitze der offiziellen Laienorganisation der Katholischen Kirche in
Oberösterreich. Auch der bisherige Vizepräsident, der Windischgarstener
Musikschullehrer Bernhard Steiner, und die bisherige Vizepräsidentin,
die Linzer Lehrerin Ursula Steiner, wurden wiedergewählt. Diözesanbischof
Ludwig Schwarz stellte sich als einer der ersten Gratulanten ein und bestätigte
das ehrenamtliche Führungstrio umgehend in seiner Funktion. Im Rahmen
eines Gottesdienstes bezeichnete der Linzer Bischof die KA als "tragende
Säule der Kirche in der Diözese Linz", auf die er sehr stolz
sei.

Die wiedergewählte KA-Spitze: Dipl.-Päd.
Ursula Steiner (Vizepräsidentin), Margit Hauft (Präsidentin), DI
Bernhard Steiner (Vizepräsident)

Erste Reihe: DI Bernhard Steiner (Vizepräsident),
Margit Hauft (Präsidentin), Bischof Dr. Ludwig Schwarz, Dipl.-Päd.
Ursula Steiner (Vizepräsidentin)
Zweite Reihe: Mag. Christian Öhler (Geistl. Assistent), Dipl.-Päd.
Bernhard Rudinger (Generalsekretär)
Bei einem Studienteil im Rahmen der KA-Konferenz beschäftigten sich die Vertreter/innen aller KA-Gliederungen und Foren mit den Themen des Sozialwortes der christlichen Kirchen in Österreich. Einigkeit bestand dabei darin, dass es verstärkt notwendig sei, entschieden Partei für Benachteiligte zu ergreifen und auf der Grundlage der Katholischen Soziallehre für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Von der künftigen Regierung erwarte man sich diesbezüglich einen besseren Blick auf die Sorgen und Nöte der Menschen, so die Konferenz-TeilnehmerInnen übereinstimmend.
Aus aktuellem Anlass nahm die KA-Konferenz zur "Kreuz-Debatte" in den öffentlichen Linzer Kindergärten Stellung. Die KA anerkennt selbstverständlich die weltanschauliche Neutralität des Staates. In der festen Überzeugung, dass Religion keine Privatsache ist, weil sich gelebter Glaube auch in gesellschaftlichem Engagement ausdrückt, hält sie es aber für notwendig, dass religiöse Symbole und Ausdrucksformen in der Alltagswelt ihren Platz haben. Das Kreuz ist im Verständnis der KA kein Zeichen der Abgrenzung gegenüber anderen, sondern im Gegenteil ein Zeichen der Versöhnung. Es erinnert ChristInnen an ihren Auftrag, im Sinne Jesu der Welt und den Menschen zugewandt zu sein und soziale Verantwortung wahrzunehmen. "Symbole, auch religiöse Symbole sind Quelle und Impuls für solidarisches Engagement", betont die wiedergewählte KA-Präsidentin Hauft.
In
Sichtweite Gottes?
Bekenntnisse aus dem Alltag
29.9.2008
Auf Initiative der Kath. Aktion Österreich haben anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Österreich im Jahr 2007 Frauen und Männer verschiedenen Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen beschrieben, wie sie in der heutigen Realität ihren Glauben leben. Diese gesammelten Beiträge wurden dem Papst überreicht und liegen nun auch in einem Buch vor:
Wie kann heute christliches Leben gelingen? Was kann überhaupt darunter verstanden werden? In 51 Beiträgen geben Menschen aus verschiedenen Lebenswelten ihre ganz privaten Antworten.
So unterschiedlich die Schreibenden von ihrer sozialen und beruflichen Herkunft sind, so vielfältig ihre Sichtweisen, Meinungen und Überzeugungen. Diese sehr persönlichen Aussagen beschäftigen sich damit, wie in der Gesellschaft von heute Glaube und Kirche gelebt werden.
Kritische, aufrüttelnde, analytische und poetische Texte machen dieses Buch zu einer gleichermaßen spannenden und berührenden Lektüre! Viele Leserinnen und Leser, ob kirchenzugehörig oder nicht, finden hier Ansätze zum Über- und Weiterdenken. Inmitten von Umbrüchen und Orientierungssuche will diese Sammlung aufzeigen, dass es immer Wege und durchaus Möglichkeiten gibt, christliches Leben in der Gesellschaft von heute umzusetzen.
In Sichtweite Gottes
Bekenntnisse aus dem Altag
Herausgeber: Luitgard Derschmidt, Walter Greinert
Preis: 12,90 €
Bestellmöglichkeit: Kath. Aktion OÖ
kath.aktion@dioezese-linz.at
Nationalratswahl
2008: Kath. Aktion OÖ ruft zur Wahlbeteiligung auf
10.9.2008
Die Katholische Aktion Oberösterreich (KA) appelliert an alle Wähler/innen, bei der Nationalratswahl am 28. September 2008 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Auch wenn es sicherlich berechtigte Kritik an der Regierungsarbeit der letzten Jahre sowie an der gegenwärtigen politischen Kultur im Allgemeinen gebe, müsse der Wert der demokratischen Mitbestimmung hochgehalten werden, so die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft.
Mit einem Verweis auf Aussagen von verschiedenen PolitikerInnen im laufenden Wahlkampf stellt Hauft fest, dass sich bei einigen Themen "endlich zukunftsfähige Wege" abzeichnen. Gleichzeitig verfolge sie mit großer Sorge, wie in der Wahlauseinandersetzung vielfach auf billige Polemik gesetzt werde. Gerade die Diskussion von sozialen Problemstellungen und Integrationsfragen müsse mit mehr Respekt, Besonnenheit und Weitblick geführt werden, fordert Hauft.
Die Katholische Aktion Oberösterreich bemüht sich - nicht nur in Vorwahlzeiten - in regelmäßigen Gesprächen mit PolitikerInnen aller Parteien darum, insbesondere die Themen des Sozialwortes der christlichen Kirchen in Österreich in den politischen Meinungsbildungsprozess einzubringen. Sie wünsche sich, so Hauft, dass die Forderungen des Sozialwortes in Bezug auf Arbeit, Wirtschaft, soziale Sicherheit, weltweite Gerechtigkeit und Schöpfungsverantwortung stärker als bisher in die Programme der wahlwerbenden Parteien einfließen.
Neuer
Vorsitz des oö Journalistenforums
20.5.2008
Das oberösterreichische Journalistenforum hat am 20.5.2008 in einer Mitgiederversammlung einen neuen Vorstand und auch einen neuen Vorsitzenden gewählt.
Michael Kraml / Life Radio wird Dr. Franz Rohrhofer als Vorsitzender nachfolgen. Mag. Matthäus Fellinger / KirchenZeitung Linz und Dr.in Christine Haiden /Welt der Frau werden die beiden Stellvertretenden des Vorsitzenden sein. Ein Vorstand mit elf VertreterInnen aus den oberösterreichischen Medien wird die Aktivitäten des oö Journalistenforums künftig gestalten.

Der neue Vorsitzende des Kath. Journalistenforums
Michael Kraml mit dem ehemaligen Vorsitzenden Dr. Franz Rohrhofer
Das oö Journalistenforum, eine Gliederung der Katholischen Aktion OÖ
versteht sich als Plattform für die Begegnung von Kirche und Medien.
In Pressegesprächen und Diskussionsabenden stellt das Forum regelmäßig
Anliegen und Persönlichkeiten kirchlicher Einrichtungen und Organisationen
vor. Dabei werden auch Themen aufgegriffen, die von kirchlichen Stellen offiziell
nicht in dieser Weise behandelt werden. Die dabei gegebenen Informationen
und Erläuterungen finden ihren Niederschlag in den oberösterreichischen
und österreichischen Medien. Das OÖ. Journalistenforum will aber
nicht nur Brücke zwischen Kirche und Öffentlichkeit sein. Es will
auch den Journalisten selbst ein Forum anbieten, sich mit Entwicklungen in
der Gesellschaft auseinanderzusetzen.
In den vergangenen vier Jahren führte das oö Journalistenfoum rund
50 Verantstaltungen durch.
Autofasten ökumenisch in Oberösterreich:
Start mit Tandemfahrt
30.1.2008
Der evangelische Superintendent Dr. Gerold Lehner sowie DI Ernst Huber, Umweltbeauftragter der evangelischen Kirche OÖ starteten gemeinsam mit Univ.Prof. Dr. Michael Rosenberger, Umweltsprecher der Diözese Linz, und Margit Hauft, Präsidentin der Kath. Aktion OÖ, auf zwei Tandems am 30.1. die Klimaschutzaktion Autofasten vor der Martin-Luther-Kirche in Linz. Die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche Österreichs laden zum dritten Mal zum Autofasten ein. Vom Aschermittwoch, 6. Februar bis Karsamstag, 22. März 2008.

Prof. Dr. Michael Rosenberger, Umweltsprecher der Diözese Linz; Margit
Hauft, Präsidentin der Kath. Aktion OÖ;
DI Ernst Huber, Umweltbeauftragter der evang. Kirche OÖ;
Superintendent Dr. Gerold Lehner
Alle die ein Auto besitzen und ihr
Mobilitätsverhalten überprüfen möchten und verstärkt
Alternativen nutzen wollen, alle die kein Auto besitzen und die Idee zukunftsweisend
finden und alle jene, die schon autofasten, sind eingeladen sich zu beteiligen.
Partner der Aktion in Oberösterreich sind die Katholische Aktion OÖ,
der Oberösterreichische Verkehrsverbund, Land Oberösterreich Natur,
Klimarettung, Klimabündnis Oberösterreich, Kirchenzeitung der Diözese
Linz, Initiative FahrRad Oberösterreich, UNIQAVersicherung, die Österreichische
Nationalbank, Bio-Ernte Austria, VCÖ.
Autofasten tut not!
Der Verkehr ist der größte und am schnellsten
wachsende Einzelverursacher des Treibhauseffekts in Österreich. 30 %
aller CO2-Emissionen gehen hierzulande auf den Verkehr zurück. Klimaschutzmaßnahmen
in anderen Bereichen werden damit zunichte gemacht. Durch Autofasten kann
jede und jeder einen persönlichen Beitrag zur Reduktion der Schadstoffe
leisten. Autofasten verbindet dieses bewusste Hinterfragen des eigenen Mobilitätsverhaltens
mit dem Ausprobieren von Alternativen. Wir alle haben die Verantwortung, für
uns selbst und für kommende Generationen Sorge zu tragen. Autofasten
ist eine gute Gelegenheit, in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten diese Verantwortung
wahrzunehmen.
Autofasten tut gut!
Körperliche Bewegung, Entschleunigung, Begegnung,
Gemeinschaft - all dies ist möglich durch und beim Autofasten. Und dazu
werden auch noch Geld und Nerven gespart. Das bestätigen zumindest die
Rückmeldungen der 3600 TeilnehmerInnen des Jahres 2007.
www.autofasten.at
Wer sich am Autofasten 2008 beteiligen möchte, kann
sich auf der Homepage www.autofasten.at anmelden oder mit dem Anmeldeabschnitt
der Folder im Sozialreferat der Diözese Linz.
Alle angemeldeten Personen erhalten ein Aktionsheft mit Informationen zu einer
sanfteren Mobilität zugeschickt. Während der Fastenzeit wird ein
wöchentlicher Newsletter mit aktuellen Informationen zu Mobilität
und Klimaschutz versandt. Weiters können die TeilnehmerInnen eine kostenlose
Nicht-Motorisierten-Versicherung des VCÖ abschließen.
Außerdem warten zahlreiche Gewinne:
Es werden 40 Jahreskarten des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes
OÖVV zum Preis von 8 Monatskarten verlost, Rucksäcke, Fair-Trade-Schokolade
uvm.
An die GewinnerInnen des Zeichenwettbewerbs für Kinder Auto - Verkehr
- Autofasten werden Fahrräder, Thermeneintritte in die Therme Lutzmannsburg,
eine Fahrt mit der Grottenbahn am Pöstlingberg, Bücher uvm. vergeben.
Informationen und Anmeldung:
Autofasten: http://www.autofasten.at, Sozialreferat der Diözese Linz,
Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz, 0732 7610 3251
Auch heuer unterstützt die Kath. Aktion OÖ wieder die Aktion Autofasten, eine Initiative von Katholischer und Evangelischer Kirche A.B. in Oberösterreich.
Autofasten ist ...
• der Versuch, die Zeit von Aschermittwoch 6. Februar bis Karsamstag
22. März 2008 zur Überprüfung der eigenen Mobilität zu
nutzen.
• die Anregung, vorhandene Alternativen (Bus, Fahrrad, Füße,
Fahrgemeinschaften) neu zu entdecken und auszuprobieren.
• einen Beitrag zur eigenen Fitness zu leisten und neue Sinneseindrücke
zu gewinnen.
• eine Möglichkeit, gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft mitzugestalten.
• eine Initiative der Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen
Kirche Österreichs.
Stellungnahme
der Kath. Aktion OÖ zur Seligsprechung von Franz Jägerstätter
23. Oktober 2007
Der Vorstand der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich freut sich über die Seligsprechung von Franz Jägerstätter. Die diözesanen Verantwortlichen aus den KA-Gliederungen und -Foren begrüßen insbesondere die Tatsache, dass durch die Seligsprechung das konsequente christliche Handeln Jägerstätters als Beispiel für gelebten Glauben und als Vorbild für Zivilcourage gewürdigt wird.
Nachdem Franz Jägerstätter die völlige Unvereinbarkeit seines Glaubens mit einem rassistisch motivierten und verbrecherischen System erkannt hatte, leistete er im vollen Bewusstsein der Konsequenzen Widerstand, indem er den Wehrdienst verweigerte. Er wurde damit zu einer der herausragendsten Gestalten christlicher Verweigerung gegen ein menschenverachtendes Regime, gegen Unmenschlichkeit und Totalitarismus. Damit ist und bleibt Franz Jägerstätter als Mahner auch in der heutigen Zeit von großer Bedeutung.
In seinen Briefen macht Franz Jägerstätter deutlich, dass es immer auf die persönliche Entscheidung ankommt. Diese Grundhaltung ist zeitlos und ein Gebot für verantwortungsvolles Handeln zu jeder Zeit. Deshalb erkennt die Katholische Aktion für sich einen Auftrag darin, das Gedenken an Franz Jägerstätter hochzuhalten. Der KA-Vorstand hofft, dass das Zeichen der Seligsprechung weit über den kirchlichen Bereich hinaus verstanden wird und als gesellschaftspolitischer Meilenstein Wirkung zeigt.
Informationen
zur Seligsprechungsfeier von Franz Jägerstätter am 26. Oktober 2007
im Mariendom Linz
Stand: 08.10.2007
Einladung:
Alle Gläubigen sind herzlich zur Teilnahme an der Seligsprechungsfeier
von Franz Jägerstätter eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
(ausgenommen Busgruppen), es werden auch keine Zähl- bzw. Eintrittskarten
benötigt.
Sitz- und Stehplätze:
Für angemeldete Ehrengäste und Familienangehörige von Franz
Jägerstätter sind einige Plätze in den vorderen Reihen des
Mariendoms reserviert. Hierfür sind Platzkarten erforderlich, die bei
einem beschilderten Info-Point auf dem Dom-Vorplatz in der Baumbachstraße
ausgegeben werden.
Für den wahrscheinlichen Fall, dass die vorhandenen Sitzplätze im Dom nicht ausreichen, können gerne kleine Klapphocker für die ca. zweistündige Feier mitgebracht und verwendet werden. Beim Info-Point werden solche Hocker auch zum Kauf angeboten (á 1,50 €).
Anreise zum Mariendom:
Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Linz anzureisen.
Der Mariendom ist vom Hauptbahnhof ca. 15 Gehminuten entfernt. Bei einer Anreise
mit der Straßenbahn (Linie 1,2,3 ebenfalls vom Bahnhof weg möglich)
bietet sich die Haltestelle "Mozartkreuzung" an.
Autofahrer/innen müssen - bedingt durch mehrere Veranstaltungen
(u.a. City-Lauf in der Innenstadt; Tennisturnier im Stadion) - mit erhöhtem
Verkehrsaufkommen und einigen Straßensperren rechnen. Bitte deshalb
unbedingt eine frühzeitige Anreise zur Seligsprechungsfeier sowie genügend
Zeit für die Parkplatzsuche und den Fußweg zum Mariendom einplanen!
Achtung: Die kostenfreien Parkplätze
beim Stadion werden an diesem Tag nicht zur Verfügung stehen, auch auf
dem Urfahrmarkt-Gelände gibt es aufgrund von Arbeiten an der Neugestaltung
des Platzes nur in sehr beschränktem Ausmaß Parkplätze. Bitte
nutzen Sie deshalb die Tiefgaragen im Umkreis des Domes, insbesondere im Bereich
des Hauptbahnhofes (ca. 15min Gehzeit zum Dom), oder die vorhandenen Parkmöglichkeiten
am Freinberg sowie am Froschberg. Die Parkplätze beim Diözesanhaus
und bei der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz können
an diesem Tag gratis genutzt werden.
Angemeldete Busse dürfen bis in die Rudigierstraße fahren, wo alle Personen aussteigen und auf dem vorgesehenen Weg zum Dom gelangen können. Alle Buslenker/innen erhalten bei ihrer Ankunft in der Rudigierstraße eine Berechtigungskarte für einen Parkplatz auf dem Urfahrmarkt-Gelände. Empfohlen wird, eine Uhrzeit für die Abholung der Gruppe zu vereinbaren oder den/die Buslenker/in telefonisch zu kontaktieren, wenn die Gruppe wieder in den Bus einsteigen möchte.
Hinweise für Priester, Diakone,
Ordensleute:
Für Priester, Diakone und Ordensleute ist ein eigener Platz-Sektor unmittelbar
neben dem Presbyterium bzw. in der Votivkapelle vorgesehen. Die Teilnahme
in Talar mit Rochette oder in Alba und roter Stola bzw. im Ordenskleid (Frauen-
und Männerorden) ermöglicht den Zugang. Die Domkrypta steht zum
Umziehen offen.
Aufgrund des begrenzten Platzes können neben den Bischöfen und Äbten
nur sehr wenige Priester als Konzelebranten im Presbyterium mitfeiern. Wer
allerdings konzelebrieren möchte, muss sich unbedingt anmelden (bitte
bis 19. Oktober unter 0732 7610 3411 oder kath.aktion@dioezese-linz.at; für
Fragen steht auch Dompropst Josef Ahammer zur Verfügung: 0732 7610 1147).
Vor der Seligsprechungsfeier bekommen alle angemeldeten Konzelebranten einen
Platz zugewiesen (nach Maßgabe der vorhandenen Möglichkeiten).
Dieser Platz ist wegen der ORF-Direktübertragung bis spätestens
9.45 Uhr einzunehmen (kein gemeinsamer Einzug!).
Allgemeine Auskünfte / Kontakt:
Katholische Aktion Oberösterreich, Kapuzinerstraße 84, 4021 Linz
Telefon: +43 (0) 732 7610 3411; Fax +43 (0) 732 7610 3779
Email: kath.aktion@dioezese-linz.at
Allgemeine
Informationen zum Download
www.jaegerstaetter.at
50 Reisebusse aus Oberösterreich fahren nach Mariazell und Wien
Aus
OÖ werden 50 Reisebusse nach Mariazell und Wien fahren. 25 Busunternehmen
sind im Auftrag der Katholischen Aktion OÖ unterwegs. Daneben gibt es
mehrere hundert Leute, die am 8. September zu Fuß oder mit dem Fahrrad
in die Steiermark kommen. Z.B. Wallfahrtgruppen vom Bildungshaus Schloss Puchberg,
Alpenverein Sektion Mondsee, Pfarre Leonding, Pfarre Steyr-Resthof, div. Familienrunden,
Der älteste Teilnehmer aus OÖ ist im November 1925 geboren, die
jüngste Teilnehmerin im Frühjahr 2007. Das Durchschnittsalter liegt
bei 44 Jahren. 20% der TN aus OÖ sind jünger als 25 Jahre, 60% zwischen
25 und 60, 20% älter als 60 Jahre.
Die 80 Ministrant/innen aus OÖ reisen bereits am Freitag zur Probe an und nächtigen gemeinsam mit den anderen Ministrant/innen aus ganz Österreich in Karpfenberg.
Die frühesten Bus-Abfahrtszeit in OÖ sind in Ostermiething und Braunau, jeweils um 1:00 Uhr. Langschläfer brauchen in Weyer erst um 3:50 Uhr in den Bus einsteigen.
Der Tassilo-Kelch aus Kremsmünster kommt zum Einsatz, das Messkleid für den Papst kommt aus Steinerkirchen.
Etwa 800 Pfarrgemeinderäte aus OÖ kommen am 8.9. nach Mariazell, 2 davon werden stellvertretend auf der Altarbühne sein. Sie begleiten u.a. den Papst beim Heraustragen der Gnadenstatue und bekommen von ihm die Kommunion.
Am 9. September nehmen 250 Ehrenamtliche aus OÖ, die unentgeltlich in sozialen und karitativen Institutionen mitarbeiten, auf Einladung von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn an einer Begegnung mit Papst Benedikt XVI. im Wiener Konzerthaus teil.
Interview
mit Bernhard Rudinger: Fragen und Antworten zum Papst-Besuch
Bernhard Rudinger, Generalsekretär der Katholischen Aktion
Oberösterreich, beantwortet in einem Interview alle Fragen in Zusammenhang
mit dem Papst-Besuch im September 2007.
Wo kann man sich anmelden?
Im Büro der Katholischen Aktion OÖ werden alle Anmeldungen aus dem Gebiet der Diözese Linz entgegen genommen. Die Kontaktadresse steht auf den Anmeldeformularen, die in den Pfarren aufliegen bzw. auch im Internet zum Download bereitstehen. Auch eine Online-Anmeldung ist möglich, zu dieser kommt man über die Homepage www.papstbesuch.at.
Wie lange sind Anmeldungen noch möglich?
Anmeldeschluss ist am 3. August 2007. Unmittelbar danach werden die Busrouten endgültig festgelegt und entsprechende Informationen an die angemeldeten Personen verschickt. Für den Zutritt zu den Feierplätzen werden Zählkarten benötigt, solche können nur durch eine persönliche Anmeldung reserviert werden.
Stimmt es, dass eine Anreise mit dem Auto nicht möglich ist?
Ja. Aus verkehrstechnischen Gründen wird am 8. September nur speziell gekennzeichneten Pilgerbussen eine Zufahrt nach Mariazell gewährt. Wer nicht zu Fuß oder mit dem Rad anreisen wird, kann nur in einem der diözesan organisierten Pilgerbusse nach Mariazell kommen. Die Busfahrt ist mit der Anmeldung zu buchen, der Fahrtpreis beträgt einheitlich aus ganz Oberösterreich 32 €.
Für die Busse wurden sehr frühe Abfahrtszeiten festgelegt. Warum?
Bei einer Großveranstaltung, wo die Leute in mehreren hundert Bussen anreisen, gelten andere Gesetzmäßigkeiten als bei einer einfachen Pilgerfahrt. Weil zudem die einzelnen Sektoren aus Sicherheitsgründen bereits einige Zeit vor dem Beginn der Eucharistiefeier gefüllt sein müssen, ist auch ein Vorprogramm eingeplant, das bereits ab 6:30 Uhr startet.
Wie weit muss man vom Bus zum Feierplatz gehen?
Die Busse können sehr nahe an die Feierplätze heranfahren die Fußwege betragen dadurch nur max. 4 km, großteils sind sie sogar erheblich kürzer. Für die Abreise gilt das gleiche.
Der Gottesdienst wird vor der Basilika gefeiert. Wie viele Leute können daran teilnehmen?
Die Feierplätze werden so gestaltet, dass etwa 30.000 Personen einen direkten Blick auf die Altarbühne haben werden, d. h. den Papst direkt sehen. Vorgesorgt ist auch für den Fall, dass mehr Leute kommen: Der Papst wird mit dem Papamobil zu allen Feierplätzen fahren und auch durch die zahlreichen Video-Wände kann man den Gottesdienst überall gut mitfeiern.
Was sollten die TeilnehmerInnen unbedingt wissen:
Es ist ratsam, kleine Hocker (ohne Arm- und Rückenlehne), ausreichend Getränke (nur in Plastikflaschen) sowie eine Jause und einen Regenschutz (keinen Schirm!) einzupacken. Alle angemeldeten Personen erhalten aber ohnehin Ende August neben ihrer Zählkarte noch eine Information zum genauen Ablauf in Mariazell. Auch in den Bussen werden noch Materialien verteilt.
Werteorientierte Unternehmenskultur
Anregungen aus der benediktinischen Spiritualität
Begegnung für UnternehmerInnen und
Führungskräfte
Veranstaltung des Forums Christ & Wirtschaft;
26. Juni 2007, Stift St. Florian
Unternehmen und Klöster verfolgen unterschiedliche Ziele, doch auf dem Weg der Zielerreichung sowie bei den jeweiligen Instrumenten gibt es überraschende Übereinstimmungen. Zu diesem Schluss kam der Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München und Andechs, Dr. Johannes Eckert OSB, in seinem Referat bei der diesjährigen Begegnung für UnternehmerInnen und Führungskräfte des Forums Christ und Wirtschaft der Kath. Aktion OÖ im Stift St. Florian.

Abt Dr. Johannes Eckert OSB
Abtei St. Bonifaz in München und Andechs
Abt Eckert vertrat u. a. die Ansicht, dass Gehorsam als Grundhaltung des Mönchs und Kunden- und MitarbeiterInnenorientierung als Grundhaltung eines werteorientierten Führungsstils Begegnungspunkte aufweisen.

Ein voller Saal im Stift St. Florian beim Referat
von Abt Dr. Eckert.
Über eine werteorientierte Unternehmensführung diskutierten die TeilnehmerInnen auch beim anschließenden Empfang mit Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz.

Beim Anschließenden Empfang mit Diözesanbischof
Dr. Ludwig Schwarz.
Werteorientierte Unternehmenskultur zum Anhören (60 min)
Neue ehrenamtliche Leitung der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich
Bei der Diözesankonferenz der Katholischen Frauenbewegung
(kfb) am 16.6.2007 im Bildungshaus Schloss Puchberg wurde die ehrenamtliche
Leitung der Katholischen Frauenbewegung in OÖ neu gewählt. Neue
Vorsitzende ist Erika Kirchweger aus Linz. Ihre Stellvertreterinnen sind Karina
Mayr-Kern aus Magdalenaberg und Irmgard Ganglmair aus Linz. Für Ganglmair
ist es bereits die zweite Funktionsperiode.
Die bisherige Vorsitzende Maria Dürnberger und ihre Stellvertreterin
Eva Kapplmüller haben ihre Funktionen zurückgelegt und nicht mehr
kandidiert. Die 100 delegierten Frauen aus ganz OÖ dankten den beiden
Frauen mit großem Applaus für ihr jahrelanges Engagement.
Die kfb ist mit 55.000 Mitgliedern die größte Frauenorganisation in Oberösterreich. Sie ist in 95 % der 487 Pfarren und in allen Dekanaten der Diözese Linz aktiv. Die Katholische Frauenbewegung als Gliederung der Katholischen Aktion feierte Anfang Juni ihr 60 jähriges Bestehen. Sie setzt sich dafür ein, dass Frauen selbstbewusst ihr Leben gestalten, ihren Glauben teilen und ihre Anliegen und Begabungen in Kirche und Gesellschaft einbringen.

Die neuen Vorsitzenden der kfb-Oberösterreich
(v.l.n.r.) Irmgard Ganglmair, Erika Kirchweger, Karina Mayr-Kern.
Erika Kirchweger, Jg. 1961, ist Agrarpädagogin
und unterrichtet in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft in Kirchschlag.
Verheiratet, vier Kinder, lebt in Linz.
Seit vielen Jahren sind wir in der Dompfarre beheimatet und seit 1999
bin ich dort im Leitungsteam der Katholischen Frauenbewegung. 2006 wurde ich
in den Diözesanvorstand der kfb berufen. Glaube, Spiritualität,
Theologie und Kirche haben mich schon als junges Mädchen begeistert.
Die Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Kirche, mein eigener Weg als Frau
darin, haben in mir den Wunsch geweckt, mit Frauen zu arbeiten, zu feiern
und im Geist Christi unseren Lebensraum zu gestalten und in dieser Kirche
auch verantwortlich mitzugestalten. In der befreienden und tragenden Kraft
des Glaubens zu leben, die Vielfalt im Leben zu sehen und zu teilen und einander
zu stärken, ist mir wichtig und wertvoll."
Irmgard Ganglmair, Jg. 1947,
bereits eine Periode lang stv. Vorsitzende der kfb, seit 2004 Vorsitzende
des AK Wir Frauen über 50, zwei erwachsene Töchter,
lebt in Linz.
In der kfb habe ich erfahren, wie sehr es stärkt, sich für
eine gemeinsame Sache einzusetzen. Es ist schön, nicht nur mit zu tragen,
sondern auch getragen zu werden, nicht nur andere Frauen zu ermutigen, sondern
auch selbst ermutigt zu werden. Ich bin persönlich an dieser Herausforderung
gewachsen. In Zukunft möchte ich an dem weiterarbeiten, was mir in den
letzten fünf Jahren ans Herz gewachsen ist. Es ist reizvoll, Ideen weiter
zu entwickeln. Mir ist es auch wichtig, ein Stück Kirche zu verkörpern.
Karina Mayr-Kern, Jg. 1961,
engagiert im kfb-Leitungsteam des Dekanates Pettenbach. Verheiratet, zwei
erwachsene Kinder, lebt in der Pfarre Magdalenaberg im Almtal und studiert
derzeit Theologie.
Die Grundidee der kfb verwirklicht sich für mich dort, wo wir Frauen
einander Raum zum spirituellen Wachstum geben, wo wir uns gemeinsam auf die
Suche machen, wo wir unsere Freude aber auch unsere Sorgen teilen dürfen.
Als besonderes Geschenk empfinde ich es, wenn Frauen unterschiedlicher Generationen
miteinander auf dem Weg sind.
Interesse am Papstbesuch
steigt von Tag zu Tag
Wien, 23.5.07 (KAP)
Das Interesse am Papstbesuch im September in Mariazell steigt von Tag zu Tag - trotz aller Unkenrufe, die "auch aus dem innerkirchlichen Bereich kommen". Dies betonte am Mittwoch der Pressebeauftragte für den Papstbesuch, Paul Wuthe. Zugleich gebe es auch andere Impulse. In der Diözese Linz wurde ein flächendenkendes System von Autobusverbindungen nach Mariazell entworfen, das es allen Interessenten ermöglicht, von der Heimatgemeinde in den steirischen Marienort zu gelangen. "In der Diözese Linz gibt es daher Gruppen-Anmeldungen sogar aus den entferntesten Gegenden des Bundeslandes Oberösterreich, bis ins oberste Mühlviertel", so Wuthe.
Generell könne man sagen, dass derzeit die Einzelanmeldungen
im Vordergrund stehen: "Da sind wir schon weit über Plan".
Aus den Voranfragen lasse sich aber schließen, dass jetzt auch die Gruppenanmeldungen
auf Touren kommen. "Und außerdem haben wir zahlreiche Anfragen
aus den Nachbarländern", betonte Wuthe:
"Schließlich wird die Pilgerfahrt Papst Benedikts XVI. zum Fest
Maria Geburt nach Mariazell nicht nur ein österreichisches, sondern ein
mitteleuropäisches Ereignis sein". Das Interesse sei in Bayern oder
im nordwestlichen Italien genau so groß wie in Ungarn, der Slowakei,
Kroatien, Bosnien-Hercegovina, Slowenien, der Tschechischen Republik und dem
südlichen Polen.
Was es in Mariazell auf keinen Fall geben wird, ist ein
"Chaos", betonte Wuthe: "Deswegen gibt es ja das Zählkartensystem,
damit alles in geordneten Bahnen verläuft". Eher "erheiternd"
seien Bemerkungen über "ältere Pfarrer", denen die Pilgerfahrt
angeblich zu mühsam sei.
Wuthe: "Wer sich ein bißchen innerkirchlich auskennt, weiß
genau, dass gerade die 'älteren Pfarrer' diejenigen sind, die tagtäglich
keine Mühe scheuen, um die Botschaft des Evangeliums unter die Leute
zu bringen". Und was die "kritischen" Katholiken betrifft,
ist Wuthe gelassen: "Die katholische Kirche ist keine politische Partei,
in der es die üblichen Richtungskämpfe gibt. Man muss nicht jedes
Wort des Papstes unterschreiben, um mit dem Nachfolger des Petrus gemeinsam
auf Pilgerfahrt zu gehen".
Ansturm
auf Papst-Tickets hat begonnen
16. April 2007
Am Samstag, dem 8. September 2007, kommt Papst Benedikt XVI. nach Mariazell. Er wird mit tausenden PilgerInnen auf dem Platz vor der Basilika eine Messe feiern. Alle Personen, die daran teilnehmen wollen, können ab sofort schriftlich (kostenlose) Zählkarten bestellen, die zum Zutritt auf den Feierplatz berechtigen.
In Oberösterreich nimmt ausschließlich das Generalsekretariat der Katholischen Aktion Anmeldungen (=Zählkartenreservierungen) entgegen. Anmeldeformulare liegen in den Pfarren auf bzw. stehen im Internet (www.dioezese-linz.at/ka) zum Download zur Verfügung. Weil aufgrund der fehlenden Parkflächen in Mariazell keine private Anreise mit dem eigenen Auto möglich sein wird, müssen mit Ausnahme der FußwallfahrerInnen alle PilgerInnen mit einem Bus anreisen.
Seitens der Katholischen Aktion wurden in Kooperation mit dem Busunternehmen Stern & Hafferl bereits die Bus-Streckenpläne erarbeitet, wodurch die TeilnehmerInnen aus Oberösterreich aus mehreren Zustiegsstellen im eigenen Dekanat eine für sie günstige auswählen können. Die Busfahrt zum einheitlichen Fahrtpreis von 32€ aus dem ganzen Bundesland ist gleichzeitig mit der Anmeldung zu buchen.
Buchpräsentation: Die
heimliche Fahne
12.3.2007
Der bis auf den letzten Platz gefüllte Theatersaal
des Jesuitenkonvents, das auch im Buch eine sehr wichtige Rolle spielt, war
am 12.3.2007 Bühne für die Präsentation des neu aufgelegten
Werkes. "Die heimliche Fahne" ist der autobiografische Roman Heribert
Wenningers und wurde zum 60jährigen Jubiläum der Katholischen Jugend
neu aufgelegt.

v.l: Mag. Harald Fartacek / Kath. Jugend, Prof. Manfred
Hierzenberger / Zeitzeuge, DI Helga Wenninger / Witwe von Heribert Wenninger,
Mag. Andreas Kaltseis / Kath. Jugend, Jugendleiterin Tamara Mosber
Mehr als einhundert Interessierte wohnten der von kj oö und Wagner Verlag
organisierten, gelungenen Veranstaltung bei: LH Dr. Josef Pühringer,
Bischof em. Maximilian Aichern, Bischofsvikar Wilhelm Vieböck, der gesamte
Vorstand der Katholischen Aktion, an der Spitze Präsidentin Margit Hauft;
die Witwe Helga Wenninger sowie zahlreiche WeggefährtInnen und Verwandte
von Heribert Wenninger; viele, die das kirchliche und gesellschaftliche Leben
in OÖ nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich geprägt haben, unter
ihnen Franz Huber, der erste "Diözesanjugendführer"; Jugendliche
und Verantwortliche aus der Jugendarbeit.
Bischof em. Maximilian Aichern wies darauf
hin, dass das Buch einen Beitrag dazu liefert, jene Personen, die während
des NS-Regimes Widerstand leisteten, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Das Buch und die Auseinandersetzung mit diesem Themenbereich soll Jugendliche
und Erwachsene "auch heute ermuntern, sich gegen Unterdrückung einzusetzen
und vor allem den Anfängen zu wehren."
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,
der "Die heimliche Fahne" selbst in seiner Jugendzeit gelesen und
noch immer aufbewahrt hat, betonte in seinen Grußworten: "Verlässlichkeit,
Bekennen, Zu-etwas-Stehen sind wichtige Werte. Die Lektüre des Buches
kann das auch heute gut vermitteln."
Neue Vorsitzende für
mehr als 20.000 Jungscharkinder in Oberösterreich
Bischof Schwarz bestätigt die neuen Vorsitzenden
der Katholischen Jungschar der Diözese Linz.
12. März 2007.
Der Diözesanleitungskreis hat Donata Stockhammer und Lukas Baar Ende Jänner zu den neuen Jungscharvorsitzenden der Diözese Linz gewählt. Bischof Dr. Ludwig Schwarz bestätigte die beiden Ehrenamtlichen nun in ihrer Funktion. Beim heutigen Antrittsbesuch der neu formierten Jungschardiözesanleitung, stellten sich Stockhammer und Baar bei Diözesanbischof Schwarz vor und sprachen über ihre Ziele.
Die 25-jährige Linzerin Donata Stockhammer ist AHS Lehrerin
und kann auf eine vielschichtige und große Jungscharerfahrung zurückblicken.
Für sie ist die Jungschar eine großartige Organisation, die aus
ihrer Vielfalt viel Kraft und Innovation schöpft. Stockhammer möchte
zukünftig darauf achten, dass Funktionierendes weiter gefördert
wird und sich die Organisation kontinuierlich verbessert. So sollen alle,
die in der Jungschar beheimatet sind, auch weiterhin ansprechende Angebote
wahrnehmen und eine wunderbare Zeit erleben können.
"Wichtig ist mir, die Menschen in den Pfarren und Dekanaten zu stärken,
um den Kindern auch in Zukunft Lebensraum bieten zu können.", nennt
Stockhammer eines ihrer angestrebten Ziele.
An ihrer Seite wird der Bad Ischler Lukas Baar in den kommenden
zwei Jahren die Geschicke der größten Kinderorganisation leiten.
Baar ist 21 Jahre alt und Student der internationalen Entwicklung und Volkswirtschaft.
Der direkte Kontakt und das Zusammensein mit großen und kleinen Jungschar-Menschen
ist ihm ein wichtiges Anliegen. "Speziell setze ich mich im Bildungs-
und Entwicklungsbereich für wertvolle und attraktive Angebote ein.",
so Baar. Nach den Vorstellungen des ehemaligen Jungschar Zivildieners soll
die Kinderorganisation Raum für Begegnung und Erfahrung zur Verfügung
stellen. Dafür wird er sich, so gut er kann, einsetzen.

Bischof Dr. Ludwig Schwarz begrüßt die
neuen Jungscharvorsitzenden in ihrem neuen Amt
(v. l. n. r.) Lukas Baar, Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz, Donata
Stockhammer
TAJUTAMI - Tag
der Jungschar, Tag der MinistrantInnen
2007 feiert die Katholische Jungschar ihren 60. Geburtstag. Mehr als 1.500
Kinder sind am 28. Mai zum Geburtstagsfest nach Linz geladen. Mit einer gigantischen
Jungscharmesse im Linzer Dom, spannendem, kreativem, sportlichem Nachmittagsprogramm
und einer riesigen Abschlussshow wird das Jubiläum am Pfingstmontag begangen.
"Zum Geburtstag wünsche ich der Kath. Jungschar, dass sie es auch in Zukunft schafft, so viele unterschiedliche Kinder und Menschen für das gemeinsame Wirken und Sein zu faszinieren.", so der neue Jungscharvorsitzende Lukas Baar.
Rückfragen richten Sie bitte an:
Katholische Jungschar und Dreikönigsaktion
Hr. Christoph Malzer
christoph.malzer@dioezese-linz.at
0676/ 880 111 410
Zündholzbriefchen
zum Christbaum
Medieninformation; 06.12.2006
Beim Kauf eines heimischen Christbaums gibt es heuer kostenlos ein Zündholzbriefchen mit Text-Angeboten für den Hl. Abend dazu. Diesen besonderen Service können einige oberösterreichische Christbaumbauern erstmals ihren Kunden anbieten. Möglich ist dies durch eine Zusammenarbeit mit der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich, die für diese zündende Idee verantwortlich ist.

Dieses Zündholzbriefchen gibt es heuer beim Kauf eines heimischen Christbaums
kostenlos dazu.
Anleitung zum Feiern beim Christbaumkauf
Das Zündholzbriefchen kommt als kleines
Geschenk der Diözese Linz bei den Leuten sehr gut an, auch bei denen,
die sich mit der Kirche nicht so verbunden fühlen, freut sich KA-Präsidentin
Margit Hauft über die große Nachfrage. Viele dieser Menschen seien
für Anregungen zur einfachen, aber doch besinnlichen Gestaltung des Weihnachtsfestes
sehr dankbar. Aus diesem Grund wurden seitens der KA neben dem Weihnachtsevangelium
auch bewusst nur Grundgebete und traditionelle Lieder für den Textteil
im Zündholzbriefchen ausgewählt.
Mehr als 15.000 Zündholzbriefchen wurden von den Christbaumbauern bereits zur Weitergabe an ihre KundInnen angefordert. Bei einer Benefizveranstaltung der OÖ. Christbaumbauern zugunsten Licht ins Dunkel am 16. Dezember 2006 auf dem Europaplatz in Linz werden diese kleinen Präsente ebenfalls verteilt
Gute Familien sind
die Keimzellen der Gesellschaft und der Kirche
Familienwallfahrt mit Bischof Dr. Ludwig Schwarz am Pöstlingberg;
11. Juni 2006
Anlässlich der Familienwallfahrt, zu der der Bischof gemeinsam mit der
Katholischen Aktion, dem Katholischen Familienverband und der Abteilung Ehe
und Familie im Pastoralamt am 11. Juni 2006 in die Basilika am Pöstlingberg
einlud, verwies Bischof Ludwig Schwarz auf die Wichtigkeit der christlichen
Familie: "Gute Familien sind die Keimzellen der Gesellschaft und der
Kirche der Zukunft. Heute und in Zukunft wird es darum gehen, Mut zur Ehe,
zur Familie und zum Kind zu machen indem wir die positiven Aspekte stärker
herausstreichen". Wir müssten uns immer mehr um familiengerechtere
und familienentsprechendere Gesetze bemühen. Der Bischof hob in seiner
Predigt auch den Sonntag als Tag für die ganze Familie hervor: Freisein
von der Arbeit, ein Tag des Offenseins für Gott und für die Mitfeier
der heiligen Messe.
Etwa 350 WallfahrerInnen feierten den Gottesdienst in der Pöstlingbergbasilika mit, mehr als 100 Personen pilgerten zuvor bereits zu Fuß vom Petrinum über den "Kreuzweg" auf den Pöstlingberg.
Gottesdienst in der Pöstlingbergbasilika
Nach dem Gottesdienst gab es verschiedene Begegnungs-
und Informationsmöglichkeiten auf dem Pfarrgelände
Kath. Aktion
OÖ will verstärkt Dialog mit dem Islam suchen
Presseinformation zur Konferenz der Kath. Aktion am 3. Mai 2006
"Ein offen, ehrlich und respektvoll geführter Dialog mit dem Islam ist für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt unerlässlich", betonten die Verantwortlichen aus den Gliederungen und Foren der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich bei ihrer jüngsten Diözesankonferenz am 3. Mai 2006 in Linz. Dabei müssten neben den vielen Gemeinsamkeiten, die das Christentum mit dem Islam verbindet, künftig auch die Unterschiede und Eigenheiten der beiden Religionen in den Blick genommen werden. Dies sei insofern wichtig, als die gemeinsame Verständigung gelegentlich durch Hindernisse und Barrieren im jeweiligen religiösen Selbstverständnis erschwert werde.
KA-Präsidentin Margit Hauft rief bei der KA-Konferenz in Erinnerung, dass bereits das II. Vatikanische Konzil (in den Texten von Lumen Gentium 16 und Nostra Aetate 3) Wertschätzung für Muslime und ihre geistlichen und moralischen Werte gefordert hat. "Jede pauschale Verdächtigung und jedes verhetzende Wort vergiftet das geistige und soziale Klima in unserem Land", gab Hauft zu bedenken. Auch die beiden Referenten von der "Plattform Islam", Moussa Al-Hassan und Abdallah Momani, plädierten für Toleranz und Respekt im Umgang miteinander. Sowohl Christen als auch Muslime seien aufgerufen, mehr voneinander zu wissen und zu lernen, mehr aufeinander zu achten und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen.
Die Konferenz-TeilnehmerInnen waren sich einig darüber, dass bei allen Integrationsbemühungen stets auch die Ängste auf beiden Seiten benannt werden müssen: Während Muslime Ängste vor dem Verlust der Identität und Eigenständigkeit haben, die durch die Erfahrung von Ausländerfeindlichkeit noch verstärkt werden, sind auf Seiten der (christlichen) Mehrheitsgesellschaft Überfremdungsängste und die Furcht vor einem politischen-kämpferischen Islam gewachsen. Um diese Ängste zu überwinden, müssten Informationen über die wichtigsten Lehren der beiden Religionen, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem jeweiligen Glauben, über die religiösen Feste und Bräuche sowie über Voraussetzungen der Begegnung zwischen Christen und Muslimen wichtige Inhalte des schulischen Religionsunterrichtes und der Erwachsenenbildung sein. In diesem Sinne wolle sich die Katholische Aktion künftig auch verstärkt engagieren, so Hauft.
Meditativer Spaziergang 2006 im
Stift Reichersberg
Veranstaltung des Forums Christ und Wirtschaft
24. März 2006
Etwa 60 TeilnehmerInnen folgten am 24. März der Einladung des Forums Christ und Wirtschaft zum "Meditativen Spaziergang" ins Stift Reichersberg. Propst Werner Thanecker führte die UnternehmerInnen und Führungskräfte dabei zunächst durch die Schwanthaler-Ausstellung. Diese in Qualität, Vielfalt und Umfang einzigartige Sammlung von Figuren, Entwürfen und Skizzen der Familie Schwanthaler zeigt Exponate, die privat gesammelt und in einer Dauerausstellung im Stift Reichersberg nun besichtigt werden können.
Propst Mag. Werner Thanecker (re) führt die Teilnehmer
durch die Schwanthaler-Ausstellung im Stift Reichersberg
In den historischen Kellergewölben, die im Zuge der Landesausstellung 2004 in ein multifunktionales Veranstaltungszentrum umgewandelt wurden, hörten die TeilnehmerInnen anschließend interessiert zu, als Propst Thanecker unter dem Titel "Moses für Führungskräfte" eine Verbindung vom Alten Testament zu heutigen Herausforderungen in Wirtschaftsunternehmen herstellte: "Moses macht den Menschen, für die er Verantwortung übernommen hat, Mut. Er spricht ihnen Vertrauen zu und formuliert gleichzeitig seine Ängste vor Gott. Er nimmt die Herausforderungen des Lebens an, überwindet die eigenen Ängste und geht voran. Dabei weiß Moses auch um die eigene Weiterentwicklung, indem auf Menschen wie seinen Bruder Aaron oder Schwiegervater Jitro hört, die ihm wirklich Rat geben. "
Im Kellergewölbe des Stiftes hält Propst
Mag. Werner Thanecker (li) das Impulsreferat "Moses für Führungskräfte."
Die nächste Veranstaltung des Forums Christ und Wirtschaft der Kath. Aktion OÖ findet am 8. Juni 2006 im Stift St. Florian statt. Vizekanzler a.D. Dr. Josef Riegler wird dabei den Global Marshall Plan für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft vorstellen.
(v. l. n. r.) Dir. Gerhard Greiner (Vorsitzender des
Forums Christ und Wirtschaft), Propst Mag. Werner Thanecker (Stift Reichersberg),
Prof. Mag. Dr. Ferdinand Reisinger (Geistl. Assistent des Forums Christ und
Wirtschaft)
Auftakt
zur Sternsingeraktion 2006: Für eine gerechtere Welt
27. Dezember 2005
Am Tag nach den Weihnachtsfeiertagen geht's los: Vom 27. Dezember 2005 bis 8. Jänner 2006 machen sich 90.000 SternsingerInnen mit einem wichtigen Auftrag auf den Weg: Durch ihr Engagement möchten sie unsere Welt ein Stück gerechter machen! Die Mädchen und Buben der Katholischen Jungschar bringen Segenswünsche für das neue Jahr und sammeln für Hilfsprojekte in der so genannten "Dritten Welt".
Unterwegs unter gutem Stern mit bischöflichem Segen
Stellvertretend für Ihre 90.000 KollegInnen wurden vier oberösterreichische SternsingerInnen am 26. Dezember 2005 um 9.30 beim Linzer Dom vom neuen Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz ausgesandt.

Als zuständiger Bischof für Entwicklungszusammenarbeit ist Bischof Schwarz der Sternsingeraktion seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden: "Ich freue mich besonders darüber, dass mit den SternsingerInnen auf der einen Seite der weltweite Aspekt der Solidarität zum Ausdruck kommt und andererseits der Segen Gottes in jedes Haus gebracht wird!"
Den Kindern hat es Spaß gemacht. "Von unserem Bischof ausgeschickt, fühlen wir uns als Könige noch würdevoller. Ich find's auch super, wenn die Großen unseren Einsatz ernst nehmen! Weil wir wollen ja möglichst viele Spenden sammeln" meint Sara alias Balthasar verschmitzt.
Sternsingen ist lebendige Solidarität
Unterwegs als Caspar, Melchior und Balthasar weisen die Mädchen und Buben mit ihrem Engagement auf die Ungerechtigkeit in unserer Welt hin: Unsere globalisierte Weltwirtschaft beruht nicht auf Kooperation, sondern auf Konkurrenz und Ausschließung. All jene Menschen, die nicht daran teilnehmen können, werden ins Elend gedrängt.
Damit finden sich die SternsingerInnen der Katholischen Jungschar nicht ab und zeigen uns, wie Solidarität funktionieren kann: Mit den gesammelten Spenden bewegen die Partnerorganisationen der Dreikönigsaktion unglaublich viel Positives: Über 500 Hilfsprojekte werden pro Jahr in Afrika, Lateinamerika und Asien finanziert, über eine Million Menschen direkt unterstützt.
2006 stehen drei Schwerpunkte im Focus der "Hilfe unter gutem Stern":
Südafrika: Ausbildungsprogramme für Kinder und Jugendliche bieten eine Alternative zum Leben auf der Straße in der von Arbeitslosigkeit, HIV/AIDS, Gewalt und Kriminalität gezeichneten Stadt Mariannridge im Südosten Südafrikas.
Kolumbien: Unterstützung beim Anbau von Lebensmitteln und eine Verbesserung der Vermarktung ihrer Produkte schaffen für Kleinbauernfamilien eine sichere Basis in einer Region wo die Landbevölkerung nur all zu oft zwischen die Fronten der Drogenmafia, Guerilla und dem Militär gerät.
Philippinen: Große Landstriche auf dem Inselstaat stehen vor dem Bankrott ihres ökologischen Systems. Biolandbau bietet für betroffene Bauernfamilien eine Alternative zu den immer geringer werdenden Erträgen aus der konventionellen Landwirtschaft.
Sternsingen ist lebendiges Brauchtum
Das Sternsingen ist fixer Bestandteil der Weihnachtszeit. Egal ob kirchennah oder kirchenfern: Die Österreicherinnen und Österreicher schätzen den freundlichen Brauch und freuen sich wenn ihre "Heiligen Drei" ihnen Friedens- und Segenswünsche für das kommende Jahr überbringen.
Die unglaubliche Summe von 238 Millionen Euro, die in den letzten 52 Jahren in die Sternsingerkassen gegeben wurde zeigt: Caspar, Melchior und Balthasar sind Könige, denen man gerne die erste großzügige Spende im neuen Jahr anvertraut.
Wiener Städtische unterstützt Sternsingeraktion
Dank der großzügigen Unterstützung der Sternsingeraktion durch die Wiener Städtische konnten heuer die Druckkosten für die Dreikönigsaktion sehr niedrig gehalten werden. Wiener Städtische Generaldirektor Dr. Günter Geyer. "Das Sternsingen hat in Österreich lange Tradition. Als großes österreichisches Unternehmen unterstützen wir diese 'grenzenlose' Aktion gerne. Es wird dabei gezielt Menschen geholfen, die unsere Hilfe dringend benötigen."
Rückfragen bei: Katholische Jungschar
und Dreikönigsaktion, Christoph Malzer, A-4020 Linz, Kapuzinerstraße
84,
Tel: 0732/7610-3342, Mobil: 0676/880 111 410,
E-Mail: christoph.malzer@dioezese-linz.at,
www.sternsingen.at
Margit
Hauft als Präsidentin der Kath. Aktion OÖ (KA) wiedergewählt
KA-Konferenz am 11.11.2005
Die KA-Konferenz, das oberste beschlussfassende
Gremium der Katholischen Aktion Oberösterreich, hat am 11. November 2005
die personellen Weichen für die nächsten drei Jahre gestellt. Als
KA-Präsidentin wurde dabei Margit Hauft mit 100% der Delegiertenstimmen
in ihrem Amt bestätigt. Die Welserin, verheiratet und Mutter von vier
erwachsenen Töchtern, steht bereits seit 1999 ehrenamtlich an der Spitze
der offiziellen Laienorganisation der Katholischen Kirche in Oberösterreich.
Auch der bisherige Vizepräsident, der Windischgarstener Musikschullehrer
Bernhard Steiner und die bisherige Vizepräsidentin, die Linzer Lehrerin
Ursula Steiner wurden wiedergewählt. Gemeinsam mit Pfarrer Christian
Öhler als neuem Geistl. Assistenten und Generalsekretär Bernhard
Rudinger will nun das Führungstrio weiterhin die seelsorgliche Arbeit
in der Diözese Linz engagiert mittragen und mitgestalten.
Bei einem Studienteil im Rahmen der KA-Konferenz beschäftigten
sich die Vertreter/innen aller KA-Gliederungen und Foren mit Armut und Reichtum
in Österreich. Weil sowohl Armut als auch Reichtum - bei einem Rückgang
des Mittelstandes - in Österreich zunehmen, wurde dabei besonders Augenmerk
auf die Themenbereiche Grundeinkommen, Steuergerechtigkeit und Arbeitslosigkeit
gelegt.
KA-Präsidentin Hauft sieht einen wichtigen Auftrag der KA darin, entschieden
Partei für Benachteiligte zu ergreifen und auf der Grundlage der Katholischen
Soziallehre für soziale Gerechtigkeit einzutreten. Die KA dürfe
nicht müde werden, mutig zu benennen, worauf es ankommt, ohne ängstlich
danach zu schielen, was gut ankommt, meint Hauft auch im Hinblick auf mögliche
Widerstände dabei.
Bischof Ludwig Schwarz, der bei der KA-Konferenz anwesend war, bestätigte die neu gewählten Repräsentant/innen umgehend und bezeichnete beim Abschlussgottesdienst die Katholische Aktion als "Herzstück in der Diözese".
KMB-Diözesantag
"Vater Sein - die Herausforderung"
Schloss Puchberg am 22.10.2005
Über ein neues Vaterbild und die Möglichkeit der Vereinbarung
zwischen Familie und Arbeitsleben wurde mit
BM Maria Rauch-Kallat im Schloss Puchberg diskutiert
Das Thema "Vater sein" stand im Mittelpunkt des heurigen
Diözesantages. Ein ansprechender Start ins Arbeitsjahr der Katholischen
Männerbewegung der Diözese Linz am 22. Oktober 2005 im Bildungshaus
Schloss Puchberg bei Wels.
Ehrengast BM Maria Rauch-Kallat diskutierte mit Mag. Rolf Sauer, Leiter der
Abteilung BeziehungLeben. Die Bundesministerin betonte in ihrer Rede: "Die
Wirtschaft muss familienfreundlicher gemacht werden und nicht die Familien
wirtschaftsfreundlicher." Für sie gehört in der Wirtschaft
die Rolle des aktiven Vaters verstärkt, denn "Firmen, die erlauben,
dass ihre Mitarbeiter in Karenz gehen, profitieren längerfristig davon.
Die Väter erwerben in dieser Zeit u.a. soziale und organisatorische Kompetenzen,
die nur ein Gewinn sein können."
Die Bundesministerin betonte ihren Wunsch nach einer Gleichstellung von Männern
und Frauen. Auch diesbezüglich plädierte sie für die Änderung
der Bundeshymne, denn "Was in der Sprache nicht vorkommt, existiert nicht.
Ich, als Frauenministerin, muss dieses Empfinden der Frauen artikulieren."
Dr. Franz Gütlbauer, KMB-Obmann, unterstützte die Gleichstellung
von Frauen und Männern auch in den Kirchenstrukturen: "Als KMB engagieren
wir uns für eine Kirche, die für die Menschen da ist und in der
wir einen partnerschaftlichen und christlichen Umgang miteinander pflegen.
Dazu gehören ein konstruktives Nachdenken über den Pflichtzölibat
und die Zulassung von Frauen zum Priesteramt ebenso wie ein respektvoller
Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten. Wir unterstützen die
Bischöfe auch in deren Verlangen, viri probati zum Priesteramt zuzulassen."
Wie wichtig für die KMB das Thema "Vater sein"
ist, betonte Dr. Gütlbauer:
"Als Väter sind wird gefordert, unseren Kindern Grundwerte zu vermitteln.
Wir müssen mit unserem Beispiel vorangehen und auch aktiv mitarbeiten,
dass diese Werte in unserer Gesellschaft immer wieder eingefordert und verwirklicht
werden, damit unsere Welt letztlich nicht unmenschlich wird."
Weitere Informationen:
Katholische Männerbewegung
Mag. Luis Cordero, Pressereferent
Tel.: 0664/63 22 600
E-Mail: luis.cordero@dioezese-linz.at
Kath.
Aktion OÖ:
Klares Nein zur EU-Dienstleistungsrichtlinie
18.10.2005
Die Gliederungen und Foren der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich sprechen sich einstimmig gegen die Einführung der sogenannten EU-Dienstleistungsrichtlinie aus. "Wir befürchten bei dieser Dienstleistungsrichtlinie vor allem durch das Herkunftslandprinzip' negative Auswirkungen auf die ArbeitnehmerInnen-Rechte und den Konsumentenschutz in der EU" heißt es in einem Schreiben, das die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft im Auftrag des diözesanen KA-Vorstandes an die österreichischen Abgeordneten zum EU-Parlament verfasst hat.
Nach Ansicht des KA-Vorstandes werden durch diese Richtlinie vor allem kleine und mittlere Unternehmen gegenüber wenigen Großkonzernen massiv benachteiligt. Eine solche Situation widerspricht klar den Regeln eines fairen Wettbewerbs, auch die Prinzipien des bewährten europäischen Sozial- und Wohlfahrtsmodelles werden dadurch missachtet, befürchten die Verantwortlichen der KA.
Der KA-Vorstand weist zudem darauf hin, dass bei einer Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie in jedem EU-Land 25 Rechtsordnungen gelten würden, was vermutlich ein Rechtschaos zur Folge hätte.
Margit Hauft appelliert an die EU-Abgeordneten "im
Sinne des sozialen Zusammenhalts in Europa" die genannten Befürchtungen
bei der bevorstehenden Abstimmung zu berücksichtigen und gegen die EU-Dienstleistungsrichtlinie
zu stimmen.
KA-Zusammenarbeit
mit Bischof Dr. Ludwig Schwarz
(Pressekonferenz am 12.9.2005)
Die Katholische Aktion (KA) trägt die Kirche in der Diözese Linz
wesentlich mit. In den Pfarren wirken mehr als 100.000 Personen, die sich
den verschiedenen KA-Gliederungen (Kath. Frauenbewegung, Kath. Männerbewegung,
Kath. Jugend, Kath. Jungschar,
) zugehörig fühlen, regelmäßig
an verschiedenen Diensten (Gottesdienst, Gemeinschaftsdienst, Verkündigung,
Caritas,
) mit. Auf Diözesanebene arbeiten die Verantwortlichen
an pastoralen Konzepten und ihrer Umsetzung mit.
Die KA ist an einer guten Zusammenarbeit und fruchtbaren Partnerschaft mit dem Diözesanbischof interessiert. Mit dem Bischof wollen wir am Aufbau einer geschwisterlichen Kirche und einer solidarischen Gesellschaft arbeiten. Als KA wollen wir das, was die Menschen bewegt ansprechen und so zu einer Erneuerung der Kirche beitragen. Wir hoffen dabei auf Unterstützung durch den Diözesanbischof bei verschiedenen Themen:
" In der Diözese Linz erfolgen Schwerpunktsetzungen
in der Seelsorge nach Befassung der zuständigen Gremien und gewachsenen
Strukturen. Bei vielen Entscheidungen beraten neben dem Konsistorium v.a.
der Pastoralrat, der Priesterrat und die Dechantenkonferenz den Bischof in
Bezug auf pastorale Notwendigkeiten.
-Weiterhin sollen diese gewählten Gremien die pastorale Situation beurteilen
und wesentlich bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen mitentscheiden.
" Viele Menschen nehmen heute nicht mehr am Pfarrleben
teil. Das hängt teilweise auch damit zusammen, dass sie sich in ihrer
jeweiligen Lebenssituation von der Kirche nicht mehr angenommen und angesprochen
fühlen.
-Um Menschen von heute zu erreichen, müssen ihre Erfahrungen und Fragen
ernstgenommen werden. Der nächste Ad-Liminia-Besuch der österreichischen
Bischöfe bietet eine gute Gelegenheit, brennende Themen offen anzusprechen.
" Es besteht Handlungsbedarf, die Feier der Eucharistie
als Mitte des Glaubens in den Pfarren und Gemeinschaften sicherzustellen.
Trotz der vielfachen Nöte in den Pfarren und bei vielen Priestern wird
nicht offen über Zulassungsbedingungen zum Weihesakrament diskutiert,
auch wenn die Geschichte der Kirche zeigt, dass z.B. der Zölibat in seiner
Entstehung und Praxis verschiedenen Entwicklungen unterworfen war.
-Bei der Bischofssynode über die Eucharistie im Oktober und beim Ad-Limina-Besuch
im November sollen dieses Thema eingehend beraten und Veränderungen in
die Wege geleitet werden.
" Die KA bezieht immer wieder zu wirtschaftlichen, sozialen,
kulturellen und politischen Fragen im Sinne des Evangeliums Stellung. Dabei
ergreift sie Partei für die Armen und Schwachen, indem sie auf der Grundlage
der Katholischen Soziallehre für soziale Gerechtigkeit eintritt und durch
konkrete Aktion zu weltweiter Solidarität ermuntert und beiträgt.
-Es ist nötig, für die Würde des Menschen in Arbeitsprozessen,
in gesellschaftlichen Bereichen und globalen Zusammenhängen entschieden
einzutreten, zum Beispiel im Einsatz für den arbeitsfreien Sonntag oder
im Eintreten für eine effizientere Entwicklungszusammenarbeit.
Kath. Aktion heißt neuen Diözesanbischof willkommen!
"Als neuer Diözesanbischof von Linz wird Dr. Ludwig Schwarz genauso wie Bischof Aichern auf die Unterstützung durch die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich zählen können", betont KA-Präsidentin Margit Hauft in einer ersten Reaktion nach Bekanntwerden der Entscheidung von Papst Benedikt XVI. Da sie ihn bisher als gesprächsbereiten und weltoffenen Bischof erlebt habe, der auch die Arbeit der Laien besonders schätzt, freue sie sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Bischof Schwarz, unterstreicht Hauft.
Mit Bezug auf die entwicklungspolitische Arbeit der KA-Gliederungen am Beispiel von Dreikönigsaktion, Sei So Frei und Aktion Familienfasttag verweist die KA-Präsidentin auch auf Themenfelder, in denen sich Bischof Schwarz schon bisher verdient gemacht habe: "Wir schätzen sein Engagement für weltweite Gerechtigkeit und sein entschiedenes Eintreten für die Armen und Schwachen".
Hauft zeigt sich davon überzeugt, dass Bischof Schwarz ebenso wie Bischof Aichern ein "Volksbischof" werden könne, seitens der KA wolle man jedenfalls dem neuen Bischof offen entgegengehen.
Katholische
Aktion bedauert Rücktritt "ihres" Bischofs
19. Mai 2005
Der Rücktritt von Diözesanbischof Maximilian Aichern kommt auch für die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich völlig unerwartet. "Natürlich müssen wir Verständnis dafür haben, wenn Bischof Aichern als dienstältester österreichischer Bischof seine Leitungsaufgabe abgeben möchte, dennoch hätten wir uns gewünscht, dass Bischof Maximilian Aichern noch einige Jahre unserer Diözese vorsteht", sagt die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft.
Da der Linzer Diözesanbischof stets mit großer Umsicht und mit viel Gespür für die Anliegen der Gläubigen gewirkt habe, sei sein Schritt auch sehr "schmerzlich" für zigtausende Menschen, die sich in den Gliederungen und Foren der Katholischen Aktion engagieren. "Wir sind dankbar, dass Bischof Aichern ein offenes, dialogfähiges Klima in unserer Diözese geprägt und auch Laien in besonderer Weise zur Mitarbeit am kirchlichen Dienst und zur Übernahme von Verantwortung ermutigt hat", betont Hauft. So habe beispielsweise die Arbeit von Ehrenamtlichen immer seine Wertschätzung erfahren.
KA-Präsidentin Hauft hofft auf einen Nachfolger, "der den bewährten Weg eines guten Miteinander konsequent weitergeht und ebenso dialogbereit und einfühlsam wie Bischof Aichern auf die gegenwärtigen Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft reagiert". Bischof Aichern könne, so ist Hauft überzeugt, jedenfalls eine wohl bestellte Diözese übergeben.
Stellungnahme
der Katholischen Aktion Oberösterreich zur Wahl von Papst Benedikt XVI.
19. April 2005
"In seiner Sorge um die Zukunft der Kirche wird Papst
Benedikt XVI. hoffentlich jenen Weg konsequent weitergehen, den das Zweite
Vatikanische Konzil vorgezeichnet hat." Mit diesen Worten fasst die Präsidentin
der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich, Margit Hauft, die Erwartungen
von vielen KA-Mitgliedern an den neuen Pontifex zusammen.
Kardinal Joseph Ratzinger wisse sicher um die vielfältigen Herausforderungen und innerkirchlichen Probleme, die weltweit in den Bischofskonferenzen und Ortskirchen diskutiert werden. Als neuer Papst möge er nun seinen Blick sehr stark auf das Gottesvolk legen und genau auf die Fragen der Menschen hören, wünscht sich die oberösterreichische KA-Präsidentin. Bevor anstehende Aufgaben erledigt werden, sei es wichtig, dass der neue Papst auch Meinungen außerhalb der Mauern des Vatikans einholt.
Hauft plädiert auch dafür, dass den Ortskirchen im Sinne des Konzils künftig mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung zugestanden wird, "damit Kirche nahe bei den Menschen sein kann". Nicht der Erhalt von Einfluss-Sphären und Positionen dürfe im Vordergrund stehen, sondern der Dienst an den Menschen mit ihren konkreten Sorgen und Nöten.
Besonders das große Engagement von Laien in der Kirche verdiene eine besondere Wertschätzung. So sei zu hoffen, dass Papst Benedikt XVI. verstärkt auf das "Allgemeine Priestertum der Gläubigen" setzt, wie es das Zweite Vatikanum wieder entdeckt habe (Konstitution über die Kirche, Lumen Gentium), so Hauft.
Im Hinblick auf das öffentliche und damit auch politische Wirken des Papstes erinnert Margit Hauft nochmals an den beispielgebenden Einsatz Johannes' Paul II. für die Armen und Schwachen, an sein entschiedenes Eintreten gegen Gewalt und Krieg und die Verständigung zwischen den Religion. Hierin sehe nämlich auch die Katholische Aktion, die mit ihren Gliederungen in Oberösterreich - als größte und zugleich offizielle Laienorganisation der Katholischen Kirche - einen lebendiges und aktives Netzwerk bilde, eine wichtige seelsorgliche Aufgabe.
Österreichs
Neutralität ist wichtiger Beitrag zu internationalem Frieden
11. April 2005
Österreich hat nach 1955 wertvolle Beiträge zum internationalen Frieden geleistet. Diese Ansicht vertritt die Katholische Aktion Oberösterreich, die im heurigen Gedenkjahr besonders an die "friedenspolitischen Akzente und Chancen" der österreichischen Neutralitätspolitik erinnern möchte.
Mit Bezug auf die christliche Soziallehre haben sich die Gliederungen der KA im Jahr 1998 in einem gemeinsamen Beschluss zum Eintreten für die Erhaltung der österreichischen Neutralität festgelegt. Die KA-Position, wonach das friedliche Bemühen um Streitbeilegung und Schlichtung von Konflikten dem militärischen Gewalteinsatz vorgezogen werden müsse, sei "immer während" aktuell, betont die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft in Anspielung auf die entsprechende Verfassungsbestimmung. Wenn es dennoch in einem Ausnahmefall zu einem internationalen Gewalteinsatz gegen Schreckensregime kommen sollte, sei dafür das Internationale Völkerrecht zuständig und die Entscheidung darüber müsse ausschließlich bei völkerrechtlichen Institutionen - vor allem UNO und OSZE - liegen, räumt Hauft ein.
Es sei grundsätzlich zu begrüßen, dass Österreich die Bemühungen um eine gemeinsame Friedensordnung in Europa unterstützt, meint Hauft. Sie ruft damit auch eine Forderung des Ökumenischen Sozialwortes der christlichen Kirchen in Österreich in Erinnerung, wonach sich Österreich für eine Außen- und Sicherheitspolitik einsetzen soll, "die auf klaren ethischen und völkerrechtlichen Prinzipien gründet" (Sozialwort, Nr. 259). Damit sei klar, dass militärische Aktivitäten auf das eigene Territorium beschränkt bleiben müssen. Ein militärisches Eingreifen aus eigener Autorität in anderen Gebieten der Welt widerspreche hingegen eindeutig dem Völkerrecht. Lediglich nach Beauftragung durch die Vereinten Nationen sei eine militärische Intervention der EU moralisch zu rechtfertigen.
Die Katholische Aktion Oberösterreich sieht in diesem Sinne die österreichische Neutralität gut mit den Zielen der EU-Außenpolitik vereinbar. "Die Neutralität Österreichs ist eine bessere Grundlage zum aktiven und solidarischen Mitwirken am weltweiten Frieden als ein Militärbündnis, das aggressive Akte nach außen nicht ausschließt", so Hauft.
Auf Einladung der Katholischen Aktion Oberösterreich und der kirchlichen Friedensbewegung Pax Christi werden am 14. April 2005 mehrere Expert/innen im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion über rechtliche Aspekte, die historische Entwicklung sowie über künftige sicherheitspolitische Perspektiven der Neutralität informieren. Die Veranstaltung unter dem Titel "Faszination Neutralität - Immer oder nimmer während?" beginnt bei freiem Eintritt um 19.00 Uhr im Linzer Ursulinenhof. Am Podium werden Univ. Prof. Dr. Ludwig Adamovich (Präsident des Verfassungsgerichtshofes a.D.), Dr. Gerald Mader (Präsident des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung) und Mag. Dr. Karin Liebhart (Lektorin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien) diskutieren. Die Moderation übernimmt die Chefredakteurin der Fachzeitschrift "Welt der Frau", Dr. Christine Haiden.
Katholische Aktion OÖ: SPAR-Sonntagsöffnung
wäre bedenkliche Weichenstellung
26. November 2004
Das Ansinnen der Firma Spar, am umgebauten Linzer Hauptbahnhof einen größeren
Supermarkt auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen, stößt auf
entschiedene Ablehnung bei der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich:
Weil der Sonntag als gemeinsamer arbeitsfreier Tag einen hohen gesellschaftlichen,
kulturellen und religiösen Wert habe, dürfe in Linz der Zug in Richtung
Sonntagsarbeit nicht abfahren.
"Wir sind nicht gegen ein kleines Geschäft, das Proviant für Bahnreisende anbietet", stellt KA-Präsidentin Margit Hauft klar. Dass aber in einem 600 m2 großen Supermarkt entgegen allen gesetzlichen Bestimmungen auch am Sonntag die Kassen klingeln sollen, sei nicht zu akzeptieren.
Im Rahmen der gemeinsamen KA-Konferenz haben sich zuletzt auch alle Teilorganisationen der KA gegen die Pläne von Spar und damit gegen eine fortschreitende Aushöhlung der Sonntagsruhe gestellt. Die KA-Verantwortlichen befürchten, dass durch einen Supermarkt am Hauptbahnhof weiterer Druck auf andere Geschäfte in der Stadt ausgeübt würde.
Man müsse sich vor Augen führen, meint Margit Hauft,
wer die Leidtragenden einer Sonntagsöffnung seien: Angestellte, die so
wie ihre Kinder und Familien dadurch an Lebensqualität einbüßen
müssten.
Kath. Aktion
OÖ für Temelin-Protest ohne Grenzblockaden
14. Oktober 2004
Die Katholische Aktion (KA) OÖ übt scharfe Kritik am Vorgehen der tschechischen Atomaufsichtsbehörde in Bezug auf die nun erfolgte Genehmigung des regulären AKW-Betriebs in Temelin. Aus Sicht der KA werde damit eindeutig das Melker Abkommen verletzt, da es bislang noch keinen Nachweis über die Behebung der Sicherheitsmängel gebe.
Margit Hauft, die Präsidentin der oberösterreichischen KA, mahnt als dringliche Aufgabe der Politik ein, mit Nachdruck auf die Einhaltung der zwischenstaatlichen Vereinbarungen zu pochen und gleichzeitig die Null-Variante immer wieder als Ausweg ins Gespräch zu bringen.
Hauft warnt gleichzeitig ausdrücklich vor Protestmaßnahmen, die sich indirekt gegen die tschechische Bevölkerung richten. "Niemandem ist geholfen, wenn ein neuerlicher Nachbarschaftskonflikt inszeniert wird", so Hauft. Im Wissen, dass sich weite Teile der österreichischen und zunehmend auch der tschechischen Bevölkerung in der Ablehnung des AKWs einig seien, müssten jetzt die gemeinsamen Anstrengungen gegen Temelin verstärkt werden. Ziel müsse es sein, dass tschechische und österreichische Atomgegner/innen in gemeinsamen Aktionen ihrer Sorge Ausdruck verleihen und Seite an Seite auf die Gefahren der Atomkraft hinweisen.
Kein Geheimnis macht die KA-Präsidentin aus ihrer Ablehnung von Grenzblockaden, weil diese "dem Geist und der Kultur des Miteinander " in der Europäischen Union widersprechen. "Gegeneinander können keine grenzüberschreitenden Probleme gelöst werden", ist Hauft überzeugt.
Katholische Aktion OÖ:
"Offen über Zölibat diskutieren..."
29. September 2004
Eine "Entkrampfung" der innerkirchlichen Diskussion zum Zölibat wünscht sich die Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich, Margit Hauft. Dass viele Gläubige die jüngsten Aussagen von Bischof Scheuer begrüßen, wonach die Abschaffung der verpflichtenden Ehelosigkeit der Priester - im Einklang mit der Weltkirche - "ein gangbarer Weg" sei, zeige einmal mehr die Notwendigkeit eines ehrlichen Dialogs in dieser Frage.
Die Geschichte der Kirche zeige, dass der Zölibat in seiner Entstehung und Praxis verschiedenen Entwicklungen unterworfen war. Dies werde unter anderem daran sichtbar, dass außer Petrus auch die meisten anderen Apostel und Jünger Jesu verheiratet gewesen sein dürften. Unbestritten ist für die oberösterreichische KA-Präsidentin, dass ein freiwilliger Zölibat für manche Priester, wie auch für andere Menschen, ein Charisma sein kann; andererseits hindere die derzeitige Verpflichtung zur Ehelosigkeit viele Menschen daran, ihre Berufung zum Priesterdienst wahrzunehmen.
Die Debatte um den Pflichtzölibat als Zulassungsbedingung für Priester sei in der Römisch-katholischen Kirche nicht neu, heißt es seitens der KA. Eine offene Auseinandersetzung, wie sie sowohl viele Priester als auch engagierte Katholikinnen und Katholiken immer wieder fordern, sei jedoch derzeit leider nicht möglich. Weil es aber insbesondere seit dem II. Vatikanischen Konzil eine besondere Herausforderung der Kirche sei, die "Zeichen der Zeit" zu erkennen, müsse - nicht zuletzt angesichts der vielfachen Nöte in den Pfarren und bei vielen Priestern - offen und auch über die Frage des Pflichtzölibats hinaus über die geltenden Zulassungsbedingungen zum Weihesakrament diskutiert werden, fordert Hauft
Katholische
Aktion OÖ: Sozialforum greift auch Themen des Sozialwortes auf
02. Juni 2004
Die Katholische Aktion Oberösterreich erinnert anlässlich des Sozialforums,
welches vom 3. bis 6. Juni 2004 in Linz stattfindet, an das Sozialwort der
christlichen Kirchen in Österreich. "Das Sozialwort ist ein Wort
für das Leben, nicht für die Schublade, es muss also in die Praxis
umgesetzt werden", fordert einmal mehr die oberösterreichische KA-Präsidentin
Margit Hauft.
Das Motto "Eine andere Welt ist möglich" gelte deshalb nicht nur für das Sozialforum, es spiegle auch eine Vision von Christinnen und Christen wider, die sich für Gerechtigkeit, soziale Absicherung und damit gegen die Ausbreitung von Armut engagieren. Hauft zeigt sich erfreut, das zentrale Themen des Sozialwortes auch vom Sozialforum aufgegriffen und damit nun stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. "Es geht letztlich um ein gemeinsames Ziel: Politik und Wirtschaft müssen ihre gesellschaftliche Verantwortung stärker als bisher wahrnehmen, um den sozialen Zusammenhalt nicht zu gefährden" betont Hauft.
Das Sozialforum biete zudem für auch kirchliche Organisationen eine gute Gelegenheit, das "Grundanliegen Solidarität" in den Vordergrund zu rücken. Für die oberösterreichische KA-Präsidentin ist eine differenzierte und sachliche Diskussion, wie künftig die gesellschaftlichen Herausforderungen in menschengerechter Weise zu meisten sind, ein Gebot der Stunde.
Katholische
Aktion OÖ: 1. Mai - wichtiger Schritt zu einem geeinten Europa
29. April 2004
Die Katholische Aktion Oberösterreich sieht in der Erweiterung
der Europäischen Union neue Chancen und Perspektiven, Frieden, Demokratie
und Wohlstand auf dem gesamten Kontinent zu sichern und voranzubringen. Die
Bereitschaft zur Überwindung von Grenzen sowie das Bekenntnis zum Miteinander
sei dabei eine wichtige Voraussetzung für die gemeinsame Zukunft, meint
KA-Präsidentin Margit Hauft.
Dass 10 neue Länder in die EU aufgenommen werden, sei ein Grund zum Feiern,
heißt es seitens der Katholischen Aktion, die mit ihren Gliederungen
am 30. April bei einem Fest am Grenzübergang Guglwald - Prední
Výton gemeinsam mit dem Land Oberösterreich und mit Medien- und
Wirtschaftspartnern die tschechischen Nachbarn herzlich willkommen heißen
wird. "Wichtig ist der direkte Kontakt und das Gespräch zwischen
den Nachbarn" betont Hauft, die darin eine "Grundregel für
die Verständigung" sieht. Für Christinnen und Christen bestehe
eine besondere Herausforderung darin, an einer "Kultur des Zusammenlebens
auf dem Bauplatz Europa" zu arbeiten und auch künftig im Alltag
"Gelegenheiten zum Miteinander" zu suchen und zu nützen.
Die oberösterreichische KA-Präsidentin warnt davor, mit der EU-Erweiterung
die Aussicht auf schnelle Erfolge zu verbinden. Auch wenn sich vieles nicht
von heute auf morgen zum Besseren verändern werde, gelte es dennoch,
beharrlich das Ziel eines gemeinsamen Europas in Einheit und Vielfalt im Blick
zu haben und "sich nicht entmutigen zu lassen". Der Beitrittstermin
1. Mai und die zahlreichen Willkommensfeste an den Grenzen seien jedenfalls
eine gute Gelegenheit, die gemeinsamen, Jahrhunderte alten historischen, kulturellen,
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bindungen in Europa in Erinnerung
zu rufen, betont Hauft.
Katholische
Aktion als "Orchester"
26. 04. 2004
Die Katholische Aktion (KA) Oberösterreich hat
sich ein neues Statut gegeben. "Bisher haben die einzelnen Gliederungen
ihre Musikstücke weitgehend unabhängig von den anderen gespielt,
mit der neuen Organisation wollen wir ein Orchester bilden", so die Linzer
KA-Präsidentin Margit Hauft. Auch künftig soll jede Gliederung ihre
Eigenständigkeit behalten, aber es soll stärker abgestimmt werden,
"wer wann welchen Part spielt". Diese Koordination wird bei einer
neu eingerichteten "KA-Konferenz" geregelt. Am 7. Mai erfährt
das neue Statut bei der ersten Tagung der "KA-Konferenz" seinen
Praxistest. Die Konferenz tagt zwei Mal jährlich und ist das oberste
beschlussfassende Gremium, in dem alle Mitgliedsorganisationen und Foren vertreten
sind. Neu geschaffen wurde eine Geschäftsführung, die bei aktuellen
Fragen rasch reagieren kann, auch als Sprachrohr nach außen. Der KA-Vorstand
ersetzt mit einer neuen Zusammenstellung das bisherige Präsidium.
Das Bekenntnis zum "Orchester" zeigen auch die neuen "Leitsätze", die sich die Bewegungen erstmals gemeinsam gegeben haben. In allen Strukturänderungen soll das ehrenamtliche Prinzip der KA deutlich hervortreten, so Hauft: "Das Evangelium in der heutigen Zeit zu buchstabieren, ist Ziel der KA. Und zwar mit dem Blick auf die Lebenssituation der Menschen". Man wolle als Kirche den vielen suchenden Menschen Heimat geben, ihnen bei der Bewältigung des Alltags beistehen, "aber auch das ansprechen, was über den Alltag hinausweist". Ihren gesellschaftspolitischen Auftrag sieht die KA in der Befähigung von Menschen, "ihre Sache" selbst in die Hand zu nehmen, über alle Parteigrenzen hinweg.
Die Katholische Aktion ist die offizielle Laienorganisation der katholischen Kirche in Oberösterreich. In der "Kirchenzeitung der Diözese Linz" dankt Hauft dem Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern, der in der Arbeit der Laien einen großen Wert sehe: "Das zeigt sich auch darin, dass mich der Bischof bei verschiedenen Anlässen zu seiner offiziellen Vertretung ernennt", so Hauft, die auf das "kirchliche" Selbstverständnis der KA verweist: "Die KA arbeitet nicht nur für die Kirche, sie ist auch Kirche".
Katholische
Aktion OÖ lehnt Mel-Gibson-Film ab
16. März 2004
"In keinem Evangelium steht, dass Jesus von den Juden mit angelegten Ketten von einer Brücke geworfen wurde." Das Präsidium der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich weist mit diesem Beispiel darauf hin, dass der derzeit in der Öffentlichkeit heftig diskutierte Film "Die Passion Christi" neben der genannten zahlreiche weitere Szenen enthält, die nirgends in der Bibel zu finden sind. Mit diesen Falschdarstellungen könnten leicht Legenden gebildet und fragwürdige bis eindeutig falsche Interpretationen gefördert werden, heißt es seitens der KA im Hinblick auf die von verschiedenen Seiten geäußerten Antisemitismus-Vorwürfe. "Schockiert" zeigen sich die KA-Verantwortlichen nach einer Vorab-Vorführung zudem angesichts der blutrünstigen Gewaltdarstellungen: Nicht Glaubensstärke, sondern vielmehr "Nervenstärke" sei gefragt, um den Film bis zum Schluss auszuhalten.
Für die Katholische Aktion Oberösterreich ist es nachvollziehbar, dass sich viele Katholik/innen - übrigens auch zahlreiche Bischöfe - vom Mel-Gibson-Film distanzieren, weil durch eine "brutale und oberflächliche Inszenierung" die Botschaft der Bibel auf problematische Weise verkürzt werde. Bedauerlich sei vor allem, dass zentrale Leitmotive der Bibel wie Vergebung, Liebe und Hoffnung im Film nicht vorkommen. "Wir erwarten von einem Hollywood-Filmemacher zwar keine theologisch ausgefeilte Deutung der Geschehnisse, sehr wohl aber mehr Respekt vor der heilgeschichtlichen Dimension von Kreuzigung und Auferstehung, die sich unter der Oberfläche der äußeren Geschehnisse verbirgt" mahnt das KA-Präsidium.
Die Katholische Aktion will den Film, in dem "etwa 100 Filmminuten lang ausführlich geprügelt, gefoltert und gekreuzigt" wird, nicht "skandalisieren", sehr wohl aber deutlich auf die Verfälschung der historischen und biblischen Wahrheit sowie auf die äußerst grausame Darstellung hinweisen. "Dieser Film bekommt jedenfalls mehr öffentliche Aufmerksamkeit als er verdient" resümiert die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft.
Katholische Aktion gegen Experimente mit dem Leben
Die jetzt bekannt gewordenen Klon-Experimente mit menschlichen
Embryos, mit denen südkoreanische Wissenschafter erstmals Stammzellen für
die Herstellung von neuem Gewebe erzeugten, lösen bei vielen Menschen eine
tiefe Betroffenheit aus. "Einmal mehr wurde damit eine ethische Grenze überschritten",
mahnt Margit Hauft, die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich,
die von einer "menschenunwürdigen und beängstigenden Entwicklung" spricht.
Die KA-Präsidentin lehnt damit erneut jede Form der Stammzellenforschung ab,
die eine Vernichtung von menschlichen Embryonen einschließt. Fortschritte
in der Medizin könnten auch auf ethisch unbedenklichen Wegen erreicht werden,
ist Hauft überzeugt, gebe es doch bereits vielversprechende Forschungsergebnisse
mit Stammzellen aus erwachsenem Gewebe oder aus Nabelschnur-Blutzellen.
Die Katholische Aktion Oberösterreich plädiert für einen "wissenschaftlichen
Fortschritt nach menschlichem Maß", deshalb unterstützen die KA-Gliederungen
(Kath. Frauenbewegung, Kath. Männerbewegung, Kath. Jugend etc.) die derzeit
laufende Parlamentarische Bürgerinitiative der Aktion Leben, die den österreichischen
Nationalrat unter anderem auffordert, ein wirksames und generelles Verbot
des Klonens von Embryonen zu beschließen.
Hinweis:
Unterschriftenlisten für die Parlamentarische Bürgerinitiative sind im Büro
der Aktion Leben
(Tel. 0732 / 7610 3418) erhältlich.
Katholische Aktion OÖ kritisiert GATS-Geheimverhandlungen
Unterstützung für die laufende Stopp-GATS-Kampagne kommt einmal mehr von der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich. Die geplante weltweite Liberalisierung von öffentlichen Dienstleistungen dürfe keinesfalls zu einer Gefährdung der menschlichen Grundversorgung führen, mahnt die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft. Im Sinne des Gemeinwohls sei es notwendig, verstärkt auch öffentlich dafür einzutreten, dass der Staat, die Länder und die Gemeinden nicht durch entsprechende GATS-Vereinbarungen aus ihrer Verantwortung entlassen werden.
Auf größtes Unverständnis stößt in der Katholischen Aktion, dass die Verhandlungen nach wie vor hinter verschlossenen Türen geführt werden. "Eine Grundlage für funktionierende Demokratien ist die Information. Wenn diese - so wie derzeit - fehlt, werden BürgerInnen von der Beteiligung und von der Mitbestimmung in Bereichen, die ihr tägliches Leben betreffen, völlig ausgeschlossen!", kritisiert Hauft. Gerade die Sorge um benachteiligte Bevölkerungsgruppen lasse die Forderung nach Transparenz für die KA zu einem "Gebot der Stunde" werden.
Weihnachtsbroschüre
beim Christbaumkauf
9.
12. 2003
Durch eine Kooperation mit der Katholischen
Aktion (KA) Oberösterreich können zahlreiche Christbaumverkäufer in unserem
Bundesland heuer ihren Kunden einen besonderen Service anbieten: Zu jedem
verkauften Christbaum gibt es kostenlos einen Feiervorschlag für den
Hl. Abend dazu.
"In vielen Familien
hat die Gestaltung des Weihnachtsabends seit Jahren seinen festgelegten, feierlichen
Ablauf, manche suchen aber auch nach neuen Akzenten", weiß die oberösterreichische
KA-Präsidentin Margit Hauft. "Das kleine Heftchen mit Liedern, Geschichten
und Gedanken, das wir den Leuten beim Christbaum-Kauf überreichen wollen,
beinhaltet zusätzliche Anregungen für das Weihnachtsfest." Auch der Obmann
der ARGE Christbaumbauern in Oberösterreich, Franz Schablinger, freut sich
über die Zusammenarbeit mit der KA: "Schließlich
sollen wir uns trotz aller vorweihnachtlicher Hektik auf die eigentliche Bedeutung
des Weihnachtsfestes besinnen!" Die ARGE Christbaumbauern mit ihrem Motto
"Heimischer Christbaum, frisch vom Bauern" unterstütze daher gerne diese Inititative,
betont Schablinger.
Katholische Aktion OÖ fordert Qualität statt Zeitdruck bei der Pensionsreform
Die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich, Margit
Hauft, appelliert an die Regierung, den Zeitplan für die Beschlussfassung
der Pensionsreform nochmals zu überdenken. In dieser für die Menschen in unserem
Land ganz entscheidenden Frage müsse ein verstärkter Dialog gesucht werden,
um eine "tragfähige, nachhaltige und sozial ausgewogene Lösung" zu finden,
sagte Hauft.
Angesichts der Tragweite der geplanten Reform sei ein knapper Monat Begutachtungsfrist
für die Diskussion der Vorschläge zu wenig, viele Einwände könnten in der
Hast nicht eingearbeitet werden. Hauft verwies in diesem Zusammenhang auf
die Ablehnung des derzeitigen Entwurfs der Pensionsreform quer durch alle
politischen Lager. Aus Sicht der Katholischen Aktion sei es deshalb notwendig,
einen breiten Konsens mit den Sozialpartnern anzustreben, alle Gruppen von
Betroffenen und auch die Oppositionsparteien in die Ausarbeitung eines neuen
Pensionssystems miteinzubeziehen. "Das wäre gleichzeitig ein wichtiger Beitrag
zur Erhaltung des sozialen Friedens in Österreich", betonte die oberösterreichische
KA-Präsidentin.
Inhaltlich teilt Hauft unter anderem die Kritik der Österreichischen Bischofskonferenz,
wonach beispielsweise Frauen, die auf Grund der Erziehung von Kindern zeitweilig
aus dem Beruf ausgeschieden sind oder eine Teilzeitbeschäftigung ausgeübt
haben, durch den geplanten 40-jährigen Durchrechnungszeitraum stark benachteiligt
würden. "Wenn Frauen oder Männer zugunsten ihrer Kinder beruflich zurückstecken,
dürfen sie in der Pension nicht dafür bestraft werden", so Hauft.
Katholische Aktion betroffen über
Irak-Krieg
20. 3. 2003
Große Betroffenheit hat der Beginn des Krieges im Irak
bei der Katholischen Aktion Oberösterreich ausgelöst. Präsidentin
Margit Hauft verurteilte den amerikanischen Angriff und bezeichnete den Krieg
als "völkerrechtlich und moralisch unverantwortlich". Kriege
könnten niemals Probleme lösen, "Kriege bringen nicht mehr
Frieden und Demokratie, sondern mehr Angst und mehr Spaltung
in der Welt", sagte Hauft. Ihr Mitleid gelte der Zivilbevölkerung
des Iraks, die den Angriffen wehrlos ausgesetzt sei.
Angesichts der zu erwartenden "menschlichen und sozialen Katastrophe"
im Kriegsgebiet betonte die KA-Präsidentin, "man könne nur
beten und hoffen, dass die Kriegshandlungen ein rasches Ende finden".
Sie kündigte an, seitens der Katholischen Aktion weiterhin Friedens-Aktivitäten
setzen zu wollen.
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"Tschechiens geistiger Mehrwert für die Europäische
Union"
6. 3. 2003
Unter diesem Motto findet auf Initiative
der Katholischen Aktion am Freitag, dem 7. März 2003, von 16.00-21.30
Uhr im Linzer Ursulinenhof eine Enquete statt. Neben Referaten, in denen über
Bürgerrechte und Demokratiebewegungen sowie über Kirche und Politik
in Tschechien informiert wird, kommen in einer Podiumsdiskusssion unter der
Leitung der Osteuropa-Expertin Barbara Coudenhove-Kalergi einige prominente
tschechische Teilnehmer/innen zu Wort. Sie werden der Frage nachgehen, welches
gesellschafts- und kulturpolitische Potential Tschechien in die Europäische
Union mitbringt.
"Wir möchten mit dieser Enquete beispielsweise daran erinnern, dass
die in Prag gegründete Charta 77 eine Bewegung war, die für das
demokratische Bewusstsein Europas sehr bedeutend wurde", meint Margit
Hauft, die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich. Im
Rahmen der Enquete wolle man unter anderem der Frage nachgehen, ob nicht gerade
in der von der Charta geforderten Einhaltung der Menschenrechte Anleihen zur
Gestaltung einer politisch engagierten europäischen Gesellschaft zu finden
seien, so Hauft.
Die Enquete beginnt am 7. März 2003
um 16.00 Uhr im Ursulinenhof - der Eintritt ist frei.
Sonderzug für den Frieden
4. 2. 2003
Mit einem Sonderzug werden am 15. Februar 2003 mehr als 1.000
Personen aus Oberösterreich nach Wien reisen, um in einer ökumenischen
Gebetsstunde im Stephansdom ihrer Sorge um den Frieden Ausdruck zu verleihen.
Im Anschluss daran findet, wie auch in dutzenden anderen Hauptstädten,
eine Friedensdemonstration statt.
Das Friedensgebet beginnt symbolträchtig um "5 vor 12", zahlreiche
christliche Kirchen und Organisationen rufen gemeinsam zur Teilnahme auf.
"Wir wollen im gemeinsamen Gebet der Sehnsucht nach Frieden eine Stimme
geben", betont die Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) Oberösterreich,
Margit Hauft, die gemeinsam mit Bischofsvikar Willi Vieböck eine oberösterreichische
Delegation in einem von der KA eigens organisierten Sonderzug anführen
wird.
Für die Fahrt mit dem Sonderzug, der um 7.30 Uhr in Attnang Puchheim
startet und in einigen größeren Bahnhöfen des Landes hält,
können Tickets zum Preis von 25 Euro im Sekretariat der Katholischen
Aktion Oberösterreich bestellt werden (Ticket-Hotline: 0732 / 7610-3411).
Die Rückfahrt erfolgt nach der Abschlusskundgebung der Friedensdemonstration
um 18.26 Uhr vom Westbahnhof in Wien.
Katholische Aktion OÖ: Irak-Krieg
muss abgewendet werden!
18. 1. 2003
Die Katholische Aktion Oberösterreich verurteilt die laufenden
Vorbereitungen für einen Militärschlag gegen den Irak. Ein Krieg
würde nicht nur unzählige unschuldige Menschenleben fordern, sondern
auch zu einer weiteren Destabilisierung der Lage im Nahen Osten führen,
ist KA-Präsidentin Margit Hauft überzeugt. Die Tatsache, dass die
Kriegsvorbereitungen auf Hochtouren laufen, obwohl seitens der UNO bisher
keinerlei Belege für illegale irakische Waffen gefunden wurden, lasse
vermuten, dass ein Angriff unabhängig vom Ergebnis der Inspektionen geplant
sei.
Umso dringlicher mahnt die oberösterreichische KA-Präsidentin, "es
ist noch nicht zu spät, noch sind nicht alle Mittel zur Konflikt-Bereinigung
ausgeschöpft". Bezug nehmend auf den jüngsten Friedensappell
von Papst Johannes Paul II. fordert deshalb auch die Katholische Aktion von
der internationalen Staatengemeinschaft, den Irak-Konflikt mit friedlichen
Mitteln und nach den Prinzipien des Völkerrechts zu lösen. Es müsse
alles versucht werden, um eine aufkeimende Kriegseuphorie einzubremsen und
schlimme humanitäre Folgen für die ohnehin leidgeprüfte Bevölkerung
abzuwenden, mahnt Hauft. Von den politischen VerantwortungsträgerInnen
in Österreich erwartet sich die oberösterreichische KA-Präsidentin
diesbezüglich mehr Engagement auf internationaler Ebene.
Zuwanderung - Eckpfeiler einer
menschlichen Integrationspolitik"
10. 12. 2002
Die Frage der Migration und Integration ist in Österreich
angesichts der voraussehbar sinkenden Zahl an Erwerbstätigen und der
rückläufigen Geburtenzahl sowie Problemen im System sozialer Sicherung
über die bloße Debatte um Zuwanderungsquoten hinaus grundsätzlich
zu führen. Dazu verpflichtet uns die lange Tradition der Aufnahme von
Flüchtlingen und Gastarbeitern und die Erfahrungen mit deren erfolgreicher
Integration. Außerdem wäre geschichtlich gesehen eine österreichische
Kultur ohne Zuwanderern aus anderen Kulturen undenkbar.
Anzustreben ist eine umfassende Regelung der Zuwanderung und Integration,
die nicht nur auf demographische Entwicklungen antwortet oder allein nationale
Interessen des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft berücksichtigt (z.B.
Mangel an Schlüsselarbeitskräften), sondern die Grundlagen für
ein dauerhaftes Zusammenleben in kultureller Vielfalt schafft.
Die Katholische Aktion fordert deshalb
Kath. Aktion OÖ
ruft zur Beteiligung an Nationalratswahl auf
19. 11. 2002
Die Katholische Aktion Oberösterreich (KA) appelliert an
alle Wähler/innen, bei der Nationalratswahl am 24. November von ihrem
Wahlrecht Gebrauch zu machen. "Wählen gehen heißt, vom wichtigen
demokratischen Grundrecht der Mitbestimmung Gebrauch zu machen", betont
KA-Präsidentin Margit Hauft. Angesichts einer Vielzahl von Entscheidungen,
die auch in der nächsten Legislaturperiode "jede/n von uns berühren
werden" dürfe man dieser Wahl nicht gleichgültig gegenüberstehen.
Laut Hauft zeige jede einzelne Stimme von "Verantwortung für das
Wohl und die Zukunft unseres Landes und der darin lebenden Menschen".
Aus Protest auf eine Beteiligung an der Wahl zu verzichten sei ein "schlechter
Weg, um seine abweichende Meinung kundzutun".
Margit Hauft erneut zur KA-Präsidentin
gewählt
14. 11. 2002
Die Katholische Aktion Oberösterreich hat beim Diözesanausschuss
am 13. November 2002 in Linz eine neue Leitung gewählt. Die Welserin Margit
Hauft, die bereits seit 1998 ehrenamtlich als Präsidentin an der Spitze der
KA tätig ist, wurde dabei in ihrer Funktion bestätigt. Als Vizepräsidenten
arbeiten künftig die Lehrerin Ursula Steiner aus Linz und der Windischgarstener
Musikschullehrer DI Bernhard Steiner bei der größten Laienorganisation der
katholischen Kirche mit.
"Die Katholische Aktion ist eine anziehende und einladende Organisation,
in der die unterschiedlichsten Menschen einander auf dem je eigenen Lebensweg
begleiten. Sie ist dort spürbar, wo die Menschen leben, und es geht ihr darum,
Kirche als lebendig und Heimat gebend erfahrbar zu machen", begründet
Margit Hauft ihre Motivation, erneut als Präsidentin zur Verfügung zu stehen.
Die verstärkte Ermutigung zum Laienengagement und die weitere Mitgestaltung
an pastoralen Konzepten und Plänen in der Diözese Linz sei für sie ein großer
Ansporn. Daneben wolle sie als KA-Präsidentin auch künftig zu wirtschaftlichen,
sozialen, kulturellen und politischen Fragen im Sinne des Evangeliums Stellung
beziehen und für eine menschenfreundlichere und gerechtere Welt eintreten,
kündigte Hauft an.
Als weitere Mitglieder des Präsidiums wurden Maria Dürnberger (Kath. Frauenbewegung),
Ferdinand Aichinger (Kath. Männerbewegung), Mag. Ursula Schmidinger (Kath.
Jugend), Heinrich Brandstetter (Kath. Jungschar), Mag. Heinz Mittermayr (Kath.
ArbeitnehmerInnenbewegung), Dr. Franz Rohrhofer (OÖ.Journalistenforum), Dr.
Karl Staßer (Kath. Familienverband) und Markus Hager gewählt.
Leitsätze für die Arbeit der Katholischen Aktion beschlossen
Neben der Neuwahl des Präsidiums wurden vom Diözesanausschuss auch "Leitsätze"
beschlossen, auf deren Grundlage die Katholische Aktion Oberösterreich in
Zukunft ihr Auftreten in einer veränderten Situation von Gesellschaft und
Kirche gestalten will. Demnach wird es weiterhin Ziel der KA sein, "offene,
einladende und zeichenhaft wirkende christliche Gemeinschaften zu bilden".
Betont wird in gleicher Weise der Entschluss zum gesellschaftspolitschem Engagement
auf der Grundlage der Katholischen Soziallehre. Ausdrücklich als "wichtige
Anliegen" werden "das Abbauen von Grenzen sowie der Verständigung
der Völker und Religionen" genannt. Die Katholische Aktion, die sich
als "lebendiges und aktives Netzwerk" sieht, will auch künftig in
"kritischer Loyalität zur Kirchenleitung" tätig sein.
Katholische Aktion OÖ:
"Unterschriften haben kein Ablaufdatum"
26. 9. 2002
Zur Frage, ob ein Volksbegehren künftig auch über das Ende einer
Legislaturperiode hinaus im Parlament behandelt werden soll, kommen klare
Worte von der Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich, Margit Hauft:
"Unterschriften haben kein Ablaufdatum".
Hauft sieht ein "Manko" in der derzeitigen Gesetzeslage, wenn mit
der Neuwahl des Nationalrates die von "mehreren hunderttausend Menschen"
in einem Volksbegehren unterstützten Anliegen "abgewürgt" werden.
Damit werde "dem Instrument Volksbegehren kein guter Dienst erwiesen",
so Hauft, "weil viele Menschen das Gefühl bekommen, sich umsonst zu einer
ihnen wichtigen Sache zu Wort gemeldet zu haben und so die Motivation zur
direkten Demokratie weiter sinkt!"
Die Katholische Aktion Oberösterreich tritt deshalb für eine Gesetzesänderung
ein, damit künftig kein Volksbegehren am Ende einer Legislaturperiode gegenstandslos
wird.
Erklärung des Präsidiums der Katholischen Aktion Oberösterreich
zur "Priesterinnenweihe"
25.6. 2002
Das Präsidium der Katholischen Aktion Oberösterreich spricht
sich anlässlich der geplanten "Priesterinnenweihe" für eine grundlegende
innerkirchliche Diskussion über die Ämter in der Katholischen Kirche und die
dafür geltenden Zugangsbedingungen aus.
Der KA ist bewusst, dass die Weihe von Frauen zu röm.-katholischen Priesterinnen
gemäß den derzeit geltenden kirchenrechtlichen Bestimmungen ungültig ist,
trotzdem muss innerhalb der Kirche die Diskussion über Weiheämter für Frauen
intensiviert werden. Dabei ist es notwendig, den theologischen Grundsatz der
gleichen Würde von Mann und Frau auch konsequent in der kirchlichen Ämterfrage
anzuwenden.
Es ist mit Dankbarkeit anzunehmen und als Chance zu sehen, dass sich Frauen
und Männer gleichermaßen berufen fühlen, inspiriert vom Evangelium vielfältige
Dienste in der Kirche zu übernehmen. Unverständlich ist vielen Gläubigen deshalb,
warum die in der Gesellschaft geforderte und geschätzte Gleichstellung von
Frauen und Männern in Hinblick auf kirchliche Ämter keine Gültigkeit haben
soll.
Die Ausweitung der Übertragung von pastoralen Dienstämtern auf Frauen hin
sehen wir im Sinne von Papst Johannes XXIII. als ein Erkennen der "Zeichen
der Zeit", zumal sich darin für die Kirche auch eine Chance zu mehr Glaubwürdigkeit
ergibt. Im Bemühen, die "Menschen von heute mit ihrer Freude und Hoffnung,
Trauer und Angst" (vgl. 2. Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution)
seelsorglich zu begleiten, wird es unumgänglich sein, mutig neue Wege zu beschreiten.
Als wichtiger erster Schritt soll deshalb die Diakonats-Weihe von Frauen vorangetrieben
werden.
Kirchenrechtliche Regelungen bedürfen einer dauernden Überprüfung auf aktuelle
Erfordernisse und Entwicklungen hin. Die Katholische Aktion Oberösterreich
plädiert deshalb auch in der Frage der kirchenrechtlichen Bestimmungen über
die Weiheämter für einen Weg des ehrlichen Dialogs mit der Kirchenleitung.
Kath. Aktion OÖ: Abfangjäger-Ankauf notwendig?
28. 5. 2002
"Es scheint, als ob sich die Regierung derzeit mit allen
Mitteln bemüht, in der Abfangjäger-Frage die Stimme der österreichischen Bevölkerung
zu überhören", beklagt Margit Hauft. Die Präsidentin der Katholischen
Aktion Oberösterreich zeigt sich damit enttäuscht über die jüngste "offensichtlich
strategische Entscheidung", die Eintragungswoche für das Volksbegehren
gegen den geplanten Abfangjäger-Ankauf mitten in der Sommer-Urlaubszeit anzusetzen.
Viele Menschen hätten damit keine Möglichkeit zum Unterschreiben und das wichtige
demokratische Mittel eines Volksbegehrens würde einmal mehr zum Spielball
der Politik.
Generell sei es laut Hauft für viele in unserem Land unverständlich, warum
in Zeiten, in denen an allen Ecken und Enden gespart werden müsse, teure Rüstungsinvestitionen
getätigt werden sollen. Die oberösterreichische KA-Präsidentin appelliert
daher an die politischen Verantwortungsträger/innen, die Meinungen und Standpunkte
der Bevölkerung zu hören und ernst zu nehmen.
Katholische Aktion
OÖ fordert Verankerung der Sozialstaatlichkeit in der Verfassung
20. 3. 2002
"Warum sollte Österreich nicht schaffen, was bereits
13 von 15 Staaten der Europäischen Union gelungen ist?" Diese Frage stellt
Margit Hauft, die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich, in Anspielung
auf Verfassungsbestimmungen zur sozialen Sicherheit in vielen europäischen
Ländern. "Angesichts dessen, dass auch in unserem Land von allen politischen
Seiten immer wieder ein Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit geäußert wird,
ist es eigentlich verwunderlich, dass in der österreichischen Verfassung die
Sozialstaatlichkeit noch immer nicht verankert ist", meint Hauft.
In der Auseinandersetzung mit den im Sozialstaats-Volksbegehren formulierten
Anliegen werde gerade jetzt deutlich, dass die soziale Sicherheit den Menschen
in unserem Land ein großes Bedürfnis sei. Deshalb müsse es erklärtes Ziel
der Politik sein, Werte wie Gerechtigkeit und Solidarität nicht nur rhetorisch
am Leben zu erhalten, sondern konsequent an deren Umsetzung zu arbeiten. In
diesem Sinne sei es höchst an der Zeit, beispielsweise durch eine obligatorische
Sozialverträglichkeitsprüfung einen neuen Maßstab in der Gesetzgebung einzuführen.
Die Katholische Aktion sieht einen wesentlichen Auftrag darin, jene Anstrengungen
zu unterstützen, die zur sozialen Sicherheit und zur Chancengleichheit für
alle Menschen in unserem Land beitragen können. Die oberösterreichische KA-Präsidentin
verweist darauf, dass die Forderungen des Volksbegehrens nach einer gesetzlichen
Absicherung gegenüber Lebensrisiken von verschiedenen kirchlichen Initiativen
seit jeher erhoben wurden und auch im aktuellen Diskussionsprozess zur Erstellung
eines Ökumenischen Sozialwortes immer wieder genannt werden.
Kath. Aktion OÖ plädiert für parteiunabhängige Sozialstaatsdebatte
Kritik sowohl an den Regierungsparteien als auch an der Opposition
kommt von der Katholischen Aktion Oberösterreich im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen
rund um das Sozialstaatsvolksbegehren. Das Volksbegehren werde von beiden
Seiten "parteipolitisch ausgeschlachtet", ärgert sich Präsidentin
Margit Hauft. "Die Sorgen und Nöte der Menschen werden damit zugunsten
parteipolitischen Kalküls in den Hintergrund gedrängt".
Weder die Vereinnahmung des Volksbegehrens durch die Opposition noch der Versuch
von ÖVP und FPÖ, es als Regierungskritik abzuschmettern, sei in der Diskussion
über den Sozialstaat dienlich. "Dies führt dazu, dass vielfach auch in
der Bevölkerung die Debatte um soziale Sicherheit dort endet, wo die Parteizugehörigkeit
anfängt", ist Hauft überzeugt. Damit würde jedoch eine Chance verpasst,
auf breiter gesellschaftlicher Basis über die Weiterentwicklung des Sozialstaates
zu diskutieren. Die im Sozialstaats-Volksbegehren formulierten Anliegen würden
mehr Aufmerksamkeit verdienen, weil darin die Absicherung gegen Lebensrisiken
thematisiert und somit ein grundlegendes Bedürfnis der Bevölkerung aufgegriffen
werde.
Arbeitsgemeinschaft Christ und Wirtschaft
unterstützt die Anliegen des Sozialstaats-Volksbegehrens
20. 3. 2002
Die Arbeitsgemeinschaft "Christ und Wirtschaft" (CuW)
der Katholischen Aktion Oberösterreich sieht im Volksbegehren "Sozialstaat
Österreich" eine Chance, die soziale Sicherheit zu einem wesentlichen
Maßstab für Gesetzgebung und Vollziehung zu machen. Der Vorsitzende von CuW,
Dir. Gerhard Greiner, betont, er sehe im Sozialstaat "eine unverzichtbare
Voraussetzung für unsere demokratische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung."
Auch in der Wirtschaft müsse eine "Sprache der Solidarität" gesprochen
werden, wobei es "nicht genügt, nur die Vokabeln dafür auswendig zu lernen",
meint Greiner. Die Arbeitsgemeinschaft CuW appelliert deshalb an alle politischen
und gesellschaftlichen Kräfte, verstärkt daran zu arbeiten, dass alle in Österreich
lebenden Menschen ihren Platz an einem "Tisch der sozialen Gerechtigkeit"
finden. "Wenn mit dem Ziel des Volksbegehrens, nämlich die Sozialstaatlichkeit
in der österreichischen Verfassung zu verankern, ein Beitrag geleistet wird,
um die soziale Absicherung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft zu
gewährleisten, so dient dies letztlich auch der Wirtschaft", gibt sich
der CuW-Vorsitzende überzeugt.
Arbeitsgemeinschaft Christ und Wirtschaft
Katholische Aktion OÖ: "Therapeutisches Klonen ist gegen die Menschenwürde"
28. 2. 2002
Als "menschenunwürdige und beängstigende Entwicklung"
bezeichnet die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft die zuletzt
erfolgte Legalisierung des therapeutischen Klonens von menschlichen Embryonen
in England. "Damit wird jetzt endgültig eine ethische Grenze überschritten",
warnt Hauft. Dem von einigen Wissenschaftern angestrebten Ziel, menschliche
Embryos künstlich zu erzeugen, um Gewebe und Organe für andere Menschen zu
züchten, müsse "mit Vehemenz entgegengetreten" werden. "Darüber
hinaus ist es auch unabhängig von der Frage des Klonens nicht zu rechtfertigen,
dass Embryos, die sich als Menschen entwickeln, getötet werden, um Stammzellen
für die Forschung zu gewinnen.", sagt Hauft. Die KA-Präsidentin spricht
sich damit eindeutig gegen jede Form der Stammzellenforschung aus, die eine
Vernichtung von menschlichen Embryonen einschließt.
Die Katholische Aktion plädiert für einen "wissenschaftlichen Fortschritt
nach menschlichem Maß", der dem Wohl aller Menschen dient. Das gilt im
Besonderen für die Stammzellenforschung, die "im Einklang mit der Menschenwürde
erfolgen muss". In diesem Sinn gilt es, ethisch unbedenkliche Alternativen
zur verbrauchenden Embryonenforschung zu fördern, wie beispielsweise die Forschung
mit Stammzellen aus erwachsenem Gewebe (adulte Stammzellen) oder aus Nabelschnur-Blutzellen.
Der biomedizinische Fortschritt, der zahlreiche bislang unheilbar erscheinende
Krankheiten therapierbar erscheinen lässt, würde damit nach Ansicht der KA-Präsidentin
Hauft keineswegs blockiert, sondern auf "ethische Bahnen" zurückgeführt.
Katholische Aktion trauert
um Erzbischof Alois Wagner
26. 2. 2002
Die Katholische Aktion Oberösterreich (KA) trauert um Erzbischof
Alois Wagner. "Mit ihm verliert die österreichische Kirche einen Menschen,
der glaubwürdig und mit großem Engagement für eine gerechtere Welt eingetreten
ist." Mit diesen Worten würdigt die oberösterreichische KA-Präsidentin
Margit Hauft den früheren Weihbischof, der im Besonderen auch die entwicklungspolitischen
Aktivitäten der Katholischen Aktion unterstützt und gefördert hat. "Er
hat den Anliegen der Dreikönigsaktion, des Familienfasttages oder der Aktion
Bruder in Not / Sei so frei immer wieder seine Stimme geliehen
und zur Solidarität mit benachteiligten Menschen in aller Welt aufgerufen.
Nicht zuletzt dank seiner Unterstützung war es 1968 einigen Einrichtungen
der Katholischen Aktion möglich, den Österreichischen Entwicklungsdienst zu
gründen", so Hauft.
Die KA-Präsidentin verweist darauf, dass Erzbischof Wagner die Laien in der
Kirche nicht bloß als willige Helfer/innen gesehen hat, sondern dass er sie
immer wieder ermuntert hat, Verantwortung in den pastoralen Wirkungsbereichen
zu übernehmen. "Darüber hinaus war es der Einsatz Wagners für eine weltweite
Gemeinschaft ohne Grenzen, der beispielgebend für viele Katholik/innen war"
betont Hauft. In diesem Sinn sieht es auch die Katholische Aktion als Vermächtnis
des Weltbürgers Alois Wagner an, besonders dann die Stimme zu erheben, wenn
kleinbürgerliche Engstirnigkeit die Sicht auf große Zusammenhänge zu verstellen
droht.
Katholische Aktion OÖ plant Kooperation mit tschechischen
Anti-Atom-Aktivist/innen.
5. 2. 2002
Bei einem Kontaktgespräch zwischen Vertreter/innen der Kath.
Aktion OÖ und der tschechischen Initiative "Südböhmische Mütter gegen
Atomgefahr" am 4. Februar in Krumau wurden Kooperationsmöglichkeiten
im Einsatz gegen das das AKW Temelin erörtert.
Dana Kuchtova, seit mehr als 10 Jahren in der tschechischen Anti-Atom-Bewegung
aktiv und Margit Hauft, Präsidentin der Kath. Aktion OÖ, stellten übereinstimmend
fest, dass nach den Auseinandersetzungen in den vergangenen Wochen nun versucht
werden müsse, die nachbarschaftlichen Beziehungen zu verbessern. "Grenzüberschreitende
Probleme können nur miteinander, nicht gegeneinander gelöst werden",
so Hauft.
Noch im Frühjahr 2002 soll eine Veranstaltung stattfinden, wo Vertreter/innen
der Kath. Kirche in beiden Ländern über eine gemeinsame Vorgehensweise beraten
werden.
Katholische Aktion Linz will AKW-Widerstand
in Tschechien stärken
17. 1. 2002
"Bedenkliche Parallelen" sieht die Präsidentin der
Katholischen Aktion Oberösterreich, Margit Hauft, "wie derzeit sowohl
in Österreich als auch in Tschechien gegen das jeweilige Nachbarland Stimmung
gemacht wird". Bezugnehmend auf die verbalen Auseinandersetzungen rund
um das so genannte Anti-Temelin-Volksbegehren erklärte Hauft, ein Gegeneinander
könne keinen wirksamen Beitrag leisten, um grenzüberschreitende Probleme zu
lösen.
Die KA-Präsidentin kündigte an, in nächster Zeit verstärkt das Gespräch mit
südböhmischen Anti-AKW-Aktivist/inn/en zu suchen. Die Katholische Aktion wolle
mithelfen, in Tschechien selbst den Widerstand gegen Temelin zu stärken. Gerade
jetzt vor den tschechischen Parlamentswahlen sei es notwendig, nicht durch
Drohungen von außen einer "Jetzt-erst-Recht-Mentalität" Vorschub
zu leisten, sondern "in einem Miteinander die Anti-Atom-Kräfte zu bündeln".
Hauft sprach sich erneut dafür aus, generell auf europäischer Ebene Ausstiegsszenarien
hinsichtlich der Nutzung der Kernenergie zu verhandeln.
Katholische Aktion OÖ kritisiert unzureichende Information
bei der Bewerbung des Anti-Temelin-Volksbegehrens
11. 1. 2002
"Viele Menschen sind über den Inhalt des sogenannten Anti-Temelin-Volksbegehrens
nicht ausreichend informiert." Zu diesem Schluss kommt die Präsidentin
der Katholischen Aktion Oberösterreich, nachdem sie im Rahmen der Initiative
"Christsein ist grenzenlos" in den vergangenen Tagen zahlreiche
Gespräche mit besorgten Oberösterreicher/innen geführt und an einem Internet-Chat
teilgenommen hat. Aus Bewerbungs-Slogans wie "Ja zum Leben" gehe
nicht hervor, dass beim Volksbegehren eigentlich die Verhinderung des tschechischen
EU-Beitritts im Vordergrund stehe. "Das Volksbegehren hat also keinerlei
Auswirkungen auf die Sicherheit von Temelin, wenn Tschechien nicht EU-Mitglied
ist", so Hauft. Gerade über diese Tatsache müsse jedoch auch informiert
werden, um nicht falsche Erwartungen zu wecken.
Hauft kritisierte, dass selbst in der neuesten Werbebroschüre für das Volksbegehren
der Wortlaut nicht abgedruckt ist, was jedoch für die Meinungsbildung in der
Bevölkerung außerordentlich wichtig wäre.
Erklärung des Präsidiums der Katholischen Aktion der Diözese
Linz zur Erweiterung der EU und gegen eine Veto- und Ausgrenzungspolitik in
Zusammenhang mit dem AKW Temelin
8. 1. 2002
Die Katholische Aktion (KA) der Diözese Linz appelliert an die
politischen Kräfte in unserem Land, alle Anstrengungen zu unternehmen, um
im Dialog mit den Temelin-Betreibern glaubwürdig die Sorgen der Bevölkerung
zu vertreten und größtmögliche Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur Stilllegung
des AKW einzufordern.
Entschieden verwehrt sich die KA jedoch gegen jene Strategie, mit der versucht
wird, eine Zustimmung zur EU-Erweiterung von der Nicht-Inbetriebnahme des
AKW Temelin abhängig zu machen und diese Linie durch ein Volksbegehren bekräftigen
zu lassen. Es ist zu befürchten, dass eine Veto-Drohung und harte Töne die
Gesprächsbasis zwischen den Nachbarstaaten Österreich und Tschechien und damit
die Erfolgschancen für einen Atom-Ausstieg gefährden. Generell tritt die KA
für einen europaweiten Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie ein.
Das große und unterstützenswerte Ziel einer politischen Einigung Europas darf
nicht zugunsten "politischen Kleingeldes" aufs Spiel gesetzt
werden. Es ist niemandem geholfen, wenn der EU-Beitritt Tschechiens auf Jahre
verzögert wird, jedoch Temelin erst recht ans Netz geht. Aus Sicht der KA
ist es deshalb nicht vertretbar, das Problem Temelin mit der Frage der EU-Erweiterung
in Verbindung zu bringen.
Katholische Aktion OÖ kritisiert
Veto-Politik
18. 12. 2001
Für eine konstruktivere Debatte zur EU-Erweiterung spricht sich
die Katholische Aktion der Diözese Linz aus. Es sei nicht angebracht, angesichts
der Bedeutung, die der gemeinsamen Zukunft Europas zukommen wird, im Rahmen
der Verhandlungen mit den Beitrittskanditaten Barrieren aufzubauen. Gerade
in Bezug auf die Auseinandersetzungen zum Thema Temelin werde sichtbar, welcher
Stellenwert der Erweiterung beigemessen wird.
Die oberösterreichische KA-Präsidentin Margit Hauft kritisierte in diesem
Zusammenhang das geplante Volksbegehren der FPÖ, weil dieses "das AKW
Temelin weder verhindern noch sicherer machen kann".
"Es ist zu hoffen", so Hauft, "dass die Veto-Drohungen nicht
zu einer Jetzt-erst-recht-Mentalität bei tschechischen Politikern
führen", weil dadurch ein Ausstieg immer unwahrscheinlicher würde. In
der Katholischen Aktion gibt man sich überzeugt, dass sich komplexe Probleme
wie jenes der Atomenergie in einem gemeinsamen Europa leichter lösen lassen
als über verhärtete Staatsgrenzen hinweg.
Margit Hauft sieht in der EU-Erweiterung zugleich einen wichtigen Impuls für
die Begegnung der christlichen Kirchen. Auch auf diesem Hintergrund müsse
"die Stimme für die Erweiterung und gegen die Vetopolitik" erhoben
werden.
Christsein ist grenzenlos
7 Gute Gründe für die Erweiterung der EU
und gegen Veto- und Ausgrenzungspolitik
Eine Initiative der Katholischen Aktion Österreich
"Wer nicht engherzig auf die EU-Erweiterung zugeht, der nützt dem
gemeinsamen Frieden in Europa und letztlich auch dem eigenen Land." (Kardinal
Franz König)
2002 wird ein entscheidendes Jahr für Europa. Die Chancen
stehen gut, dass die Verhandlungen mit den EU-Beitrittskandidaten zu einem
positiven Abschluss kommen. 2004 könnte es zu einer EU kommen, die mit
beiden "Lungenflügeln" - Ost und West - atmet.
Auch ernst zu nehmende Probleme wie das Kernkraftwerk Temelin sollten die
gemeinsame Zukunft Europas nicht behindern.
1.) Mehr Zusammenarbeit
Klar ist: Hohe Sicherheitsstandards und Ausstiegszenarien hinsichtlich der
Kernenergie sind notwendig. Ein Anti-Temelin-Volksbegehren kann ein AKW jedoch
weder verhindern noch sicherer machen. Komplexe Umweltprobleme lassen sich
in einem gemeinsamen Europa leichter lösen.
2.) Mehr Frieden
Die EU ist der beste Garant für das Andauern der Friedensperiode in ihrem
Einflussbereich. Diese Friedenszone wird auf Länder ausgedehnt, von denen
Österreich noch vor kurzem durch einen Eisernen Vorhang getrennt war.
Die Erweiterung erhöht auch die sicherheitspolitische Bedeutung Europas
in der Welt.
3.) Mehr Demokratie
Die EU besteht aus gefestigten Demokratien. Die Einbindung der Reformstaaten
Ost- und Mitteleuropas wird die demokratische Kultur europaweit stärken
und die politische Stabilität auf dem Kontinent erhöhen.
4.) Mehr Wohlstand
Die EU-Erweiterung wird ein solides Wirtschaftswachstum mit sich bringen -
für die Kandidatenländer ebenso wie für die Mitgliedsstaaten.
Durch seine Lage im Herzen Europas wird Österreich besonders profitieren.
5.) Mehr soziale Sicherheit
Langfristig wird das jetzt noch hohe Wohlstandsgefälle in Europa einer
hohen Lebensqualität für alle Europäer/-innen weichen. Das
wird das Ringen um ein einheitliches Mindestmaß an sozialer Absicherung
im Fall von Krankheit, Unfall, Alter, Arbeitslosigkeit und Armut erleichtern.
6.) Mehr Kultur
Mit den meisten der jetzigen Beitrittskandidaten verbindet Österreich
eine über Jahrhunderte gewachsene gemeinsame Kultur. Die EU-Erweiterung
überbrückt die Kluft, die die Zeit des Kommunismus geschaffen hat.
Kulturelle Vielfalt ist keine Bedrohung, sondern Bereicherung.
7.) Mehr Ökumene
Die EU-Erweiterung ist ein wichtiger Impuls für die Begegnung der christlichen
Kirchen. Wie die innere Trennung der Konfessionen widerspricht auch ihre äußerliche
dem Kern der Frohbotschaft.
Christsein ist grenzenlos!
Kath. Aktion OÖ äußert erneut Besorgnis über Afghanistan-Krieg
9. 11. 2001
"Es scheint, als ob sich die Welt mühelos auf zigtausende
Opfer im Afghanistan-Krieg einstellt." Mit diesen Worten äußerte die
Präsidentin der Kath. Aktion Oberösterreich, Margit Hauft, erneut ihre Besorgnis
über die andauernden Kriegshandlungen.
Wenn einerseits Politiker mit einem Hinweis auf Gerechtigkeit militärische
Angriffe auf das Taliban-Regime rechtfertigen, so stellt sich laut Hauft auch
andererseits die Frage, mit welcher Begründung unschuldige Menschen in die
Flucht getrieben werden dürfen. Gerade angesichts des bevorstehenden Winters
müssten entschiedene Anstrengungen unternommen werden, um eine wirksame Antwort
auf die humanitäre Katastrophe zu finden. Im Wissen, dass der Krieg Ursache
für viel Leid sei, müsse alles unternommen werden, um diese Ursache zu beseitigen,
eine ledigliche "kosmetische Zudeckung der Auswirkungen mit Lebensmittelpaketen"
sei zu wenig und nicht zielführend.
An die österreichische Bundesregierung richtet die Kath. Aktion OÖ den Appell,
in diesem Sinne auf internationaler Ebene verstärkt friedenspolitisch aktiv
zu werden.
Katholische Aktion OÖ für
"Sozialstaat Österreich"
3. 10. 2001
Die Katholische Aktion OÖ begrüßt die Initiierung des Volksbegehrens
"Sozialstaat Österreich". "Wir befürworten alle Anstrengungen,
die zur sozialen Sicherheit und zur Chancengleichheit für die Menschen in
unserem Land beitragen können", betonte die oberösterreichische KA-Präsidentin
Margit Hauft. Die soziale Sicherheit müsse als Maßstab für die Gesetzgebung
und Vollziehung gelten, eine Sozialverträglichkeitsprüfung wäre ein wichtiger
Schritt in diese Richtung, so Hauft.
Die KA sehe eine besonderen Auftrag darin, verstärkt dafür einzutreten, dass
die soziale Absicherung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft nicht
wirtschaftlichen Zwängen geopfert werde. Wenn es nun die Chance gäbe, einen
"gesetzlichen Schutz vor Armut" in der österreichischen Verfassung
zu verankern, so sollte diese unbedingt genutzt werden. Mit Bezugnahme auf
den Sozialbericht der christlichen Kirchen, der jüngst der Öffentlichkeit
vorgestellt wurde, wies Hauft darauf hin, dass die Sorgen und Nöte der Menschen
ernst genommen werden müssen, diese würden eine Verpflichtung zum Handeln
beinhalten - gleichermaßen für die Verantwortlichen in Politik, Gesellschaft
und Kirche. "Solidarität darf nicht zu einem Lippenbekenntnis verkümmern",
warnte Hauft.
USA-Terror: Katholische Aktion Linz
warnt vor Eskalation der Gewalt
13. 9. 2001
Die Katholische Aktion der Diözese Linz appellierte in einem
Brief an die Botschaft der USA in Wien, nach den verheerenden Terroranschlägen
die nächsten Schritte in großer Verantwortung zu setzen. Die oberösterreichische
KA-Präsidentin Margit Hauft drückte in dem Schreiben an den Geschäftsführer
Daniel Weygandt ihre Betroffenheit über die Vorkommnisse und ihr Mitgefühl
für die Opfer und deren Angehörigen aus. Sie hoffe, so Hauft gleichzeitig,
"dass die USA ihrerseits nun nicht zur weiteren Steigerung der Spirale
der Gewalt und des Terrors beitragen". In der Katholischen Aktion zeigt
man sich beunruhigt über die aktuellen Entwicklungen und den immer lauter
werdenden Ruf nach massiver Vergeltung.
"Es wird notwendig sein, in Besonnenheit die Ursachen des Hasses zu erforschen
und auf internationaler Ebene an deren Überwindung zu arbeiten. Mit militärischen
Maßnahmen besteht andernfalls die Gefahr, eine weitere Eskalation herbeizuführen."
Die Linzer KA-Präsidentin betonte auch, dass Österreich als neutrales Land
in besonderem Maße gefordert sei, das Friedensengagement zu verstärken.
Katholische Aktion Oberösterreichs kritisiert geplante Einschränkungen
bei der Familienzusammenführung
9. 8. 2001
"Das Recht, mit der eigenen Familie zusammenzuleben, gehört
zu den Grundrechten jedes Menschen". Mit diesen Worten wandte sich die
Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreichs, Margit Hauft, in einer
ersten Stellungnahme entschieden gegen die angekündigten Pläne, die Zuwanderung
nach Österreich vor allem zu Lasten der Familienzusammenführung weiter einzuschränken.
Sie weist darauf hin, dass das Recht auf familiäres Zusammenleben keine Frage
der Nationalität sein dürfe.
Enttäuscht zeigte sich die KA-Präsidentin, dass gerade die Bundesregierung,
die vorgibt, sich für Familien stark zu machen, nicht ernsthaft überlegt,
die Familienzusammenführung überhaupt aus der Zuwanderungsquote herauszunehmen,
wie dies in allen anderen EU-Ländern der Fall ist. Es sei inhuman, angesichts
der mehr als 11.000 wartenden Angehörigen lediglich über wirtschaftliche Interessen
nachzudenken und dabei zu vergessen, welches Leid Menschen zugefügt wird,
die jahrelang von ihren Familien getrennt leben müssen. In der Katholischen
Aktion ist man überzeugt, dass es auch aus integrationspolitischer Sicht notwendig
ist, legal in Österreich lebenden und arbeitenden Menschen ihre Familien nicht
vorzuenthalten.
Kath. Aktion fordert offenen
Dialog über Homosexualität
18. 7. 2001
"Es ist notwendig, das Thema Homosexualität
gesellschaftlich und innerkirchlich zu enttabuisieren." Dafür spricht
sich die Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) der Diözese Linz, Margit
Hauft, aus. Es gäbe in der Kirche schon einige begrüßenswerte Ansätze, Menschen
mit gleichgeschlechtlicher Orientierung "mit Achtung und Takt zu begegnen",
wie dies auch von Papst Johannes Paul II. im Weltkatechismus gefordert wird,
dennoch, so Hauft "muss verstärkt an einer Anerkennung gleichgeschlechtlich
orientierter Menschen in Kirche und Gesellschaft gearbeitet werden."
Die KA-Präsidentin sieht eine wichtige Aufgabe der Kirche darin, intensiv
und nachhaltig dafür einzutreten, dass die derzeitigen gesellschaftlichen
und politischen Anstrengungen zur Integration von homosexuellen Mitmenschen
aufgegriffen und unterstützt werden. In der Seelsorge müsse darauf geachtet
werden, dass gleichgeschlechtlich orientierte Frauen und Männer ohne Vorbehalte
zum Mitleben und Mitfeiern in der Kirche eingeladen werden.
Laut Hauft dürfe "die kirchliche Werthaltung der Solidarität nicht vor
Menschen Halt machen, die aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung Vorurteilen
und Diskriminierungen ausgesetzt sind."
Die Katholische Aktion
mit ihren Gliederungen
sehe ich als unverzichtbaren
Lungenflügel der Kirche
Dr. Bert Brandstetter, Präsident