AktuellesKontaktPublikationenBeständeDiözesanChronikDAL-ServiceE-mail an archiv@dioezese-linz.atDiözesanArchiv Linz
  Aufgaben | Benützung | Pfarrservice | Ahnenforschung | Archivadressen | ARGE

            Ahnenforschung - Hinweise für die Matrikenbenützung

Die Matrikeneinsicht unterliegt neben den kirchlichen Vorschriften (Wegweiser zur Führung von Pfarrmatriken, Wien 1997, Archivordnung 1998) auch den Bestimmungen des Personenstandsgesetzes (BGBl 60/1983).

Die Originalmatriken reichen in OÖ. z. T. bis ins 16. Jahrhundert zurück und werden in den Pfarren verwahrt.

Als "kirchliche Matriken" gelten die pfarrlichen Matriken vor 1784 und nach 1938; die von 1784 bis 1938 auch im staatlichen Auftrag (Patent v. 20. Februar 1784) geführten Matriken werden als "Altmatriken" (in OÖ: Trauungsbücher 1784 - 31. Juli 1938, Taufbücher 1784 - 31. Dezember 1938, Sterbebücher 1784 - 31. Dezember 1938) bezeichnet.
Hinsichtlich der kirchlichen Matriken verfügen die Diözesen, dass derselbe Personenkreis wie bei den Altmatriken zur Einsicht bzw. zur Anforderung von Scheinen berechtigt ist [Wegweiser zur Führung von Pfarrmatriken Pkt.12.2, Pkt. 12.3]

Landesarchiv digitalisierte Pfarrmatriken vom Beginn der Matrikenführung
Mit ausdrücklicher Befürwortung durch das Bischöfliche Konsistorium wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit dem Diözesanarchiv die oberösterreichischen Pfarrmatriken vom Beginn der Matrikenführung bis 1820 durch das OÖ. Landesarchiv  digitalisiert.
Die zeitlich nachfolgenden Matriken (1820-1939) sind als Duplikate in der Verwahrung des OÖ. Landesarchivs und bereits digitalisiert.

Die Benützung der Matriken - im Rahmen des Personenstandsgesetzes - ist  im Landesarchiv (4020 Linz, Anzengruberstraße 19; http://www.landesarchiv-ooe.at) ohne Voranmeldung möglich und bedarf keiner Genehmigung.
Der Zugang im Internet
http://matricula-online.eu ist bereits in Teilbereichen (von den Anfängen bis 1820) möglich.

Bei der Ahnenforschung ist aus konservatorischen Gründen (Schutz der Originalmatriken) grundsätzlich auf die Benützung der digitalisierten Bestände zu verweisen, wobei die Einsichtsbeschränkungen wie bei den Originalen zur Anwendung kommen.

Die Benützung der Originalmatriken in den Pfarren kann daher nur mehr in Ausnahmefällen gewährt werden und setzt die Vorlage der kirchlichen Einsichtsgenehmigung, die das Bischöfliche Ordinariat bzw. das Diözesanarchiv auf schriftliches Ansuchen erteilt, sowie die Unterfertigung des Benützerbogens voraus.

Matrikenregister
Abschriften (Register) der Matrikeneintragungen fast aller Pfarren des Mühlviertels und des Salzkammergutes (vor 1784) sowie einiger anderer Pfarren (bis ins 19. Jh. reichend) liegen im OÖ. Landesarchiv und im Diözesanarchiv auf (Vgl. Josef Heider, Die Familiennamen in den Matrikeln der Pfarren des Salzkammergutes [Trauntal von Aussee bis Gmunden] im 17. Jh., maschinschr. 1974).

Die neueren Zuwächse der Matriken-Indizes betreffen nachfolgende Pfarren:

Andrichsfurt Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1785-1891
Diersbach Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1667/1785
Enzenkirchen Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1672/1658-1784/1891
Kematen Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1601/1622-1703/1712
Linz-St.Peter Tauf-, Trauung-, Totenbuch 1788-1891
Meggenhofen Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1663-1891/1784
Neuhofen i.I. Tauf-, Trauung-, Totenbuch 1785-1860
Neumarkt í.M. Tauf-, Trauung-, Totenbuch 1784-1819/1824
Oepping Taufbuch 1889-1905
Peterskirchen Tauf-, Trauung-, Totenbuch 1641-1891
Pergkirchen Tauf-, Trauung-, Totenbuch 1619-1784
Pichl b.W. Sterbebuch 1650-1772
Pram Tauf-, Trauung-, Totenbuch 1625/1643-1783
Schildorn Tauf-, Trauung-, Totenbuch 1750/1771-1891
Taiskirchen Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1581-1891
Utzenaich Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1662/1784-1891
Wartberg a.d.Kr. Taufbuch 1656-1738
Wendling Tauf-, Trauungs-, Totenbuch 1686-1880/1891
 
^ Nach oben | < zurück | Drucken... © Diözesanarchiv Linz