Archiv der
Dechantenkonferenz
Dechantenkonferenz - Herbst 2008
Die Herbst-Dechantenkonferenz
fand am 10./11. September 2008 im Bildungshaus Schloss Puchberg statt.
1. Bischof Dr. Ludwig
Schwarz SDB informiert über aktuelle Entwicklungen und Anliegen. Er
erläutert die Einteilung der Visitationsziele, die einen regelmäßigen
Kontakt mit den Priestern der verschiedenen Dekanate ermöglichen sollen.
Weiters erinnert der Bischof an den Kommunikationsschwerpunkt
„glaubenswert“. Wichtig ist das beharrliche Bemühen um einen lebendigen,
mündigen und erwachsenen Glauben, der sich im Gebet, in der
Schriftlesung, in der Meditation und in den Sakramenten immer wieder
erneuert und im konkreten alltäglichen Leben bewährt.
2. Generalvikar Univ.-
Prof. DDr. Severin Lederhilger OPraem berichtet über die Weiterarbeit
im Diözesanen Zukunftsprozess „Den Wandel gestalten“, insbesondere über
die aktuellen Arbeitsschritte der Projektgruppen zu den einzelnen
Strategischen Handlungsfeldern
(Glaubenskommunikation/Glaubensverkündigung – Leitung: Mag. Stefan
Manigatterer; Seelsorge gemeinsam sichern und gestalten – Leitung: Mag.a
Monika Heilmann; Ehrenamt – Leitung: Bernhard Rudinger;
Personalentwicklung – Leitung: Dr. Hermann Deisenberger).
3. Ordinariatskanzlerin Sr.
Dr.in Hanna Jurman OSB erinnert daran, dass im Zuge der Aufnahme des
Trauungsprotokolls von der Pfarre eine aktuelle Taufscheinergänzung
einzuholen ist.
4. Dr. Martin Füreder und
Mag.a Brigitte Gruber-Aichberger berichten über aktuelle
Personalentwicklungen. Es wird darauf hingewiesen, dass Sommeraushilfen
unbedingt am Gemeindeamt anzumelden sind. Nicht-EU-Bürger sollen bis
Jänner im Ordinariat namhaft gemacht werden, damit die nötigen rechtlichen
Schritte fristgerecht eingeleitet werden können.
5. Mag. Alois Mayer
gibt einen Zwischenbericht zum Personalplan 2010-2015. Der Plan ist
eingebettet in die pastoralen Überlegungen der Diözese. Er bemüht sich um
einen realistischen Blick auf die personellen Ressourcen, die gerecht und
transparent auf die Dekanate, Seelsorgeräume und Pfarren verteilt werden
sollen. Ein Spielraum für Schwerpunktsetzung soll erhalten bleiben. Der
Präsentation folgt eine ausführliche Diskussion.
6. Einen Schwerpunkt der
Dechantenkonferenz bildet die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld
Seelsorge und Amt. In den letzten 40 Jahren haben sich neue
hauptamtliche Berufsbilder in der Kirche entwickelt. Es wird daher
insbesondere die Arbeit der Pfarrassistentinnen und Pfarrassistenten aus
verschiedenen Blickwinkeln erläutert und reflektiert. In den Statements
von Mag. Alois Aichinger (Pfarrassistent in Aschach / Donau) und Mag.a
Brigitte Gruber-Aichberger (Direktorin Pastorale Berufe) wird die
bestehende Praxis anschaulich dargestellt und anschließend diskutiert.
Univ.-Prof. Dr. Bernhard Körner (Graz) stellt in seinem Referat die
Sakramentalität der Kirche in den Mittelpunkt (LG 1) und entwickelt von
dieser Überlegung ausgehend Hinweise zu den Themenfeldern Seelsorge, Amt
und Leitung, wobei er versucht, Inhalte der Dogmatischen Theologie für die
pastorale Praxis fruchtbar zu machen.
7. Einige Dechanten berichten
über ihre Erfahrungen mit Kontaktaufnahmen und pastoralen Gesprächen im
Sinn der seit 1. Oktober 2007 geltenden Regelung zur Vorgangsweise nach
einem Kirchenaustritt von KatholikInnen vor der staatlichen Behörde.
8. KonsR Mag. Helmut Part
(Dekanat Linz-Nord, Region Linz) und Msgr. Johann Zauner (Dekanat Perg,
Region Mühlviertel) werden als Regionaldechanten wiedergewählt und vom
Bischof in dieser Funktion bestätigt.
Die nächsten
Dechantenkonferenzen finden am 19. März 2009 und am 16./17. September 2009
im Bildungshaus Schloss Puchberg statt.
Dechantenkonferenz - Frühjahr 2008
Die Frühjahrs-Dechantenkonferenz fand am 10. April 2008 im
Bildungshaus Schloss Puchberg statt.
1. Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB berichtet über
die Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz in
Reichenau an der Rax. Im Mittelpunkt standen folgende Themen: Rückblick
auf 1938, Klimaschutz, Stammzellenforschung, Auseinandersetzung mit einem
OGH Urteil (das die Geburt eines behinderten Kindes rechtlich als
Schadensfall einstuft). Im Rahmen eines Studientages wurde die aktuelle
Situation der Priester in den österreichischen Diözesen behandelt und in
einem größeren gesellschaftlichen und geistlichen Kontext erörtert. Der
Bischof informiert auch darüber, dass er beim Apostolischen Stuhl um einen
Weihbischof für die Diözese Linz angesucht hat. Er dankt allen Priestern
und Dechanten für ihren pastoralen Eifer. Weitere Hinweise betreffen den
Kommunikations-Schwerpunkt „glaubenswert", den Gedenktag des Seligen Franz
Jägerstätter am 21. Mai, die Umsetzung des neuen Rituale für die
Taufspendung und die Bemühungen, das Anliegen des Papstes um die
kontinuierliche eucharistische Anbetung aufzugreifen.
2. KonsR Mag. Johann Gmeiner informiert über
dienstrechtliche und finanzielle Belange, die in Dienstgeberbeirat und der
Kollektivvertragskommission verhandelt wurden.
3. Mag. Ferdinand Kaineder berichtet über den
Kommunikations-Schwerpunkt „glaubenswert", und informiert näher über die
in diesem Kontext vorgesehenen Veranstaltungen auf Dekanatsebene.
4. Dr. Franz Kogler präsentiert ein spezielles
Weiterbildungsangebot des Katholischen Bibelwerkes für LektorInnen
(„Gottes Wort verkünden. Begabt und gut vorbereitet").
5. Mag.a Monika Heilmann stellt gemeinsam mit
ExpertInnen verschiedene Formen von Beratung zur Unterstützung der
Führungskräfte in der Diözese Linz dar (Supervision, Coaching,
Fachberatung, Mediation, Gemeindeberatung, Kontaktgespräch). Anschließend
berichten Dechanten von Erfahrungen mit diesen Instrumenten.
6. Zum Regionaldechant für das Traunviertel wird KonsR
Alois Rockenschaub gewählt. Generaldechant KonsR Mag. Franz Wild dankt den
ausscheidenden Mitgliedern der Dechantenkonferenz – Regionaldechant KonsR
August Walcherberger und Dechant KonsR Alfons Einsiedl - für die
langjährige Mitarbeit.
Die nächsten Vollversammlungen der Dechantenkonferenz
finden am 10./11. September 2008, 12. März 2009 und 16./17. September 2009
statt.
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Dechantenkonferenz
- Herbst 2007
Die
Herbst-Dechantenkonferenz fand am 19./20. September 2007 im Bildungshaus
Schloss Puchberg statt.
1.
Bischof Dr. Ludwig Schwarz
unterstreicht den Besuch von Papst Benedikt XVI in Mariazell und Wien als
großes kirchliches Ereignis und erinnert an die geistlichen Anregungen
des Papstes insbesondere in Bezug auf die Feier der Eucharistie und die
bewusste Gestaltung des Sonntags. Weiters berichtet der Bischof über die
3. Ökumenische Versammlung der christlichen Kirchen in Sibiu (Rumänien)
sowie über die Vorbereitungen für die Seligsprechung von Franz Jägerstätter
am 26. O ktober 2007 und hebt dessen Bedeutung als zeitlos gültiges
Beispiel für ein Leben aus dem - durch das Gebet und das Evangelium genährte
- Gewissen hervor. Im Blick auf den Sonntag der Weltkirche dankt Bischof
Schwarz für das missionarische Bewusstsein vieler Pfarren und deren großes
Engagement in diesem wichtigen Anliegen.
2.
Mag. Johann Hainzl und Erich Litterak informieren über die konkrete diözesane
Vorgangsweise zur Umsetzung der mit 1. Oktober 2007 gültigen Regelung
betreffend pastorale Initiativen im Zusammenhang mit dem „Kirchenaustritt“ (siehe
LDBl., 153, 2007, Nr. 53). Die pastoralen Chancen aber auch die
Herausforderungen, die mit diesen Initiativen verbunden sind, sind Thema
einer ausführlichen Diskussion.
3.
Generalvikar DDr. Severin Lederhilger gibt einen Zwischenbericht über
den Diözesanen Zukunftsprozess
„Den Wandel gestalten“, speziell über die Ergebnisse der Klausur
der Erweiterten Ordinariatskonferenz vom 2./3. Juli 2007. Das Zukunftsbild
„als Glaubensgemeinschaft der Katholischen Kirche von Oberösterreich
auch 2015 lebendig, bei den Menschen und in der Gesellschaft präsent zu
sein“ soll in den Jahren 2008-2015 insbesondere in der
Auseinandersetzung mit vier bereits festgelegten „strategischen Handlungsfeldern“
(Glaubensverkündigung / Glaubenskommunikation; Seelsorge gemeinsam
gestalten und sichern; Ehrenamt; Personalentwicklung) verwirklicht werden.
Aus einzelnen Arbeitsgruppen (AG Glaubenskommunikation / Glaubensverkündigung,
AG Strukturen in der Pastoral, AG Diözesane Strukturen, AG Bildungshäuser)
wurden konkrete Berichte und Vorschläge vorgelegt. Die nächste Klausur
findet am 19./20. November 2007 statt.
4.
Der Themenschwerpunkt befasste sich mit der Frage, wie Inhalte und
Anliegen der Dechantenkonferenz „aufbauend und effizient“ in die Pastoralkonferenzen
der Dekanate vermittelt werden können, zumal der Dekanatsebene zur
Wahrnehmung und Gestaltung der Pastoral immer größere Bedeutung zukommt.
Nach vier Statements (L. Walch, F. Wild, F. Fink, F. Gierlinger) und einem
Referat zu verschiedenen Aspekten der Sitzungstechnik (Dr. Christian
Pichler) kommen im Erfahrungsaustausch zahlreiche Themen - von der
Verwirklichung der kirchlichen Koinonia in den Versammlungen bis zum
Umgang mit einer Fülle an Informationen - zur Sprache.
5.
Eine ausführliche und offene Diskussion entwickelt sich zum Thema
„Homilie / Predigt bei der
Eucharistiefeier als vorrangige Aufgabe des Priesters“ im Hinblick
auf die pastoralen Erfordernisse, Notwendigkeiten und Anliegen.
6.
Berufungspastoral: Mag.
Otmar Stütz berichtet über aktuelle Aktivitäten und informiert, dass
Mag. Markus Menner in Nachfolge von Dr. Adolf Trawöger die Leitung des
Teams Berufungspastoral sowie die Aufgabe als Diözesandirektor des
Canisiuswerkes übernommen hat.
7.
Dr. Martin Füreder präsentiert den Entwurf einer
Informationsmappe für Priester (Informationen aus dem LDBl., aus dem
Handbuch für Pfarrverwaltung, praktische Fragen rund ums Geld …). Die
Mappe wird im Arbeitsausschuss des Priesterrates bearbeitet.
8.
Soziale Entwicklungen in
Oberösterreich und die Konsequenzen aus dem Kindergarten-Gesetz 2007 werden von
Caritas-Direktor Mathias Mühlberger bzw. von Dechant Josef Friedl erläutert.
9.
Zahlreiche Angebote der Kinder- und Jugendseelsorge, Berichte und Vorschauen werden von
Jugend- und MinistrantInnenseelsorger Mag. Erwin Kalteis präsentiert. Es
stellt sich immer drängender die Frage, wie seelsorgliche Begleitung von
Jugendlichen geschehen kann, die keinen Kontakt mit den Pfarren suchen.
Die
nächsten Dechantenkonferenzen sind am 10. April und am 10./11. September
2008 im Bildungshaus Schloss Puchberg.
Dechantenkonferenz
- Frühjahr 2007
Die Frühjahrs-Dechantenkonferenz fand am 10. Mai 2007 im
Bildungshaus Schloss Puchberg statt:
1.
Bischof Ludwig Schwarz
dankt für allen Einsatz im Zusammenhang mit der PGR-Wahl, lädt
zur Teilnahme an der Wallfahrt (8.9.2007) sowie an der Jugendwallfahrt
(12.-15.8.2007) nach Mariazell ein und weist auf das Ökumenische Treffen
in Sibiu (7.-12.9.207) hin.
2.
Generalvikar Lederhilger informiert über die vom
Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz erstellte
Broschüre „Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche – Pastorale
Initiativen im Zusammenhang mit dem Kirchenaustritt“ (Die österreichischen
Bischöfe, Nr. 7). Nach Klärung der konkreten Durchführung und
Administration wird dieser Text zusammen mit Erläuterungen an die Pfarren
verschickt.
Weiters berichtet der Generalvikar vom Fortgang des Diözesanen
Zukunftsprozesses 2008 - 2015 „Den Wandel gestalten“. Die nächste
Klausur der Erweiterten Ordinariatskonferenz findet am 2./3. Juli 2007
statt.
3.
Dechant Helmut Part berichtet
aus der Arbeitsgruppe „Strukturen in der Pastoral“ sowie über die
Bereitschaft des Dekanates Linz-Nord, für ein Pilot-Projekt „Kirchliche
Orte im Dekanat. Pfarrgemeinden, kategorielle Seelsorge und pastorale
Knotenpunkte im Netzwerk“ zur Verfügung zu stehen und die Ergebnisse
dieses Prozesses einzubringen.
4.
Ordinariatskanzlerin Jurman: Eine von der Österreichischen
Bischofskonferenz eingesetzte Arbeitsgruppe überarbeitet derzeit den
„Wegweiser zur Führung der Pfarrmatriken“. Beginnend mit 1. Jänner 2008 soll das Firmbuch in der Diözese
Linz zentral (durch das Matrikenreferat) geführt werden.
5.
Pastoralamtsdirektor Vieböck:
Für die Betriebsseelsorgezentren gibt es nunmehr eine einheitliche
Bezeichnung: „Treffpunkt mensch & arbeit – Ortsangabe“.
6.
Schulamtsdirektor
Aufreiter informiert über eine Durchführungsrichtlinie des
Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 5.3.2007 zum
Religionsunterricht (betreffend Pflicht, freiwillige Teilnahme, Abmeldung,
Ausmaß des RU, …).
7.
Dechant Josef Friedl berichtet
von der Kindergarten-Erhalterkonferenz und informiert insbesondere über
das am 8.3.2007 beschlossene neue Kindergartengesetz, gültig mit
1.9.2007. Caritas-Kindergärten sind ein wichtiger Faktor in der
Vermittlung einer christlichen Wertorientierung.
8.
PGR-Wahl: Nach Präsentation
der Wahlergebnisse (Diözese Linz, Österreich) werden Erfahrungen der
Pfarren im Zusammenhang mit der Wahl reflektiert und Anregungen für mögliche
Weiterentwicklungen der Wahlordnung und den Umgang mit konkreten
Problemfeldern im Zusammenhang mit der Durchführung der Wahl bzw. im
Anschluss daran (z.B. Umgang mit Nicht-Gewählten) gesammelt.
9.
Der Generalsekretär der
Katholischen Aktion, Bernhard Rudinger, gibt nähere Informationen zur
Wallfahrt nach Mariazell am 8. September 2007.
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Dechantenkonferenz
- Herbst 2006
1.
Bischof
Ludwig Schwarz berichtet
über wichtige Erfahrungen sowie besondere Ereignisse in seinem ersten
Jahr als Diözesanbischof von Linz und dankt für die engagierte Mitarbeit
auf allen Ebenen. Als Schwerpunkte für die Zukunft nennt der Bischof die
kirchlichen Kernaufgaben in Kerygma, Liturgie und Caritas sowie vor allem
die Förderung der geistlichen Berufe und die Gewährleistung einer guten
Ausbildung der MitarbeiterInnen in der Pastoral und der Religionslehrkräfte.
2.
Generalvikar Lederhilger informiert über die Ziele des Diözesanen
Zukunftsprozesses „Den Wandel gestalten“ sowie über die Inhalte
der bisherigen Klausuren der Erweiterten Ordinariatskonferenz. Mehrere
Arbeitsgruppen werden sich thematischen Schwerpunkten widmen. Es wurden
bereits Arbeitsgruppen zu folgenden Themenfeldern eingesetzt: Glaubensverkündigung,
Qualitätskriterien für die Seelsorge, Regionalisierung, Lebensqualität
des Priesterberufes. Die nächste Klausur findet am 13./14. November 2006
statt. Der Diözesane Zukunftsprozess wird auch Thema einer gemeinsamen Sitzung von Dechantenkonferenz,
Pastoralrat und Priesterrat am 3.
März 2007 sein.
3.
Die Dechantenkonferenz votiert dafür, bei der Berechnung der
Kirchenbeitragsanteile der Pfarren neben dem Kirchenbeitragsaufkommen der
Pfarre auch die Katholikenzahl zu berücksichtigen. Nach einer Übergangsphase
(2007 und 2008: 80 % nach KB-Aufkommen – 20% nach Katholikenkopfquote;
2009 und 2010: 70% nach KB-Aufkommen – 30% nach Katholikenkopfquote)
sollen ab dem Jahr 2011 die Kirchenbeitragsanteile für die Pfarren im
Verhältnis 60% nach Kirchenbeitragsaufkommen und 40% nach
Katholikenkopfquote berechnet werden.
4.
Glaubenskommunikation
mit Erwachsenen: Dr.
Stefan Schlager referiert in seinem Impulsreferat unter dem Titel „Dem
Glauben die Tür öffnen“ theologische und praktische Grundlagen für
die Glaubensarbeit mit Erwachsenen. Im gegenwärtigen religiösen Kontext
verblasst Religion als Sozialgestalt, als Insitution mit ganz bestimmten
Inhalten, während Religiosität als persönlicher Zu- und Umgang mit dem
Göttlichen Konjunktur hat. Es ist daher wichtig, sich auf das Wesentliche
des Christentums zu besinnen und Formen zu finden, in denen Erwachsene
ihre bisherige Lebens- und Glaubensgeschichte aufarbeiten und ein
erwachsenes Ja zu Jesus Christus in der Gemeinde sagen können. Dr.
Schlager unterstreicht, dass dabei einer adäquaten religiösen Sprache
wesentliche Bedeutung zukommt.
Mitglieder
der Dechantenkonferenz berichten über ihre Erfahrungen in der
Glaubensvermittlung an Erwachsene (Mag. Helmut Part – Evangelisation in
Linz-Stadtpfarre Urfahr; Mag. P. Arno Jungreithmair – Cursillo; Otmar Stütz
- Berufungspastoral). In Gesprächsgruppen (nach Regionen) setzten sich
die Mitglieder anhand konkreter Fragen mit den Situationen vor Ort
auseinander.
5.
Mag. Hans Putz stellt die Wahlmappe zur PGR-Wahl
2007 vor und gibt ergänzende Informationen.
6.
Die auf drei Jahre befristeten Regelungen
für DekanatsassistentInnen und DekanatssekretärInnen vom 1. Jänner
2004 gelten mit geringfügigen Ergänzungen ab 1. Jänner 2007
unbefristet.
7.
Mag.a
Maria Fellinger-Hauer (Leiterin der diözesanen Bibliotheksfachstelle)
zeigt den pastoralen Nutzen von Pfarrbibliotheken
auf und bietet den Pastoralkonferenzen ihre Informationen und
Erfahrungen an.
8.
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Osthilfefonds
der Caritas stellt dessen Geschäftsführerin Mag.a
Edith Bürgler-Scheubmayr die Zielsetzung, Aufgabengebiete und
Finanzsituation des Fonds vor.
9.
Kollektenkalender:
Der Generaldechant informiert – nach Bearbeitung des Themas im
Arbeitsausschuss - über die vielfältigen Erfahrungen der Pfarren mit der
Durchführung von Kirchensammlungen und gibt Anregungen dazu. Um die
rechtzeitige Überweisung der Sammelergebnisse insbesondere der
Pflichtkollekten an das Bischöfliche Ordinariat wird gebeten.
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Dechantenkonferenz
- Herbst 2005
1.
Anliegen des Bischof Maximilian: Ereignisreiche Monate (Papstwahl,
Bischofwechsel), Dank an die Dechanten, Zentrale Themen: Sozialworte
(1990, 2003), Option für Verkündigung und Sakramente, Kinder und
Jugendliche, Option für die Armen.
2.
Notfallseelsorge wird von Mag. Silvia Breitwieser vorgestellt.
3.
Schöpfungsspiritualität - Umwelt - Ökologie: Univ.Prof. Dr. Michael
Rosenberger bietet eine theologische Grundlegung und erläutert die
Schwerpunkte der nächsten Zeit.
4.
Wahl: Generaldechant wird Mag. Franz Wild (Pfarrer in Traun), sein
Stellvertreter Mag. Helmut Part (Pfarrer in der Stadtpfarre Urfahr).
5.
Firmarbeitskreis: Mag. Maria Eichinger (geistl. Ass. der JS und
Kinderpastoral) und Christian Penn (P.Ass. in Eferding) erläutern Ziele
und Angebote.
6.
Vorstellung und Gespräch mit dem design. Bischof Dr. Ludwig Schwarz.
7.
Visionen für die Diözese Linz: Univ.Prof. Dr. Franz Gruber bietet 4
Bilder / Thesen als biblische Erinnerungen zum Erkennen der Zeichen der
Zeit.
- Ende der Konstantinischen Kirchenepoche
- Machtlosigkeit der Kirche in einer säkularen Kultur
- Verlust pastoraler Macht - biblische Gotteserfahrung
- Seelsorger und Seelsorgerinnen sind gotterfahrene
und gottkompetente Menschen
8.
Berichte der Amtsleiter:
Generalvikariat: Mess-Stipendien,
Regelung für Priester ohne deutsche Muttersprache
Pastoralamt:
Zeitschrift "Singende Kirche", Jahrbuch der Diözese Linz 2006
Ordinariat:
Generalvollmachten zur Wiederaufnahme von ausgetretenen Katholiken,
Meldung der Kirchenaustritte.
Caritas:
Pflege von Angehörigen, Asylwerber, Sammlungen.
Finanzkammer:
Unterstützung kleiner Pfarren, Temporalienübergabe.
Pastorale
Berufe: Zusammenarbeit mit den Dechanten, DekanatsassistentInnen, Neue
Berufe-Folder.
Jugendpastoral:
Weltjugendtag in Köln, Termine.
9.
Themen, die der Kirche in OÖ. Profil geben können: Not sehen,
Heilszeichen Sakramente, Familie.
10.
Pfarrpatenschaften: Sigried Spindlbeck-Luger und Christoph Mülleder
von der Caritas- Auslandabteilung stellen 2 Pfarren für Patenschaften
vor. Pfarrer Franz Haidinger erzählt von den Erfahrungen in Traunkirchen.
11.
Bericht des Generaldechants: Neue Dechanten, Studientagung in Salzburg
(18.-21.4.06), Nächste Vollversammlungen: 11.5.06, 20./21.9.06 in
Puchberg
12.
Anliegen der Mitglieder: Kirchenaustritte, Berufungspastoral,
Einführung neuer Dechanten.
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Dechantenkonferenz
- Frühjahr 2005
1.
Anliegen des Bischofs: Würdigung von Johannes Paul II. - Staatliche
Jubliäen: 60 Jahre Kriegsende, 50 Jahre Staatsvertrag - Bischofskonferenz
für 2/3 Mehrheit bei Schulgesetzen - Pädagogische Hochschule in Linz.
2.
Berichte der Amtsleiter und der LeiterInnen diözesaner Einrichtungen:
Generalvikariat:
Gute Zusammenarbeit mit der Personalstelle. Orte von Hochzeitsfeiern.
Pastoralamt:
Überarbeitete Ehebriefe. Mediationsstelle.
Ordinariat:
KommunionhelferInnenkurse, Bevollmächtigung für PfarrsekretärInnen.
Caritas:
Tsunami-Katastrophe. Rückgang anderer Sammlungen. Situation der
Flüchtlinge.
Finanzkammer:
Kirchenaustritte. Rahmenbedingungen für Klein- und Kleinspfarren.
Pastorale
Berufe: Besetzungssituation in den Pfarren ist gut. 4-jährige Ausbildung
im Seminar für kirchliche Berufe in Wien: wenig Interesse.
Jugendpastoral:
Weltjugendtag in Köln
3.Bericht
über das Priesterseminar: Situation, Ausbildungsweg.
4.
Jugendarbeit als Teil der Gesamtpastoral im Dekanat
Christa
Ramsmaier präsentiert 7 Thesen mit Impulsfragen.
5.
Seelsorge gestalten unter veränderten Bedingungen
Infomationen
von Martin Füreder und Peter Zuber
6.
Berufungspastoral: Otmar Stütz gibt Hinweise zum Weltgebetstag,
berichtet über das neue "Seminar Berufung" und über Folder
für die pastoralen Berufe.
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Dechantenkonferenz
- Herbst 2004
Die
Herbst-Dechantenkonferenz fand am 15./16. September 2004 im Bildungshaus
Schloss Puchberg statt.
1.
Der Bischof erwähnt in seinen Anliegen die Ernennung von em. Univ. Prof. Dr. Johannes
Marböck zum Domkapitular, das Jahrbuch der Diözese Linz 2005, das Ökumenische
Sozialwort (ein Langzeit-Dokument, das Seelsorger und Sozialausschüsse
immer wieder inspirieren kann), und die Probleme (insbesondere der Orden)
im Zusammenhang mit der geplanten Krankenhaus-Reform.
2.
ELAG
(Elisabeth-Liegenschafts-Entwicklungs-Aktiengesellschaft): Bischofsvikar
Josef Mayr und der Vorstand der ELAG (Josef Seifried, Egon Peter Karl)
informieren über die ELAG, die 1998 gegründet wurde, um die Sanierung
sowie eine professionelle Verwaltung und Nutzung von an Kirche und
Caritas rückübereigneten Liegenschaften in ost- und südosteuropäischen
Ländern zu ermöglichen. Die sanierten Liegenschaften werden teils
kirchlichen und sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt, teils
ertragsorientiert genutzt. Die ELAG hat zur Zeit 18 Aktionäre (Banken,
kirchliche Einrichtungen und Ordensgemeinschaften). Konkrete Projekte werden
vorgestellt. Im Frühjahr 2005 wird eine Sozialanleihe aufgelegt
(Laufzeit 10 Jahre, Verzinsung 2 %, Mindestzeichnung € 1000,-).
3.
Bischof
Richard Weberberger OSB (seit
25 Jahren Bischof der 1979 gegründeten Diözese Barreiras) gibt Einblick
in seine vielfältigen pastoralen Erfahrungen in Bra-silien.
4.
Dekanat
als pastorale Handlungseinheit:
In Kleingruppen reflektieren die Dechanten auf dem Hintergrund der
Pastoralen Leitlinien vom Dezember 2001 (mit ihrem Leitbegriff vom
Netzwerk), in welchen Bereichen der Pastoral bereits Zusammenarbeit
praktiziert wird und überlegen weitere konkrete Möglichkeiten der
Vernetzung speziell in den Seelsorgeräumen oder im Dekanat.
5.
Das bei der Frühjahrs-Dechantenkonferenz vorgestellte und befürwortete
Modell zur Zusammenarbeit zwischen
Dechanten und Personalstelle bei Personalveränderungen, das
zwischenzeitig weiter konkretisiert wurde, wird nochmals ausführlich
diskutiert.
6.
Mag. Ferdinand Kaineder präsentiert ein erstes Konzept des Kommunikations-Schwerpunktes 2006 – „Kirchenjahr 2006“.
Dieses findet in der Dechantenkonferenz positive Resonanz.
7.
Mag. Martin Nenning stellt eine neue Regelung
der Aus- und Weiterbildung für PfarrsekretärInnen vor sowie einen Entwurf
von Richtlinien für die Anstellung von PfarrsekretärInnen.
8.
Caritasdirektor Mühlberger berichtet von den erheblichen
Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Wohnplätzen für
Asylwerber.
Betroffen
von dieser massiven Not vieler Menschen verabschiedet die Dechantenkonferenz
(mit großer Mehrheit) eine Resolution. Darin wird insbesondere die Solidarität
mit allen Betroffenen (einschließlich der politischen Verantwortlichen
auf Gemeinde- und Landesebene) ausgedrückt, die Unterstützung aller Bemühungen
um Aufnahme der Asylwerber sowie die Mithilfe zur Bewusstseinsbildung in
der Bevölkerung zugesagt, und allen MitarbeiterInnen der Caritas und
anderer Hilfsorganisationen sowie jenen, die bereits Quartiere zur
Verfügung gestellt haben, Dank ausgesprochen.
9.
Der Generalvikar weist darauf hin, dass Regens Andreas Pumberger
als Referent der Personalstelle Priester insbesondere Ansprechpartner für
Priester in den ersten 10 Dienstjahren ist und den Kontakt zum Institut
Pastorale Fortbildung wahrnehmen wird.
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Gemeinsame
Versammlung von Pastoralrat - Dechantenkonferenz - Priesterrat am 13.
März 2004
Inhalt
dieser Versammlung der drei Gremien waren gemeinsame Beratungen zu
wichtigen Themen des Strukturprozesses betreffend die territoriale
Seelsorge unter den aktuellen kirchlichen und gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen.
1.
Am Beispiel der Pfarre Holzhausen wird der Prozess zur Bildung eines
ehrenamtlichen Seelsorgeteams vorgestellt sowie dessen konkrete Mitwirkung
an der Leitung der Pfarre in Zusammenarbeit mit dem Pfarrprovisor.
2.
Mag. Brigitte Gruber-Aichberger (Personalstelle - Abteilung Pastorale
Berufe), Pfarrer Johann Bachmair (ehemaliger Generaldechant) und
Generaldechant P. Christian Haidinger stellen Bezüge zu Themen des
Strukturprozesses her, um diesen konkret und transparent zu machen.
3.
In Gruppengesprächen werden Entwicklungschancen und Perspektiven sowie
Themen, worauf in Zukunft geachtet werden soll, formuliert und dann im
Plenum diskutiert.
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Dechantenkonferenz - Herbst 2002
Im Rahmen der Herbstkonferenz
setzten sich die Mitglieder ausführlich mit der Entwicklung der
Seelsorgeräume auseinander:
- In Gruppengesprächen
wurden reflektiert: die bisherige Entwicklung in den Regionen bzw. Dekanaten,
konkrete Beispiele gelungener Kooperation, Ursachen für Probleme
in der Entwicklung sowie Zukunftsperspektiven.
- Sepp Weichselbaumer
(Seelsorgeraumbeauftragter der Diözese) unterstrich die wachsende
Bedeutung überpfarrlicher Kooperation und erläuterte die Bestellung
von SeelsorgeraumkoordinatorInnen sowie die (mögliche) Einrichtung
einer Dekanatsleitung.
Ein weiterer Themenschwerpunkt
war die Förderung der Umsetzung der Pastoralen Leitlinien
in den Pfarren.
Außerdem wurden
folgende Themen behandelt:
- Strukturprozess (Bericht
von Bischofsvikar Willi Vieböck)
- Schule und Pastoral
(Einführung von Rektor Christoph Baumgartinger, Erfahrungsberichte
der Fachinspektoren Karl Asamer und Marianne Jungbauer)
- Hochwasserkatastrophe
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Dechantenkonferenz - Frühjahr 2002
Die Frühjahrskonferenz
befasste sich ausführlich mit der PGR-Wahl vom 17. März 2002:
- Mag. Hans Putz
gab einen Überblick über markante Ergebnisse und Beobachtungen
im Zu-sam-menhang mit der Wahl im Bereich der gesamten Diözese
und informierte über (für Oktober 2002 geplante) Schulungsangebote
des Referates PGR für PGR-Fachausschüsse und Leitungsteams.
- In Gruppengeprächen
reflektierten die Teilnehmer Vorbereitung, Verlauf und Ergebnisse
der Wahl in ihren Pfarren bzw. Dekanaten.
Frau Mag. Ursula Jahn-Howorka
(Missio, zugeteilt der Diözesanstelle Linz) informierte über
von ihr angebotene Hilfen zur Vorbereitung auf die Feier des Sonntags
der Weltkirche in den Pfarren.
Herr Dr. Franz Kogler
(Bibelwerk) erläuterte die Ziele für das Jahr der Bibel
2003 und stellte einen ersten Entwurf für ein diözesanes
Konzept zur konkreten Gestaltung dieses Jahres vor.
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Versammlung von Pastoralrat, Priesterrat und Dechantenkonferenz -
2. März 2002
Informationen über
den Strukturprozess (Rückblende / "Pastorale Leitlinien",
Finanzsituation der Diözese und der Diözesancaritas, vorgesehene
strukturelle und finanzielle Maßnahmen auf Diözesanebene)
Gruppengespräche und Präsentation der wichtigsten Ergebnisse
im Plenum
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Dechantenkonferenz - Herbst 2001
Der Themenschwerpunkt
der Herbstkonferenz (12./13. September 2001) war der Vorbereitung auf
das Berufungsjahr 2002 gewidmet.
P. Josef Maureder SJ erläuterte in seinem Grundsatzreferat (Sinnvoll
leben. Berufen. Engagiert. Mög-lichkeiten der Erneuerung im "Jahr
der Berufung") folgende wichtige Perspektiven und gab auch konkrete
Handlungsimpulse für die Pfarren bzw. Dekanate:
- Ermöglichung einer positiven Atmosphäre geistlichen Lebens
und Schaffung eines posi-ti-ven Klimas für geistliche Berufe
- Erneuerung der Lebens- und Glaubenskultur von Menschen in geistlichen
Berufen
- Verlebendigung missionarischen Christseins
Bischofsvikar Rektor
Josef Mayr und Direktor Mathias Mühlberger informierten umfassend
über An-liegen sowie die aktuelle Situation der Diözesancaritas.
Weitere wichtige Tagesordnungspunkte
waren:
- Pastorale Leitlinien und Strukturprozess (Zwischenbericht von Dir.
B. Gruber-Aichberger)
- Dienstgeber-Vertretung für pfarrliche Angestellte (Regionaldechant
B. Müller)
- PGR-Wahl (H. Putz)
- Büchereiwesen in der Diözese Linz (M. Hauer-Fellinger)
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Dechantenkonferenz - Frühjahr 2001
Bei der Frühjahrskonferenz
am 10. Mai 2001 wurden vor allem nachstende Themen behandelt:
- Verlauf der Diskussionsphase
zu den Pastoralen Leitlinien und Strukturprozess (Zwischenbericht
durch Dir. Mag. B. Gruber-Aichberger und Dir. W. Vieböck)
- Pfarrgemeinderatswahl
2002 (Information durch Mag. Hans Putz)
- Kirchliche Trauungen
außerhalb der Pfarre (Generalvikar)
- Begräbnisse
für Ausgetretene (eine Überarbeitung der 1992 verabschiedeten
Richtlinien erweist sich als zweckmäßig)
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Dechantenkonferenz - Herbst 2000
In der Herbstkonferenz
(13./14.September 2000) ging es um Konsequenzen aus der Situation von
"Kirche im Gegenwind". Es gab Erfahrungsberichte über Erstkommunion,
Begräbnisse und Kirche in der Öffentlichkeit. Folgende Richtlinien haben
sich herausgestellt:
- Von der Verkirchlichung
des Christentums zur Reich-Gottes-Praxis
- Vom kulturgeschützten
Christsein zum selbstverantworteten Glauben
- Von der Abschottung
zum offenen Haus "Gemeinde"
- Von der Lehr- und
Moralfixierung zur Trias des "Wahren, Guten, Schönen"
- Von der Diakonievergessenheit
zum Primat der Diakonie
- Vom Sakramentalismus
zu den Sakramenten als Lebenshilfe
- Von der Untergangs-Verwaltung
zur pastoralen Dienstleistungs-Qualität.
- Es gab eine Information
über den Kollektivvertrag
Dir.Mayr (Caritas) gab
einen Bericht über das Ergebnis der Sammlungen (Haussammlung, Augustsammlung,
Elisabethsammlung).
Es wurde neu in Erinnerung gerufen, daß der Ort der Taufe und der
Trauung die Pfarrkirche sei.
Es beginnt die Vorbereitungsphase auf die nächste Pfarrgemeinderatswahl
(17.3.2002).
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