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Franz Haidinger (1877-1971)

Ehrendomherr der Diözese Linz

* 8. 11. 1877 Schönering
+ 2. 2. 1971 St. Marien

Staatsgymnasium in Linz 1890-1898
Theologiestudium in Linz 1898-1902
Priesterweihe am 28. 7. 1901, Linz

1902-1905 Kooperator in St. Leonhard b. Freistadt
1905-1907 Kooperator in Sandl
1907-1929 Pfarrer in St. Leonhard b. Freistadt
1929-1962 Pfarrer in St. Marien
ab 1963 Pensionist in St. Marien

Franz Haidingers Vater Johann war Maurer und Kleinhäusler in Schönering 43; seine Mutter Theresia war die Tochter des Maurers Michael Ehmayr, Schönering 51.

Die Seelsorgetätigkeit Haidingers betraf nur drei Orte (Sandl, St. Leonhard b. Freistadt und St. Marien b. Neuhofen).
Die Pfarre St. Marien verdankt ihrem Pfarrer die Renovierung der Pfarrkirche (1933 Altarweihe durch Bischof Gföllner, 1950 Renovierung des Kirchturms und 1951 Innenrenovierung der Pfarrkirche) und den Bau des Caritas-Kindergartens 1955/56. Als Geschenk zu Haidingers diamantenem Priesterjubiläum 1961 sammelte die Pfarrgemeinde einen ansehnlichen Betrag, um dem betagten Seelsorger seinen großen Wunsch, ein elektrisches Geläute für die Pfarrkirche St. Marien, erfüllen zu können.
Mit 1. Jänner 1962 wurde Franz Haidinger für 60 Jahre Dienst als Priester und 55 Jahre als Pfarrer zum Ehrendomherrn des Linzer Domkapitels ernannt, in Würdigung seiner Arbeit, die er "mit vorbildlicher Treue und hingebungsvollem Eifer im Dienst der Diözese und am Heile der ihm anvertrauten Seelen" geleistet hatte.

Haidinger war in der Diözese bekannt "für seine Aufgeschlossenheit den Forderungen der Zeit gegenüber, Tatkraft und übergroße Bescheidenheit und Selbstlosigkeit".
Franz Haidinger starb im 70. Jahr seines Priestertums am 2. Februar 1971 in St. Marien und wurde am 6. Februar in der dortigen Priestergruft begraben.

Auszeichnungen:
Geistlicher Rat (21. 12. 1926); Konsistorialrat (Weihnachten 1947); Ehrenkanonikus (1. 1. 1962); Ehrenbürger von St. Leonhard b. Freistadt u. St. Marien.

QUELLE:
Die Linzer Ehrendomherren, in: Neues Archiv für die Geschichte der Diözese Linz 6 (1989/1990) (mit weiterführenden Literaturangaben)

 
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