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KA – Was ist das?

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Die Katholische Aktion (KA)

1. Geschichtliche Entwicklung der KA

1.1. Ursprünge

Als im 18. und 19. Jahrhundert in Mitteleuropa das Ansehen der Institution Kirche durch die Auswirkungen der Aufklärung , der Säkularisierung, der Französischen Revolution und durch einen kirchenfeindlichen Liberalismus schwer geschädigt wurde und sich immer mehr Menschen von der Kirche abwandten, konnte mit der bestehenden kirchlichen Struktur allein diese Krise nicht bewältigt werden.

Voneinander unabhängig bildeten sich in dieser Zeit in verschiedenen Ländern kleine Gruppen engagierter KatholikInnen (Priester und Laien), die alle versuchten, sich den Fragen der Zeit zu stellen und sich am Evangelium zu orientieren. Was in diesen Gruppen erarbeitet wurde, drang langsam in das Volk ein und wurde zum Ursprung der so genannten Katholischen Bewegung des 19. Jahrhunderts.

Als Papst Pius XI. sein Pontifikat antrat, war die KA bereits eine Weltbewegung geworden. Schon in seiner ersten Enzyklika rief Papst Pius XI. am 23. Dezember 1922 die ganze Welt zur "Katholischen Aktion auf, zur Mitarbeit am hierarchischen Apostolat der Kirche." Damit wurde die Katholische Aktion als offizielles Laienapostolat der Kirche, als ein eigenes Instrument, gleichsam als Rahmen und neue Organisation ins Leben gerufen.

1.2. Entwicklung der KA in Österreich

In Österreich wurde bereits bei einem Katholikentag im Jahre 1923 der Versuch unternommen, die Arbeit der vielen katholischen Vereine und Bewegungen zu koordinieren. Hierfür wurde für eine Arbeitsgemeinschaft der Diözesankatholikenorganisationen Österreichs eingerichtet.

1927 stand bei einem Delegiertentag die "Durchführung der Katholikenorganisation in Österreich im Sinne der Katholischen Aktion" am Programm. Noch im selben Jahr erließ die österreichische Bischofskonferenz Richtlinien für die KA.

Bischof Johannes Maria Gföllner errichtete 1929 in Linz als Organ der KA ein "Katholikensekretariat", das u.a. die zielbewusste Zusammenarbeit der zahlreichen katholischen Vereine in ihren Leitungen und in den "Ortsgruppen" gewährleisten sollte.

Wesentliche strukturelle Veränderungen bis auf die Pfarrebene gingen 1932 von Kardinal Theodor Innitzer aus, der für die KA ein neues System mit einer Gliederung nach "Naturständen" (Männer, Frauen, Jugend, Kinder) und nach pastoralen Schwerpunkten (Schule, Erziehung, Volksbildung, Kunst und Wissenschaft) schuf.

Im Jahr 1938 wurden die katholischen Organisationen fast zur Gänze aufgehoben, der Grundgedanke der KA blieb jedoch erhalten. In dieser Zeit reifte auch die Erkenntnis, dass die Katholische Aktion zur Durchsetzung ihrer Ideen eine eigene Organisation braucht.
So entschloss man sich im Jahr 1945, die Katholische Aktion in Österreich mit einer eigenen Organisation wieder aufzubauen.


1.3. Aussagen über die KA

II. Vatikanisches Konzil (1962-65)

Im Dekret über das Apostolat der Laien hat das II. Vatikanische Konzil seine Auffassung über die Katholische Aktion niedergelegt. In diesem Dekret wird die KA als einzige laienapostolische Bewegung konkret genannt. Dieses Dekret zeigt vier Merkmale auf, die für die KA vorhanden sein müssen:

Linzer Diözesansynode (1970-72)

Wie die Oberleitung der Hierarchie konkret zu verstehen ist, wurde für die Diözese Linz durch einen Beschluss der Diözesansynode konkret formuliert: "Die KA als offizielles Laienapostolat der Kirche steht letztlich unter der Leitung des Bischofs. Ihre Statuten und ihre gewählten Verantwortlichen bedürfen seiner Bestätigung. Über die Tätigkeit entscheiden im Sinne des Dekretes über das Laienapostolat die Verantwortlichen der Katholischen Aktion.“"

Die Katholische Aktion
mit ihrenGliederungen
sehe ich als unverzichtbaren
Lungenflügel der Kirche
Dr. Bert Brandstetter, Präsident
Blog des Präsidenten

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