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Oberösterreich
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• Neuer Geistl. Assistent
für das Forum Christ und Wirtschaft
• "Brot statt Böller"
• Neue Vorsitzende für die KAB OÖ
Neuer
Geistl. Assistent im Forum Christ und Wirtschaft
1. Jänner 2006
Am 1. Jänner 2006 übernahm Univ.-Prof. Mag. Dr. Ferdinand Reisinger CanReg nach Beauftragung durch Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz die Aufgabe des Geistl. Assistenten im Forum Christ und Wirtschaft (CuW) der Kath. Aktion OÖ. Er löst in dieser Funktion Prälat Wilhelm Neuwirth ab, der als Probst des Stiftes St. Florian über 2 Jahrzehnte hinweg gemeinsam mit der CuW-Leitung "Motor" im Kontakt Kirche-Wirtschaft war.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Ferdinand Reisinger CanReg
Dr. Reisinger gehört als Stiftsdechant ebenfalls dem Stift St. Florian an. Er ist als Professor für Gesellschaftslehre und Pastoralsoziologie an der Kath. Theolog. Privatuniversität in Linz tätig und hat auch bisher bereits in der CuW-Leitung mitgearbeitet.
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Katholische
Jugend wirbt wieder für "Brot statt Böller" zum Jahreswechsel
Silvesternacht 2005/2006
Mit ihrer traditionellen Silvesteraktion "Brot statt Böller"
lädt die Katholische Jugend (KJ) der Diözese Linz auch
heuer wieder zum Verzicht auf Silvester-Kracher und Feuerwerkskörper
und zum Spenden des eingesparten Geldes für einen guten Zweck. Die Spenden
für "Brot statt Böller" kommen heuer Bildungsprojekten
in Bolivien und Tansanien zu Gute.
Bei den diesjährigen Hilfsprojekten wird afrikanischen Jugendlichen eine Lehrstelle gegeben: Bei einem Ausbildungsprojekt in Kayanga(Tansanien) werden Arbeit suchende Jugendliche im T-Shirt-Druck ausgebildet, um später selbständig damit Geld verdienen zu können. Der in Tansanien lebende frühere Marchtrenker Kaplan und geistliche Assistent der Katholischen Arbeiterjugend, Hans Humer, gewährleistet die bestmögliche Verwendung der Spendengelder.
Weiters werden bolivianische Familien in Not unterstützt:
Vor fünf Jahren erlebte die Gmundner Theologiestudentin Anna Maria Marschner
bei einem mehrmonatigen Bolivien-Aufenthalt in einem Kinderdorf die Situation
armer Familien hautnah mit. Das von ihr initiierte Projekt in Santa Cruz (Bolivien)
unterstützt z.B. allein erziehende Mütter mit mehreren Kindern oder
Familien, in denen beide Elternteile arbeitslos sind. Durch langfristige Familienpatenschaften
und eine "Notschlafstelle" sowie Kurse in einem kleinen Ausbildungszentrum
für die betroffenen Frauen werde versucht, dem "Teufelskreis der
Armut" entgegenzuwirken und Schritte zu einem stabilen Familieneinkommen
zu
setzen.
Gewählt und
bestätigt:
Neue Vorsitzende für die Katholische
ArbeiterInnen Bewegung (KAB) OÖ
7.12.2005
Der Vorstand der KAB OÖ traf sich in Linz zur Neuwahl der Vorsitzenden und zur Beratung über aktuelle gesellschaftspolitische Themen.
Neuwahl der Vorsitzenden
Vier Personen wurden in die Diözesanleitung gewählt
und von Bischof Dr. Ludwig Schwarz in ihrer Funktion bestätigt:
Vorsitzende
- Reinhold Grausam aus Linz, Schichtarbeiter in der Voest (2. Periode)
- Annemarie Hudec, Pensionistin aus Enns
Stellvertretende Vorsitzende:
- Thomas Prjevara, Maschinenschlosser aus Steyr
- Margarete Hofstadler, Altenfachbetreuerin, Reichenau i. M.
Ihre Funktionsperiode dauert 3 Jahre.
Bischof Schwarz bestärkte in einem Gespräch KAB und Betriebsseelsorge
in ihrer Arbeit und betonte ihren wichtigen Anteil an der Seelsorge für
die Menschen.
Im Bild die gewählten Vorsitzenden der KAB OÖ,
v. l. n. r.:
Margarete Hofstadler, Annemarie Hudec, Reinhold Grausam und Thomas Prjevara
(Foto: KAB)
Gesellschaftspolitische Auseinandersetzung
Die KAB versteht es als ihre Aufgabe, kritisch die Konsequenzen gesellschaftspolitischer Tendenzen aufzuzeigen und fordert einmal mehr, den einzelnen Menschen in seiner Würde - unabhängig von seiner Leistung - in den Mittelpunkt zu stellen. Der wiedergewählte Vorsitzende Reinhold Grausam: Ein großes Anliegen ist mir der arbeitsfreie Sonntagbzw. der 8. Dezember als freier Tag. Der Mensch braucht Unterbrechungen seiner Arbeitszeiten, in denen er zur Ruhe kommen und soziale Kontakte pflegen kann. Besonders Handelsangestellte und ihre Familien haben unter der zunehmenden Ausweitung der Öffnungszeiten zu leiden.
Weiters setzten sich die TeilnehmerInnen beim Vorstandstreffen
mit den Inhalten und Folgen der geplanten EU-Dienstleistungsrichtlinien auseinander.
Nach Ansicht der KAB setzt dieser Gesetzesvorschlag um des freien Handels
willenden sozialen Frieden in Europa aufs Spiel und trägt zueiner massivenVerschlechterung
der Situation von ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen bei.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete dieschwierige Situation von Jugendlichen
in der Arbeitswelt. KAB, Betriebsseelsorge und KJ OÖ führen dazu
ein gemeinsames Projekt durch: stellenwert Jugend will Arbeit,
das bis Juni 2006 in verschiedenen Teilprojekten zur Veränderung der
Situation beitragenwill (siehe: www.stellenwert.at).
Rückfragen an:
Reinhard Gratzer, Organisationsreferent der KAB OÖ
Tel. 0676/8776/3631
Die Katholische Aktion
mit ihren Gliederungen
sehe ich als unverzichtbaren
Lungenflügel der Kirche
Dr. Bert Brandstetter, Präsident