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ARGE der Diözesanarchive Österreichs

                    Vorsitzender: Dr. Thomas Aigner (St.Pölten)
                    Stellvertreter: Mag. Michael Fliri (Feldkirch)

                    Kontaktadresse:
                    Dr. Thomas Aigner
                    Diözesanarchiv St. Pölten
                    Domplatz 1
                    3100 St. Pölten

Mitgliederinstitute der ARGE

 
Diözesanarchiv Eisenstadt
Archiv der Diözese Feldkirch
Diözesanarchiv Graz-Seckau
Archiv der Diözese Gurk
Diözesanarchiv Innsbruck
Diözesanarchiv Linz
Archiv der Erzdiözese Salzburg
Diözesanarchiv St. Pölten
Diözesanarchiv Wien
Militärordinariat Österreich
Archiv der Österreichischen Bischofskonferenz

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Diözesanarchive Österreichs hat sich - nach Billigung der österreichischen Bischofskonferenz (Herbst 1975) - am 11. März 1976 in Salzburg konstituiert.

Die ARGE unterstützt den persönlichen Kontakt der Archivarinnen und Archivare, sondiert Möglichkeiten der engeren Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch im Rahmen der Jahrestagungen dient dem Studium archivalischer Fragen und deren Lösungsmodellen.

Ebenso pflegt die ARGE regelmäßige Kontakte zu den übrigen Archiven Österreichs, zur Bundeskonferenz der Kirchlichen Archive in Deutschland, zur ARGE der Ordensarchive (Sitz: Deutschland), zur Superiorenkonferenz der männlichen Orden in Österreich, zur Vereinigung der Frauenorden Österreichs und zur Assoziazione Archivista Ecclesiastica (Rom), sowie zu einzelnen Nachbardiözesen Österreichs.

Der dadurch abgesicherte stärkere Informationsfluss zeitigte Früchte, etwa hinsichtlich einer verstärkten Einbindung der diözesanen Archivkräfte bei der Schriftgutverwaltung sowohl in den kurialen als auch in den pfarrlichen Dienststellen.

Personelle Aufstockungen und bauliche Erweiterungen der Diözesanarchive sind Zeichen dafür, dass sich die Kirche der Verantwortung in dem oft wenig spektakulären Bereich der (historischen) Schriftgutverwaltung stellt und damit auch einen wichtigen Beitrag für die Forschung leistet.

Dass sich die Diözesanarchive bei kulturgeschichtlichen Ausstellungen regelmäßig und bereitwillig einbringen, wird als ein gerne angenommener Beitrag von der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen. Die Vermittlung diözesangeschichtlicher Entwicklungslinien durch Vorträge oder/und Publikationsbeiträge tritt hinzu. Die Voraussetzung hiefür bildet u. a. eine kontinuierliche Grundlagenforschung in den Diözesanarchiven (Erschließung und Bewertung der anvertrauten Dokumente).

Allerdings lässt eine schnelllebige Zeit und eine Zeit knapper werdender Mittel mancherorts die "Last der Geschichte", die die überlieferten Dokumente nun einmal auch bedeuten, "schwerer" erscheinen.

Die Archive der Diözesen sind auch Serviceeinrichtungen geworden, Einrichtungen, die besonders in diesem Aufgabenbereich ihre "Berechtigung" vorzuweisen haben. Konsequenterweise werden auch Schulungen und Behelfe etc. den pfarrlichen Archivverantwortlichen angeboten.

Die Mitsorge (der Diözesanarchive) um einen friktionsfreien Zugang zur Geschichte der (kath.) Kirche (vor allem durch Vorträge, Aufsätze, Ausstellungen) ist wohl auch ein brauchbarer Beitrag zur Pastoral.

In legistischer Hinsicht haben die Bemühungen der ARGE u. a. zu einer einheitlichen Definition der Diözesanarchive als "Archive für alle Dienststellen und Einrichtungen der Diözesankurie mit verwaltungstechnischen, archivpflegerischen und historisch-wissenschaftlichen Aufgaben" geführt (1987).

Dem grundsätzlichen Anliegen, die Sicherung und Nutzung der kirchlichen Archive in Österreich einheitlich zu regeln, sollte seitens der ARGE im Auftrag der Konferenz der Ordinariatskanzler bzw. der Österreichischen Bischofskonferenz durch die Erarbeitung einer "Verordnung" entsprochen werden. 1997 wurde von der Österreichischen Bischofskonferenz ein "Archivgesetz" der katholischen Kirche beschlossen und in der Folge von den Diözesen in Kraft gesetzt.

Die Sorge um die Erhaltung wichtigen Archivgutes (u. a. Matrikenbestände, Pfarrchroniken) wird zusätzliche Mittel erfordern. Das längst eröffnete Kapitel der EDV-gestützten Verwaltung auch im kirchlichen Bereich ist eine neue Chance, erfordert aber auch besondere, kooperative Anstrengungen im Bereich der (Archiv-)Verwaltungen der Gegenwart. Für konkrete Themenbereiche werden seitens der ARGE Studientage angeboten.

Vorsitzende/Stv. der ARGE:
1975/76-1983 Dr. Hans-Peter Zelfel / Dr. Hans Spatzenegger
1983-1985 Dr. Karlheinz Frankl / Dr. Annemarie Fenzl
1985/86-1989 Dr. Annemarie Fenzl / Dr. Johannes Ebner
1989-1992 Dr. Hans-Peter Zelfel / Dr. Peter G. Tropper
1992-1996 Dr. Hans-Peter Zelfel / Dr. Johannes Ebner
1996-2002 Prof. Dr. Johannes Ebner / Dr. Johann Weißensteiner
2002-2005 Dr. Thomas Aigner / Dr. Johann Weißensteiner
2005-2008 Dr. Thomas Aigner / Mag. Kerstin Lengger
2008-         Dr. Thomas Aigner / Mag. Michael Fliri

Jahrestagungen der ARGE:
1976 Salzburg, 1977 Linz, 1978 Eisenstadt, 1979 Rom/Vatikan, 1980 Steyr, 1981 Salzburg, 1982 Enns-Lorch, 1983 Klagenfurt, 1984 Graz/Rein, 1985 Linz, 1986 Wien, 1987 Eisenstadt, 1988 St. Georgen a. Längssee, 1989 Innsbruck, 1990 Linz, 1991 Salzburg, 1992 Wien, 1993 Graz, 1994 Eisenstadt, 1995 Innsbruck, 1996 St. Pölten, 1997 St. Georgen a. Längssee, 1998 Feldkirch/Batschuns, 1999 Rom/Vatikan, 2000 Wien, 2001 Graz, 2002 Linz, 2003 Eisenstadt, 2004 Salzburg, 2005 Wien, 2006 Innsbruck, 2007 Esztergom/H., 2008 Prag, 2009 Feldkirch.

Studientage bzw. Herbsttagungen der ARGE:
1996 Salzburg (EDV-Verwaltung), 1997 Wien (Rechtsfragen), 1997 Salzburg (Archivordnung), 1998 Linz (Matrikenfragen), 1998 Linz (Internet, Leitbild), 1999 Linz, 1999 Wien, 2000 Linz (Dokumentation "Kirche in Österreich"), 2001 Linz (Verwaltung pfarrlicher Dokumente), 2002 Linz (Internet-Präsentation der ARGE), 2002 St.Pölten (Katholische Kirche u. Nationalsozialismus; EU-Förderungen), 2004 Wien, 2005 St.Pölten (elektronischer Akt).

Literaturhinweise:
Peter G. Tropper, Zum kirchlichen Archivwesen in Österreich, in: SCRINIUM Zeitschrift des Verbandes Österreichischer Archivare, Heft 54 (Wien 2000), 455-463.
Johannes Ebner, Ordnung zur Sicherung und Nutzung der Archive der katholischen Kirche [in Österreich], in: SCRINIUM Heft 53 (Wien 1999), 394-400.
Johannes Ebner, Die aktuelle Situation  der Diözesanarchive in Österreich, in: SCRINIUM Heft 56 (Wien 2002), 46-51.

Diözesanarchive in Österreich

Die Diözesanarchive verwalten, erschließen und bewerten das (historische) Schriftgut der Bistumsverwaltungen. Sie sind das Archiv für alle Dienststellen und Einrichtungen der örtlichen bischöflichen Kurie. Die aufbereiteten Bestände stehen über den kirchlichen Bedarf hinaus allen Interessierten für die Forschung zur Verfügung.

Mit dem nachstehenden Informationsangebot wird das Anliegen der ARGE Diözesanarchivare/innen Österreichs aufgegriffen, den Zugang zu den diözesanen Dokumentationsbeständen insgesamt zu erleichtern und zur Nutzung einzuladen.

Die Matrikenreferate (*) gehören nicht zum Personalstand der Diözesanarchive.

Diözesanarchiv Eisenstadt

Adresse: A-7000 Eisenstadt
St. Rochus-Straße 21
Tel. 02682/777-235
Fax: 02682/777-252
office@kath-kirche-eisenstadt.at
bernhard.weinhaeusel@martinus.at
http://www.martinus.at
Öffnungszeiten: Mo - Do 8.30 - 12 und 13 - 16.30, Fr 9 - 13.  Voranmeldung unbedingt notwendig.
Juli und August eingeschränkte Öffnungszeiten.
Mikrofilmlesegerät
Leiter: Mag. Bernhard Weinhäusel
Mitarbeiter: Brigitte Gerdenitsch (Sekretariat), Paul Lehrner, Hans Zisper (Lesesaal, Bibliothek)
  Im Zuge der Angliederung des Burgenlandes an Österreich 1921 erfolgte 1922 die Errichtung der Apostolischen Administratur Burgenland. 1960 wurde die Diözese Eisenstadt errichtet und damit das Kirchengebiet kirchenrechtlich von den Mutterdiözesen Raab und Steinamanger getrennt. Die Grenzen der Diözese Eisenstadt decken sich mit denen des Bundeslandes Burgenland.
Bestände: Akten der Apostolischen Administratur Burgenland bzw. der Diözese Eisenstadt seit 1922;
121 Pfarrarchive (ca. 17. - 19. Jh.)
Matriken: 111 Pfarren (ab Beginn bis ca. 1820; Deposita); Duplikate ab 1922 (seit 1967 als Indices geführt)
Matrikenreferat*: Ordinariatskanzler Mag. Gerhard Grosinger (St. Rochus-Straße 21, 7000 Eisenstadt, Tel. 02682/777-230)
Literatur: Hans Peter Zelfel, Aus der Arbeit der Diözesanarchivare Österreichs, in: Scrinium H. 15 (1976) 35-49; Eisenstadt 38-39.

Archiv der Diözese Feldkirch

Adresse: A-6800 Feldkirch
Bahnhofstraße 13
Tel. 05522/3485-431
Fax: 05522/3485-5
archiv@kath-kirche-vorarlberg.at
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 12 und 14 - 17
jeweils nach vorheriger Anmeldung
Leiter: Mag. Michael Fliri
Mitarbeiter:  
  1818 wurde aus dem Gebiet von Vorarlberg, das zu den Diözesen Konstanz, Chur und Augsburg gehört hatte, ein territoriales Generalvikariat geschaffen, dessen Leitung einem Generalvikar im Rang eines Weihbischofs mit Sitz in Feldkirch übertragen und der Diözese Brixen eingegliedert wurde. 1921 wurde mit Nord- und Osttirol die Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch (ab 1964 Vorarlberg als Generalvikariat der Diözese Innsbruck), 1968 die Diözese Feldkirch errichtet.
Bestände: Verwaltungsarchiv des Generalvikariates seit 1820; Schulakten 19. Jh.
Matriken: Duplikate (von 1839 bis ca. 1960 im Diözesanarchiv); Pfarrmatriken verfilmt; Benützung im Vorarlberger Landesarchiv und in der Stadtbibliothek Feldkirch
Matrikenreferat*: Gebhard Barbisch (Bahnhofstraße 13, 6800 Feldkirch, 
Tel. 05522/3485-407)
Literatur: Karel Menhart, Das Archiv der Diözese Feldkirch, in: Scrinium H. 11 (1974), 3-21.

Diözesanarchiv Graz-Seckau

Adresse: A-8010 Graz
Bürgergasse 2/IV (Priesterseminar)
Tel. 0316/8041-107
Postadresse: Bischofplatz 4, 8010 Graz
archiv@graz-seckau.at
norbert.müller@graz-seckau.at
alois.ruhri@graz-seckau.at
http://www.graz-seckau.at/dioezesanarchiv/
Öffnungszeiten: Di - Fr 8 - 12,  Do 13 - 19.
Leiter: Dr. Norbert Müller, Diözesanarchivar
Mitarbeiter: Dr. Alois Ruhri, Diözesanarchivar; Mag. Dr. Norbert Allmer, Sekretär; Alois Legath u. Willibald Marx (Sachbearbeiter)
  1218 errichtete der Erzbischof von Salzburg (Eberhard II.) innerhalb der Grenzen seiner Diözese das Bistum Seckau, dem 1859 das 1786 gegründete Bistum Leoben einverleibt wurde. Seit 1786 ist Graz Bischofssitz. Die Grenzen des Bistums Graz-Seckau entsprechen denen des Bundeslandes Steiermark.
Bestände: Urkunden (Reihe I: Bistum, II: Pfarren), Bistumsarchiv (Archiv des Mensalgutes Schloss Seggau inkl. der sich auf die Diözese Seckau beziehenden Bestände des Salzburger Konsistorialarchivs, Patronatsakten); Archiv des Bischöflichen Ordinariates (heutige Diözese, früheres Salzburger Generalvikariat, früheres Bistum Leoben) mit Sonderbeständen: Pfarrakten, Klöster und Stifte, Schulakten, bischöfliche und dechantliche Visitationen; Musikalienarchiv; Archivbestände der Katholischen Aktion, des Pastoralamtes, der Finanzkammer, Diözesanbibliothek (ca. 40.000 Bde.); 195 Pfarrarchive
Matriken: Matrikenduplikate 1835 – 1966 von allen steirischen Pfarren; Altmatriken von  185 Pfarren
Matrikenreferat*: Johann Grill (Bischofplatz 2, 8010 Graz, Tel. 0316/8041-234)
Literatur: Hans Peter Zelfel, Aus der Arbeit der Diözesanarchivare Österreichs, in: Scrinium H. 15 (1976) 35-49; Graz 40.
Alois Ruhri, Die pfarrlichen Altmatriken in der Steiermark, in: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 47 (1997), 107 – 138.

Archiv der Diözese Gurk

Adresse: A-9020 Klagenfurt
Mariannengasse 2
Tel. 0463/57770-1981
Fax: 0463/57770-1989
archiv@kath-kirche-kaernten.at
www.kath-kirche-kaernten.at
Öffnungszeiten: Mo - Do 8 - 12
Mikrofilmlesegerät
Archivar: Univ.Prof. Dr. Karl Heinz Frankl
Leiter: Univ.Doz. Dr. Peter G. Tropper
Mitarbeiter: Dr. Hermann Rainer, Mag. Robert Kluger
 

1072 wurde vom Salzburger Erzbischof Gebhard in Kärnten das Bistum Gurk errichtet, das innerhalb der Grenzen der Erzdiözese Salzburg lag und dessen räumliche Entwicklung 1859 großteils abgeschlossen war. 1787 wurde Klagenfurt Bischofssitz. Die Grenzen des Bistums decken sich mit dem Bundesland Kärnten.

Bestände: Archiv der kirchlichen und weltlichen Verwaltung der Diözese bzw. des Bistums Gurk mit Urkundenreihe (ab 1177 ca. 3560 Urkunden), Akten und Handschriften bis ca. 1980; Akten des Seelsorgeamtes und der Finanzkammer (bis ca. 1990); Mensalbibliothek der Bischöfe von Gurk (Handschriften und Drucke vom 12. Jahrhundert bis ca. 1800). Derzeit rund 270 Pfarrarchive (in Treuhandschaft) mit Matriken bis ca. 1890 und über 2000 Urkunden sowie dem übrigen pfarramtlichen Schriftgut
Matriken: (Alt)Matriken; Matrikenduplikate in der Matrikenstelle
Matrikenstelle*: Ing. Wolfgang Otti (Benediktinerplatz 10, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/55892/90)
Literatur: Peter G. Tropper, Vom Missionsgebiet zum Landesbistum. Organisation und Administration der katholischen Kirche in Kärnten von Chorbischof Modestus bis zu Bischof Köstner. Klagenfurt 1996, bes. 12 f.

Diözesanarchiv Innsbruck

Adresse: A-6020 Innsbruck
Riedgasse 9
Tel. 0512/2230-2310 bzw. 2311
Fax: 0512/2230-2399
archiv@dibk.at
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Mikrofilmlesegerät
Leiter: Dr. Martin Kapferer
Mitarbeiterin: Uschi Pleifer
 

Als Folge des Ersten Weltkriegs musste die kirchliche Verwaltung der Diözese Brixen neu geordnet werden. 1921 wurde die Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch errichtet, die N-Tirol, O-Tirol und Vorarlberg umfasste; ab 1925 hatte der Apostolische Administrator alle Rechte und Pflichten eines Residenzialbischofs (mit Sitz in Feldkirch). 1964 wurde die Apostolische Administratur zur Diözese erhoben, 1968 die Diözese Feldkirch ausgeschieden. Das Gebiet der Diözese Innsbruck erstreckt sich auf N-Tirol bis zum Ziller und zum Achensee und auf O-Tirol.

Bestände: Ordinariatsakten (seit 1918), Caritasakten (seit 1945), Seelsorgeakten (teilweise), Finanzkammer-Akten
Die Bestände der Archivalien vor 1925 befinden sich im Diözesanarchiv Brixen.
Matriken: verfilmt; Benützung im Tiroler Landesarchiv.
Matrikenstelle*: Mag. Reinhard Grübl (Riedgasse 9, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/2230-3200)
Literatur: Hans Peter Zelfel, Aus der Arbeit der Diözesanarchivare Österreichs, in: Scrinium H. 15 (1976) 35-49; Diözesanarchiv Innsbruck 41.

Diözesanarchiv Linz

Adresse: A-4020 Linz
Harrachstraße 7
Tel. 0732/771205-8608
Fax: 0732/771205-8100
archiv@dioezese-linz.at
johannes.ebner@dioezese-linz.at
monika.wuerthinger@dioezese-linz.at
http://www.dioezese-linz.at/dioezesanarchiv
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 12, Mo und Do 14 - 16.
(während der Ferialzeiten nur mit Voranmeldung)
Direktor: Prof. Dr. Johannes Ebner
Mitarbeiterinnen: Dr. Monika Würthinger (Diözesanarchivarin), Stefanie Appenzeller (Sekretariat)
 

Die Diözese Linz wurde von Kaiser Joseph II. 1783/85 errichtet und vom Bistum Passau abgetrennt. Es umfasst das Gebiet des Bundeslandes Oberösterreich.

Bestände: Ordinariatsamtsakten (Passauer Akten, Konsistorialakten 17. Jh. - 1981), Finanzkammerakten (tw.), Pastoralamtsakten (ab 1939), Schulakten (19. Jh.), Caritasakten (1946-1982), Domkapitel-Archiv; Dombauakten, Seminar-, Fakultätsarchiv, Urkundensammlung, Bildarchiv, Grafik-, Plansammlung, Musik-Archiv (Domchor, Joseph und Hermann Kronsteiner)
Matriken: Duplikate im OÖ. Landesarchiv 1819 - 1939 (verfilmt); Duplikate im Diözesanarchiv Linz 1940 - 1966; Matriken der Linzer Stadtpfarren im Stadtarchiv Linz EDV-erfasst
Matrikenreferat*: Mag. Johann Hainzl (Hafnerstraße 18, 4014 Linz, Tel. 0732/79800-1441)
Publikationen: Neues Archiv für die Geschichte der Diözese Linz (NAGDL) (seit 1981)
Literatur: Johannes Ebner-Monika Würthinger, Historische Dokumente für die Zukunft. Das Diözesanarchiv Linz (=NAGDL 115/2), Linz 2002.
1975 -2005 sind die Arbeitsberichte des Diözesanarchivs im Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereins abgedruckt.

Archiv der Erzdiözese Salzburg

Adresse: A-5020 Salzburg
Kapitelplatz 3
Tel. 0662/8047-1500
Fax: 0662/8047-1509
e-mail: archiv@archiv.kirchen.net
http://www.kirchen.net
Öffnungszeiten: Di - Do 9:00-12:00, 13:00-17:00
Mikrofilm- und Mikrofichelesegeräte und Readerprinter
Leiter: Dr. Thomas Mitterecker
MitarbeiterInnen: Mag.a Christine Gigler, MAS, Dr. Karin Schamberger, Dr. Bernhard Humpel, Albert M. Bürscher, Mag. Wolfgang Neuper; Sekretariat: Elisabeth Rieger, Mag. Matthias Fuchs
 

Salzburg wurde 739 als Bistum organisiert und 798 zum Erzbistum erhoben. Territoriale Einschränkungen erfuhr das Erzbistum durch die Errichtung der vier Suffraganbistümer Gurk (1072), Chiemsee (1215), Seckau (1218) und Lavant (1228), und schließlich durch die Abtrennung der in Ober- und Niederösterreich, Steiermark und Kärnten gelegenen Diözesangebiete bei der josefinischen Diözesanregulierung (1786). Das Gebiet der Erzdiözese umfasst heute das Bundesland Salzburg und den östlich des Ziller und des Achensees gelegenen Teil von Tirol.

Bestände: Registratur des Konsistoriums des ehemaligen Erzstiftes Salzburg (Reformationsakten [16.-18. Jh.], Generalvisitationen [17./18. Jh.], Schriftverkehr mit Dekanaten, Pfarren und Klöstern u. a.); Akten der Suffraganbistümer (darunter Teile des ehemaligen Chiemseer Archivs); Ordinariatsakten (seit der Säkularisation); Finanzkammerakten (ab 1939); Akten verschiedener Ämter (partiell); Teile von Personalakten der Erzbischöfe (ab 1500); Präsidialakten der Erzbischöfe (ab 1825); Urkundensammlung (ab 1189);
Konsistorialprotokolle (1505 - 1850); Kirchenrechnungen (ab 1600); Dommusikarchiv (ab Ende des 16. Jh.); Diözesane Priesterhausbibliothek (ab Ende 16. Jh.)
Matriken: Matriken der Pfarren der Stadt Salzburg (bis ca. 1850) und einzelner Landpfarren; Mikrofilme der Pfarrmatriken des Tiroler Teils; Mikrofiches der Pfarrmatriken des Bundeslandes Salzburg
Matrikenstelle*: (Datei ab 1910, teilweise bis 1900 reichend), Ing. Matthias Klaushofer (Kaisergasse 18, 5010 Salzburg, Tel. 0662/8047-1405, e-Mail: matthias.klaushofer@matrike.kirchen.net)
Publikationen: Schriftenreihe des Konsistorialarchivs (seit 1992),
Schriftenreihe des "Erzbischof-Rohracher-Studienfonds"
Literatur: Ernst Wenisch, Zur Geschichte des Salzburger Konsistoriums und seines Archivs. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 105 (1965), S. 153-174. Ernst Hintermaier, Bericht des Konsistorialarchivs über die Jahre 1993 - 1996 (Bericht vom 7. April 1997).

Diözesanarchiv St. Pölten

Adresse: A-3100 St. Pölten
Klostergasse 10/2
Tel. 02742/324-321
Fax: 02742/324-325
archiv@kirche.at

http://www.dsp.at/dasp
Öffnungszeiten: Mo - Do 8.30 - 12 und 13 - 16
August geschlossen
Leiter: Dr. Thomas Aigner MAS
Mitarbeiter: Mag. Ulrike Erben (Karenz), Mag. Karl Kollermann (Karenzvertretung), Franz Kotzian, Mag. Heidemarie Specht MAS, Eugen Novak
 

Die Diözese St. Pölten wurde 1785 vom Bistum Passau abgetrennt, nachdem bereits 1784 die Transferierung des Bischofs von Wiener Neustadt nach St. Pölten kundgemacht worden war. Das Bistum Wiener Neustadt wurde 1469 gegründet, 1785 aufgehoben und das Territorium dem Erzbistum Wien einverleibt.
Das Gebiet der Diözese St. Pölten umfasst das Viertel ober dem Manhartsberg und das Viertel ober dem Wienerwald im Bundesland Niederösterreich.

Bestände: Bistum Wiener Neustadt (1469 - 1784), Pfarr- und Klosterakten ab 16. Jh. (bis 1784 Akten des Passauer Offizialates in Wien), Bistum St. Pölten (ab 1785), Urkundenreihe (ab 1267), Handschriftensammlung (12. - 19. Jh.),  220 Pfarrarchive
Matriken: Ein Großteil der Pfarrmatriken im Archiv als Leihgaben deponiert; derzeit Digitalisierungsprojekt „Matricula“, Scannen der Altmatriken bis 1939; Digitalisierungsservice, Matrikeneinsicht über PC-Bildschirm! 
Matrikenstelle*: Elfriede Malleck-Buchner (Domplatz 1, 3100 St. Pölten, Tel. 02742/324-310)
Publikationen: Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs
Musica Sacra Hippolytensis
Hippolytus. Neue Folge. St.Pöltner Hefte zur Diözesankunde.
Literatur: Gerhard Winner, Das Diözesanarchiv St. Pölten, Behörden und Institutionen, ihre Geschichte und Bestände, St. Pölten 1962.

Diözesanarchiv Wien

Adresse: A-1010 Wien
Wollzeile 2 (Erzbischöfliches Palais)
Tel. 01/51552-3239
Fax: 01/51552-3240 u. -2240
daw@edw.or.at
a.fenzl@edw.or.at
j.weissensteiner@edw.or.at
http://www.stephanscom.at/edw/kulissen/archiv_v.html
Öffnungszeiten: Mo, Di und Do 8.30 - 13 und 14 - 16
Fr 8.30 - 12
Mikrofilmlesegerät
Leiterin: Dr. Annemarie Fenzl
Mitarbeiter: Dr. Johann Weißensteiner, Gabriele Lisak (Sekretariat), Wolfgang Moser (Kardinal König Archiv), Mag. Margit Rupsch (Speicher)
 

Die Diözese Wien wurde 1469 gegründet und 1722 zur Erzdiözese erhoben. Ihren heutigen Gebietsumfang (Stadt Wien, Viertel Unter dem Manhartsberg, Viertel Unter dem Wienerwald) erhielt die Erzdiözese Wien 1729 (Einbeziehung des ehemals passauischen Diözesangebietes im Viertel Unter dem Wienerwald) bzw. 1785 (josephinische Diözesanregulierung: Einbeziehung des Viertels Unter dem Manhartsberg in die Erzdiözese Wien).

Bestände: Akten und Urkunden der (Erz)Diözese Wien ab 1469; Bischofsakten u. -urkunden 1469-1995; Akten und Konsistorialprotokolle des ehemaligen Passauer Offizialates für Österreich unter der Enns (ca. 1500 bis 1785) (Akten, soweit diese das heutige Gebiet der Erzdiözese Wien betreffen, Protokolle betreffen den gesamten Umfang des ehemaligen Offizialates); Archiv des erzbischöflichen Rentamtes; Akten der 1939/1945 errichteten Zentralstellen (u. a. Pastoralamt, Österreichisches Pastoralinstitut, Bauamt, Katholische Aktion); Archive des Domkapitels und der Dompropstei (mit Dechantei Kirnberg); Akten verschiedener kirchlicher Vereine und Einrichtungen (Leopoldinenstiftung, Pilgerhaus in Jerusalem, Leo-Gesellschaft, Vinzenzvereine, Priesterseminar, Frintaneum); Deponierte Pfarrarchive - Eingezogene Dekanatsarchive - Priesternachlässe (u. a. Ignaz Seipel, Franz Loidl, Karl Keck, Franz Stubenvoll, Heinrich Suso Waldeck).
Handbibliothek (mit Sammlung von Personalständen mittel- und osteuropäischer Diözesen, Gebetbuchsammlung), Foto- und Plansammlung
Die Erzbischöfliche Bibliothek Wien wird vom Diözesanarchiv Wien betreut.
Matriken: Das Matrikenwesen im Bereich der Erzdiözese Wien wird vom Matrikenreferat der Erzdiözese Wien verwaltet. Die Pfarrmatriken befinden sich in den Pfarren.
Matrikenreferat*: Ordinariatskanzler Mag. Dr. Walter Mick (Wollzeile 2/2/207, 1010 Wien,
Tel.: 01/51552/3242)
Publikationen: Beiträge zur Wiener Diözesangeschichte (Beilage zum Wiener Diözesanblatt), erschienen Jg. 1 (1960) - 37 (1996).
Literatur: Annemarie Fenzl, Kirchliche Archive in Wien, Aufgaben und Probleme. In: Scrinium H. 19 (1978), 26-47.

Militärordinariat Österreich

Adresse: Militärordinariat Österreich
1070 Wien
Mariahilfer Straße 24/I/3
Tel. 01/5200-28041
Fax: 01/5200-17110


Archiv der Österreichischen Bischofskonferenz

Adresse: A-1010 Wien
Wollzeile 2
Tel. 01/51611-3427 oder -3280
walter.lukaseder@Bischofskonferenz.at
http://www.bischofskonferenz.at
Archivar: Mag. Walter Lukaseder
 
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