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Camilla Estermann (1881 - 1944)
In der Strafsache gegen 1. den Bezirksinspektor der Gendarmerie i.R.
Franz Heger aus Ried... , 2. die Rentnerin Camilla Estermann, .... 3. die Franziska
Wimmesberger, ... 4. die Ehefrau Theresia Steineder, ... 5. die Witwe Caroline Zeilmeir,
... 6. die Angestellte Helene Ecker, ... 7. die Schneiderin Maria Zischka, ... 8. das
Lehrmädchen Anna Ratzenböck (alle aus Linz) wegen Wehrkraftzersetzung hat der
Volksgerichtshof, 3. Senat, auf Grund der Hauptverhandlung vom 25. September 1944 ... für
Recht erkannt: Die Angeklagten haben im Jahre 1941 und 1943 zwei als Weissagungen getarnte
Schmähschriften, die Verunglimpfungen des Führers und seiner Politik enthielten und den
Zusammenbruch des Reiches voraussagten, verbreitet.
Wegen Wehrkraftzersetzung werden daher verurteilt:
Die Angeklagten Franz Heger und Camilla Estermann zum Tode und dauernden Ehrverlust. ...
Unter Annahme eines minderschweren Falles wurden die übrigen sechs Angeklagten zu
zwei bis sechs Jahren Zuchthaus und ebensovielen Jahren Ehrenrechtsverlust verurteilt.
Camilla Estermann wurde in Linz als eheliche Tochter des Ehepaares Franz
und Rosa Estermann am 21. Jänner 1881 geboren und am 23. Jänner 1881 in der Pfarre St.
Josef (jetzt Hl. Familie) getauft. Die Eltern führten eine Fleischhauerei. Nach dem
Besuch der Volksschule absolvierte Camilla mit Auszeichnung ihre berufliche Ausbildung als
Näherin.
Eine natürliche Neigung zu caritativer Tätigkeit prägte ihren Charakter
und wurde besonders von ihrem Bekanntenkreis bewundert. Am 7. November 1907 bat sie um
Aufnahme in das Redemptoristinnen-Kloster St. Anna in Ried i.I.. Dort erhielt sie bei der
Einkleidung am 11. November 1908 den Schwesternnamen Maria Martina; als
Ordensnamen wählte sie den Vornamen ihrer leiblichen Schwester Martina, die als
Sr. Maria ab Angelis 1889 in den Orden der Karmelitinnen in Linz eingetreten war. Die
einfachen Gelübde legte Sr. M. Martina am 11. November 1909 in die Hände des
damaligen Superiors von Lambach, P. Cölestin Baumgartner, ab.
Zehn Jahre stellte sie ihre außergewöhnliche Begabung als Sängerin,
Organistin, Malerin, Schnitzerin, Näherin und Literatin in den Dienst der streng
klausurierten Schwestern. Manche ihrer Werke sind bis heute im Redemptoristinnen-Kloster
St. Anna erhalten geblieben. Zu ihren Werken zählen die Ausmalung der Ölbergszene
in der Klausur sowie - vor der Pforte - die geschnitzte Holzeinrahmung eines
Herz-Jesu-Bildes, das sie mit den für ihr späteres Leben so bezeichnenden Versen
bedachte: Heiligstes Herz Jesu, Opfer der Liebe, mache mich zu einer lebendigen,
heiligen Opfergabe für Dich. Ferner schnitzte sie für jede Schwesternzelle kleine
Holzkreuze und malte Heiligenbildchen für die Gönner des Klosters.
Sr. Martina fügte sich aber zu wenig in die Gemeinschaft ein. Die am 11.
und 12. September 1916 durchgeführte kanonische Visitation des Klosters brachte
Schwierigkeiten der Schwestern Hilda und Martina mit der klösterlichen Gemeinde zutage.
Bischof Johannes Maria Gföllner bezeichnet sie als Störenfriede in der
Kommunität. Wenn insbesondere Sr. Martina nicht in Bälde ihr liebloses und
eigensinniges Benehmen ernstlich bessert, sähe ich mich zur Strafe der Entlassung aus dem
Kloster veranlaßt. Ich verfüge hiermit, daß die beiden Schwestern nach Schluß der
Vorlesung dieser Erledigung öffentlich im Kapitel knieend die ganze Gemeinde um
Verzeihung bitten und für die Zukunft aufrichtige Besserung versprechen.
Am 21. Oktober 1916 meldete Sr. M. Martina ihren Austritt aus dem Orden und erklärte, sie
sei zur Überzeugung gelangt, daß der Austritt aus dem Orden für mich eine
Notwendigkeit ist. Die mangelnde Liebe zum Orden, ich möchte sagen, das Fundament eines
glücklichen Ordenslebens, die ich mir während der ganzen Zeit meines klösterlichen
Lebens ... vergeblich zu erringen mich bemühte, macht es mir zur Unmöglichkeit, meiner
ersten Verpflichtung nach Vollkommenheit zu streben, dermalen gerecht zu werden. Deshalb
ersuche ich hiermit um meine Säkularisation. Sollte jedoch früher oder später heftige
Sehnsucht nach meinem alten Heim mein Herz erfüllen, und die ehrw. Schwestern geneigt
sein, mich wieder aufzunehmen, so bitte ich demütig, wieder ins Kloster zurückkehren zu
dürfen.
Daraufhin ergaben sich beim Linzer Ordinariat Unklarheiten bezüglich der Nichteinhaltung
des päpstlichen Dekrets Perpensis vom 3. Mai 1902, das ein Triennium (eine
Drei-Jahres-Frist) vor der Ablegung der feierlichen Profeß vorschrieb und das bei Sr.
Maria Martina von seiten der Ordensgemeinschaft nicht berücksichtigt worden war. In
dieser Causa erfolgte ein Schriftverkehr mit der Religiosen-Kongregation in Rom, wo
letztlich die Entscheidung dem Kompetenzbereich des Diözesanbischofs übertragen wurde.
Das bischöfliche Ordinariat entschied mit Brief vom 21. Februar 1917
zuhanden der Klostervorstehung, Oberin Mutter Sr. Maria Vinzentia Strele:
Kraft Apostolischer Vollmacht vom 17. Jänner 1917, Nr. 4972/16 hieramts präsentiert
am 13. Februar d. J., dispensiere ich die Schwester Maria Martina Estermann von den am 11.
November 1909 abgelegten einfachen Gelübden der Armut und des Gehorsams zum Austritt aus
ihrem Kloster. Das Gelübde der Keuschheit bleibt fortbestehen und müßte darum eigens
angesucht werden.
Camilla Estermann blieb zeitlebens eine suchende, doch stets hilfsbereite,
bescheidene Frau. Ihre außerordentliche Begabung drängte sie innerlich zur größeren
Aktivität und Leistung. Doch ihre körperliche Behinderung (Fuß- und Augenleiden) wies
ihre Strebsamkeit in Schranken. Dieser innere Kampf verursachte in ihr eine
Unzufriedenheit, die ihre Mitmenschen nicht zu spüren bekamen, wohl aber litt sie selber
schwer darunter. Bereits im Sommer 1917 bereute Camilla bei einem Besuch bei den
Redemptoristinnen ihren Austritt aus dem Rieder Kloster.
1924 versuchte sie, in einem Dominikanerinnenkloster den inneren Frieden
zu erlangen, doch auch dort konnte sie ihre Ideale nicht verwirklichen. Nach dem Noviziat
verließ sie auch diese klösterliche Gemeinschaft. Sie zog zu ihrer älteren, damals
bereits verwitweten, leiblichen Schwester und wohnte künftig in Linz, Klammstraße 7.
Frau Estermann übernahm Hilfsdienste im Karmelitinnenkloster, wo auch ihre leibliche
Schwester Martina (Schwester Maria ab Angelis) als Ordensschwester bis zu ihrem Tod 1940
wirkte.
Auch mit dem Rieder St.-Anna-Kloster pflegte sie weiterhin Kontakte und war den Schwestern
bei diversen Arbeiten behilflich. So versuchte sie als Näherin und Mädchen für
alles, die Jahre der Arbeitslosigkeit zu meistern. 1934 bat Estermann um die
Wiederaufnahme in das Kloster der Redemptoristinnen in Ried. In der Anfrage von Oberin
M. Luitgardis beim bischöflichen Ordinariat weist diese darauf hin, daß Camilla
Estermann nach ihrem Austritt aus dem Kloster Ried in zwei Klöstern war; doch verspräche
sie, auch das schwerste Opfer bringen zu wollen, wenn sie Wiederaufnahme bekäme. Das
bischöfliche Ordinariat riet allerdings dringend von einem Wiedereintritt ab.
Am 18. Juli 1933 trat die Kleinrentnerin Camilla Estermann der
Vaterländischen Front bei, die damals in Oberösterreich gerade im Aufbau war.
In der nationalsozialistischen Zeit war Camilla Estermann vom Arbeitsamt
der Linzer Bekleidungsfirma Norbert Hager, Langgasse 8, zugeteilt worden, wo auftrags der
NSDAP auch französische Kriegsgefangene arbeiten mußten. Oftmals klagte sie ihrem
Beichtvater P. Augustin Etschmeier vom Linzer Kapuzinerkloster ihr Leid, mitansehen
zu müssen, wie Mütter mit ihren Kindern geschlagen würden und den Launen der Aufseher
hilflos ausgeliefert seien. Bereits zehnjährige Mädchen und Burschen würden sexuell
mißbraucht, entmenschlicht und so zum Freiwild sadistischer Gelüste.
Am 4. November 1943 übersandte der leitende Staatsanwalt beim
Sondergericht (in Linz) an den Oberreichsanwalt beim Volksgerichtshof in Berlin einen
Strafakt gegen Camilla Estermann ... und Franz Heger wegen Verdachtes eines Verbrechens
nach §5 Abs. 1 Ziff. 1 KSStVO: Die genannten Personen wurden beschuldigt, im Sommer 1943
in Linz unter klerikal stark gebundenen Kreisen angebliche Prophezeiungen und Visionen als
Hetzschriften weiterverbreitet zu haben, die sich gegen den Führer und das Zeitgeschehen
richteten und im höchsten Masse geeignet waren, die Widerstandskraft des deutschen
Volkes zu zersetzen. Es handelte sich dabei um die Prophezeiung der hl. Ottilie und
die Vision der Gräfin Cilante.
Der am 13. 12. 1869 in Grunddorf Kreis Hohenstadt geborene
Inspektor der Gendarmerie i.R. Franz Heger wohnhaft in Ried i.I. ... händigte diese
Schriften der Kleinrentnerin Kamilla Estermann geboren am 21. 1. 1881 in Linz ... aus. ...
Die Beschuldigte Estermann händigte die genannten Schriften im Frühjahr 1943 an die am
30. 11. 1886 geborene Sparkassenangestellte Franziska Wimmersberger, wohnhaft in Linz, ...
aus, die sie ihrer Schwester Maria Wimmersberger lesen lies und an die Beschuldigte
Theresia Steineder ... weitergab. ... Sämtliche Beschuldigten waren sich des
gefährlichen und zersetzenden Inhalts der Schriften bewußt. Da die Beschuldigten fast
durchwegs zugeben müssen, daß sie ihrerseits die Schrift vervielfältigt haben, ist
anzunehmen, daß ein weit größerer Personenkreis von dem Inhalt der Schriften Kenntnis
erlangt hat, als dies durch die Ermittlungen festgestellt werden konnte. ... Die
Beschuldigten befinden sich nicht in Untersuchungshaft.
Unmittelbare Konsequenzen für Camilla Estermann aus dieser Strafsache
konnten (für das Jahr 1943) bisher nicht eruiert werden.
1944 trat Estermann in Linz in den Dritten Orden des hl. Franziskus
ein, wo sie am 20. Juni 1944 den Schwesternnamen Elisabeth erhielt und die
Ordensprofeß ablegte.
Estermann, die täglich bei den Kapuzinern den Frühgottesdienst
mitfeierte, erkannte ihre Christenpflicht und caritative Aufgabe darin, den Gefangenen,
Geschlagenen und ungerecht behandelten Kriegsgefangenen in der Linzer Bekleidungsfirma
kleine Hilfsdienste anzubieten. Diese Hilfsaktion beschränkte sich nicht allein auf das
Besorgen von Kleidungsstücken, Seifen und Medikamenten. Sehr oft waren auch
Eßwaren und Zigaretten dabei, die sie in einem unbewachten Moment den
gefangenen, notleidenden Franzosen zusteckte.
P. Anton Wanner OFMCap. schildert Estermanns Verhaftung bzw. Verurteilung
in seiner Diplomarbeit Das Linzer Kapuzinerkloster in der NS-Zeit: Am Abend
des 25. September 1944 rollte ein Gestapowagen durch die Klammstraße und hielt vor dem
Haus Nummer 7. Der Besuch zu dieser Dämmerstunde galt Frau Camilla Estermann,
die Kraft des Gesetzes verhaftet und der Strafanstalt Linz-Urfahr überantwortet wurde.
Die Anklageschrift lautete auf Wehrkraftzersetzung, weil man ihre kriegsfeindliche
Haltung im Betrieb mehrmals beobachten konnte. Frau Estermann wurde konkret
beschuldigt, am 25. September französischen Kriegsgefangenen eine Flasche Milch gegeben
zu haben. Frau Estermann leugnete nicht, denn sie hatte tatsächlich mit einer Gefangenen
ihre Jause geteilt. Am fraglichen Tag kaufte sie zusätzlich für die
Kriegsgefangenen unter erheblichen Schwierigkeiten eine Flasche Milch, weil diese
Lagerhäftlinge und besonders die Kinder nie einen Tropfen von diesem Grundnahrungsmittel
bekamen. Obwohl man selbst auf Karten nur unregelmäßig Milch beziehen konnte und es
ohnehin nur entrahmte Magermilch gab, die wie ein bläuliches Wasser aussah und im
Volksmund unter Donauwasser begrifflich wurde, endete für Frau Camilla diese
christliche Hilfstat mit einer Katastrophe. Mittels geübter Foltermethoden, die bei den
begünstigten Kriegsgefangenen angewendet wurden, konnten Frau Estermann noch
mehrere ähnliche Wohlfahrtsdienste nachgewiesen werden.
In einer zusammengefaßten Chronik der III. Ordensgemeinde von Karl Malzer
heißt es 1944 u.a.: Unsere Mitschwester Camilla Estermann, die ihre Ordensprofeß am
20. Juni d.J. abgelegt hatte, wurde von der Gestapo am 25. September in Haft genommen und
in die Strafanstalt Urfahr gebracht. Am 14. November brachte man sie in das Gefangenenhaus
nach Wien, wo sie vom Standgericht zum Tode verurteilt wurde. Das Urteil wurde am
21. November, am Tage Maria Opferung, vollzogen. ... In ihren bescheidenen
Nachlaßpapieren befand sich auch ein mit Bleistift geschriebener Zettel, ... : 'O mein
Jesus, wie Du Blut und Leben hingegeben hast für mich, so gebe ich mein Leben hin
bereitwillig für Dich! Du bist in Qualen gestorben aus Liebe zu mir, in Schmerzen bin ich
bereit zu sterben aus Liebe zu Dir! ...
Laut den Forschungsergebnissen von Anton Wanner konnte die Beschuldigung,
Abschriften der Prophezeiungen verteilt zu haben, nicht erhärtet werden, weil es dazu
weder mündliche noch schriftliche Beweise gab. Allein das Faktum der Begünstigung der
Kriegsgefangenen genügte völlig, beim Staatsanwalt ein Todesurteil durchzubringen.
Besonders nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 war die Justiz für jede
Endlösung hellhörig.
Damit zeigen verschiedene Quellen die Verhaftung und Verurteilung
Estermanns betreffend allerdings Unklarheiten hinsichtlich des Datums auf. Vermutlich nach
Informationen der Drittordensgemeinde (bei Wanner) sei Estermann am 25. September 1944
abends von der Arbeit weg verhaftet worden, das wäre derselbe Tag, an dem sie vom
Berliner Volksgerichtshof in Linz bereits wegen einer Anschuldigung aus dem Jahr 1943 zum
Tode verurteilt wurde, wie aus einer Abschrift des Urteils hervorgeht:
Der Volksgerichtshof spricht aufgrund der Hauptverhandlung vom
25. September 1944 gegen Franz Heger und Camilla Estermann das Todesurteil wegen
Wehrkraftzersetzung durch Verbreitung von als Prophezeiungen getarnte Schmähschriften im
Jahre 1941 und 1943 aus.
Dem Richtersenat des Berliner Volksgerichtshofes gehörte auch der
damalige Linzer Oberbürgermeister Franz Langoth an.
Am 14. November 1944 brachte man Camilla Estermann und Franz Heger in das
Wiener Landesgericht I, Wien VIII, Landesgerichtsstraße 11.
Einer Mitschwester im Dritten Orden, der sie stets vollstes Vertrauen
entgegenbrachte, ließ Estermann nach ihrer Verhaftung wissen, sie habe es als große
Gnade empfunden, daß sie die Festfeier der Wundmale des hl. Franziskus (17. September) in
der Ordenskirche noch habe mitfeiern können. Zwei Tage vor der Hinrichtung, am Fest der
Ordenspatronin Elisabeth, schrieb sie nochmals: Gott hat mir durch Dich großen Trost
geschenkt. Ich denke viel an diese, wenn auch kurze Zeit zurück; es war die schönste
meines Lebens. Ich bitte Euch alle, mir zu verzeihen, daß ich Euch soviele Unruhe und
Sorgen gemacht habe und noch immer mache.
Das Urteil (Tod durch Fallbeil) wurde am 21. November 1944 um
18.15 Uhr im Keller des Landesgerichtes vollstreckt. Die Eintragung im Sterbebuch des
Landesgerichtes Wien 1944, fol. 135, Zl. 307, enthält folgende Anmerkung: Hl.
Sakramente empfangen durch Ob. Pfarrer Eduard Köck. (War sehr still und in sich gekehrt
bis zum Tod).
Gefangenenhausseelsorger Eduard Köck übersandte im Herbst 1945 an P.
Augustin Etschmeier den Nachlaß der Frau Camilla Estermann. Bis zur Guillotinierung (von
den Henkersknechten zynisch Köpfler genannt) konnte Köck öfter mit Frau
Estermann sprechen. Sie erzählte ihm auch, daß sie Mitglied der
Kapuziner-Drittordensgemeinde Linz sei, und daß sie öfters mit P. Augustin Etschmeier
vertrauliche Gespräche geführt habe.
Die Leiche der Frau Camilla Estermann wurde - mit vielen anderen - in
einem Massengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Schachtgräberanlage 40, Reihe 32, Grab
181) verscharrt.
Monika Würthinger
Quellen und Literatur
DAL, Pers-A/A Estermann Camilla; DAL, CA/10, Sch. 44, R/14b (Ried i.I.,
Redemptoristinnen); OÖLA, LG Sondergerichte, Sch. 875; OÖLA,
Landesregierung/Opferfürsorge, Sch. 15, (OF/1952, Zl. 191, =Heger Franz); DÖW, Zl.
14.545; Archiv der Redemptoristinnen in Ried i.I., St.Anna.
A. WANNER, Das Kapuzinerkloster in Linz während der
NS-Zeit. Dipl. Arbeit. Linz 1980, hier bes. 315-317; A.
WANNER, Das Kapuzinerkloster während der NS-Zeit. In:
Historisches Jahrbuch der Stadt Linz 1982. Linz 1984,
115-295, hier bes. 273-278; K. MALZER, Chronik der Drittordensgemeinde
vom heiligen Vater Franziskus an der Kapuzinerkirche in Linz,
o.J., 43-44; Widerstand und Verfolgung in Oberösterreich
1934-1945, Band II. [Wien 1982], 274; o. V., Camilla
Estermann Märtyrerin der Nächstenliebe Opfer
des NS-Terrors. In: Mitteilungen des Österreichischen
Priestervereines 4/1993, 3 f.
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